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The Lost Mission


"Die Entscheidung, Teil 2"

von Katja Mallok, Volker Simshäuser

Kapitel Neun


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Shaaryia zermarterte sich darüber seit dem Ende des Wechselbalgs, der sich als Vice Admiral Frankeena ausgegeben hatte, das Hirn. Doch waren auch die anderen Probleme, die nach Mr. Simsks Ansicht so einfach beiseite gelegt werden konnten, nach Meinung Shaaryias noch nicht gelöst.
Turvek faßte in Worte, was Shaaryia sich gerade durch den Kopf gingen ließ. "Nun, Commander Simsks Vortrag klang ja sehr überzeugend, nur ist er es meiner Meinung nach nicht."
Die anderen blickten fast erschrocken auf, während Simsk den Kopf leicht zur Seite drehte, wohl wissend, daß es gute Gegenargumente zu seiner Beurteilung der Lage gab.
Turvek erhob sich, wie es zuvor Simsk getan hatte und stützte sich mit den Händen auf dem Konferenztisch ab. "Wir haben wieder die Computerkontrollen, aber wie lange ist doch die Frage. Ich will hier weder Ihre Leistungen, Mr. Simsk, noch die des Chiefs in Frage stellen, aber hätten sie es ohne Semek hingekriegt?! Dem Computerspezialisten aus Maliks Stab, der so plötzlich hilfreich auf unserer Seite stand, vertraue ich immer noch nicht. Warum soll Malik nicht doch ein Formwandler sein? Nur weil sie ein Gesetz gebrochen hat, nämlich daß sich Formwandler untereinander kein Leid zufügen, welches schon früher gebrochen worden ist, und von dem wir zudem nicht wissen, ob es je existiert hat?"
"Was ist mit den ganzen Bluttests? Bisher hat man noch nie alle Tests umgehen können, die wir entwickelt haben. Dem Frakeena-Wechselbalg haben wir im Eifer des Gefechtes auch nur eine Probe entnommen, wer weiß, ob er mehrere hätte umgehen können." Dr. Green, schien es, wollte eine Lanze für die medizinischen Errungenschaften seines Standes brechen, obwohl jeder wußte, daß weder der Bashir-Duplex-Test, noch alles andere, ein sicherer Garant dafür war, keinen Formwandler an Bord zu haben. Aber durch die Bemerkungen des Doktors nun, schienen sich auch die anderen wieder an der Diskussion beteiligen zu wollen.
Loomis bemühte sich das Gespräch von Malik weg zu lenken, die ihm so mysteriös geworden war in den letzten Stunden, daß er über sie möglichst wenig zu sprechen wünschte. Er dachte vielmehr an diese Hataris, von denen Shaaryia berichtet hatte. Dieser anscheinend mächtigen Kultur, die wie es der Frankeena-Wechselbalg im Sterben zu Malik und Shaaryia gesagt hatte, der Friendship unabsichtlich so geholfen zu haben schien. Man müßte sie, da stimmte Loomis Simsk zu, kennenlernen. "Wir sollten wirklich versuchen, diese Hatari kennenzulernen. Ich meine, sie haben doch ganz offensichtlich denselben Feind wie wir. Da muß sich doch etwas machen lassen." Turvek nickte und fügte hinzu. "Der Feind meines Feindes ist mein Freund. Dies hat uns die Geschichte dieses Krieges schon oft bewiesen!"
Shaaryia blickte auf und mußte dem im Geiste zu stimmen. Schließlich hatte auch der Maquis ein Bündnis gegen das Dominion ausgerechnet mit den FreiCardassianern geschlossen, gerade jenen, denen sie lange Zeit als Todfeinde im Kampf gegenüber gestanden hatten. Und dies war nur ein Beispiel, was dem Captain einfiel. Aber da war auch die andere Seite, die wieder der Doktor in seiner bekannt zynischen und oft so pessimistischen Haltung hervorbrachte.
"Also, ich weiß nicht so recht, ob ich jemand kennenlernen will, der sogar dem Dominion Angst einjagt!"

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