serienbereiche
 24
 airwolf
 alias
 babylon5 universe
 battlestar galactica
 buffy & angel
 charmed
 doctor who
 farscape
 firefly
 futurama
 heroes
 jeremiah
 lost
 medium
 raumpatrouille
 roswell
 sliders
 star trek universe
 stargate universe
 the 4400
 tripods

fandom
 fan art
 fan fiction

service
 club
 grußkarten
 gästebuch
 magazin
 newsletter
 radio
 rss-feeds

intern
 impressum
 mediadaten & PR
 partner






Fan Fiction


:: Übersicht
:: Kommentare


:: Im PDF-Format downloaden


:: Intro
:: Prolog
:: An Stelle eines Vorspanns
:: Kapitel Eins
:: Kapitel Zwei
:: Kapitel Drei
:: Kapitel Vier
:: Kapitel Fünf
:: Kapitel Sechs
:: Kapitel Sieben
:: Kapitel Acht
:: Das Team


The Lost Mission


"Die Entscheidung, Teil 1"

von Katja Mallok, Volker Simshäuser

Kapitel Fünf


 « :: Kommentare :: » 

"Das ist nicht nötig und vielleicht auch nicht so sicher." Ambee sah sich um und fixierte dann Shaaryia. "Captain, Sie wollen doch nicht wirklich die Schilde senken, wenn wir am Treffpunkt ankommen? Wenn die ihre Waffen aktiviert haben und wir nicht, dann könnten sie uns zu Brei schießen. Und die Wahrscheinlichkeit dafür halte ich für nicht so gering, wie es uns unsere vulkanische Leiterin glauben machen will! Und noch etwas: Sie müssen wissen, ich bin Bajoranerin... Zuerst haben die Cardassianer und dann das Dominion meine Heimat in Stücke geschossen. Ich möchte wenigstens dieses Schiff und meine neue Heimat, die Erde, vor diesem Schicksal bewahren. Also, Sie werden die Schilde nicht senken, oder?"
"Moment, Botschafterin, woher..."
"Das tut jetzt nichts zur Sache! Sie werden es nicht tun..."
Shaaryia war sich nicht sicher, ob das eine Frage oder ein Befehl war. "Botschafterin, ich unterstehe den Befehlen Admiral Maliks."
"Um Gottes Willen, Captain, ich sage ja nicht, daß sie diese nicht befolgen sollen." Shaaryia konnte in Ambees Augen allerdings das genaue Gegenteil entdecken. "Ich meine nur, daß man vielleicht erst die Lage sondieren sollte und dann vielleicht... Schieben Sie ihre Anweisungen doch einfach nur auf..." Ambee kniff die Augen zusammen. "Sicher ist sicher."
Shaaryia achtete gar nicht auf die letzten Worte der Bajoranerin. Er sah noch einmal die Ereignisse der letzten Tage vor seinem inneren Auge vorüberziehen. Das ... ja, eigentlich ... geheimnisvolle Verhalten von Admiral Malik und das Beharren auf ihrer Position war einem mit der diplomatischen Leitung einer Mission beauftragten Offizier zwar nicht untersagt, aber es war doch ungewöhnlich. "Botschafterin, die Entscheidungen das Schiff betreffend sind meine und nicht die Ihrigen, Gute Nacht." Damit ließ er Ambee einfach im Gang stehen und betrat den nächsten Turbolift. "Computer, Ziel: Brücke!"
"Ziel: Brücke." Der Lift setzte sich in Bewegung, ebenso wie Shaaryias Gedanken, die jetzt begannen, sich zu überschlagen. Was sollte er als nächstes tun? Malik hatte keine uneingeschränkte Befehlsgewalt über sein Schiff, oder doch? Und selbst wenn, war es nicht seine Aufgabe, das Schiff und vor allem dessen Mannschaft vor jeder eindeutigen Gefahr zu schützen? Was immer in Maliks vulkanischem Gehirn vor sich ging, konnte er dafür seine Crew aufs Spiel setzen? Und war Maliks Gehirn überhaupt vulk...? Shaaryia schüttelte den Kopf und verwarf diesen Gedanken sofort, immerhin hatten sich alle einer außerplanmäßigen Bluttestreihe unterworfen. Das Ergebnis war eindeutig.
"Ziel erreicht: Brücke!"
Shaaryia tat einen großen Schritt aus dem Lift, während Loomis aufsprang und sofort zu ihm trat. "Sir, keine Vorkommnisse, wir befinden uns an vorgegebener Position auf vorgegebener Marschroute."
Shaaryia winkte ungeduldig ab. Er hielt seinen Blick fest auf den Hauptschirm gerichtet, wo die Sterne am im Warp befindlichen Schiff vorbei stürzten. "Commander,", Shaaryia achtete darauf, daß ihn außer Loomis niemand hörte, "Lieutenant Turvek befindet sich ab sofort wieder im Dienst. Sorgen Sie für seine Entlassung. Auch Admiral Maliks andere Befehle sind bis auf weiteres aufgehoben. Machen Sie weiter." Damit trat er in den Turbolift zurück. Shaaryia fühlte sich wie von einer schweren Last befreit. Was immer die Folgen auch waren, eine erste Entscheidung war gefallen.

 « Seite 9 »