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The Lost Mission


"Die Entscheidung, Teil 1"

von Katja Mallok, Volker Simshäuser

Kapitel Drei


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Bester eilte in zügigem Schritt den Gang hinunter.
"Sehen Sie, was ich meine? Ich bin nicht verheiratet und schwanger ist seine älteste Tochter, aber nicht von mir!" Wilbure grinste, schloß den Tunnel und salutierte Loomis, "Wir sehen uns dann in der Messe, Sir!"
Der Commander seufzte und nahm dann die "Verfolgung" des Admirals auf.

"Commander Simsk, Admiral Malik ist bereit, an Bord gebeamt zu werden."
Der Vulkanier nickte zur Bestätigung, was der Komm-Offizier weitergab. Simsk stand auf, zog seine blaue Uniform zurecht und bedeutete Lieutenant Tayaka an der Conn-Konsole, das Kommando zu übernehmen. Simsk betrat den Turbolift. Er dachte an die letzte Begegnung mit Malik, die gut vier Jahre zurücklag: Damals, bei einem Fest zu Ehren seines Vaters Sodrak, dessen gute Freundin Malik gewesen war. Simsks Vater war kurz danach gestorben, und Malik hätte die Ehre gehabt, das Totenritual für ihn zu leiten, was sie jedoch überraschend abgelehnt hatte. Seit dieser Angelegenheit hatte Simsk seine Mentorin nicht mehr gesehen. Er glaubte, eine leichte Unsicherheit zu verspüren. Er wußte nicht, wie er ihr gegenüber auftreten sollte. Sie war für ihn ein Vorbild gewesen, ein Freund, in einer gewissen Hinsicht sogar fast ein verwandter Intellekt. Malik hatte Simsks Karriere bei der Sternenflotte gefördert, mit Wohlwollen seine Bemühungen unterstützt und schließlich Simsk auf die Brücke der Enterprise unter Captain Schuhmacher gebracht. Aber nicht nur diese Ehre, auf einem der berühmtesten Raumschiffe der Galaxis dienen zu dürfen, sondern auch sein Leben hatte er ihr zu verdanken.
Sie war es gewesen, die ihn von eben diesem Schiff zurückbeordert hatte, kurz bevor fast die gesamte Armada der neuentstehenden Alpha-Allianz bei Ferasus Prime vom Dominion vernichtet worden war. Wäre er als Lieutenant der Wissenschaftsabteilung auf der Enterprise geblieben, hätte er sein Leben verloren, wie so viele Kollegen und Bekannte seines Akademiejahrganges. Erst später auf seinem neuen Posten als Leiter der Wissenschaft auf der A.S.S. Hamlet war ihm bewußt geworden, was er Maliks weiser Voraussicht zu verdanken hatte. Und dennoch war ihm die Person, die in diesem Augenblick materialisierte, in den letzten Jahren fremd geworden.
Nachdem die letzten Töne der Bootsmanns-Pfeife verklungen waren, trat Malik unter einem metallischen Klicken von der Transporterplattform. Erst jetzt war zu erkennen, daß sich der Admiral eines einfachen Metallstockes als Gehhilfe bediente.
Aber noch bevor Simsk das Wort ergreifen konnte, beamten weitere Personen an Bord. Alle zehn waren mit Seitenphasern bewaffnet und vier von ihnen trugen Phasergewehre in den Händen. Auch sie verließen nach einem stummen Blickkontakt mit Malik umgehend die Plattform und weitere Personen und Gepäck wurden an Bord gebeamt.
Die Sicherheitskräfte der Friendship traten auf die Bewaffneten Maliks zu, um ihnen die Waffen abzunehmen. Ein Fähnrich stellte sich in den Weg eines riesenhaften Klingonen, der mit einer langen Narbe in der linken Gesichtshälfte bedrohlich aussah. Als der junge Mann nach dem Phaser des Klingonen griff, riß dieser unvermittelt den Arm empor und schleuderte den Sicherheitsmann mit einem tiefen Grollen von sich. Die Sicherheitsleute der Friendship griffen sofort nach ihren Waffen, als aus der hinteren Reihe der Bewaffneten auch schon die energetischen Aufladungen der Phasergewehre zu hören waren.
Commander Simsk trat vor seine Leute und hob kurz beschwichtigend die Linke, während Malik den Phaser eines ihrer Leibwächter mit Hilfe ihres Stockes langsam hinunterdrückte und sich einen Weg durch ihre Mannschaft bahnte.
Sie blieb vor Simsk stehen und hob stumm die Linke zum vulkanischen Gruß, den Simsk, seinerseits mit der Rechten, erwiderte. Die Atmosphäre im Transporterraum entspannte sich und die beiden Offiziere verließen ihn. Die Sicherheitskräfte folgten ihnen.

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