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The Lost Mission


"Duette"

von Katja Mallok, Volker Simshäuser

Kapitel Vier


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Claire blickte die ruhig wartende Benizaa Larys nachdenklich an. Sie spürte, daß die Journalistin nicht auf eine heiße Story aus war, sondern sich aus aufrichtigem Mitgefühl nach ihrem Befinden erkundigt hatte. Dann meinte sie mit einem kleinen unsicheren Lächeln: "Vielen Dank, Miss Benizaa, daß Sie fragen. Ich weiß ehrlich gesagt selber nicht so recht, wie ich mich fühle. Ich weiß, daß alles getan wird, um Alex und den Doktor zu finden. Aber ich komme mir so hilflos vor, weil ich selbst nichts dazu beisteuern kann. Und nun wollte ich im Archiv nachschauen, ob ich irgend etwas Hilfreiches finde."
"Das trifft sich ja gut!", meinte Larys mit einem verschmitzten Lächeln. "Das hatte ich nämlich auch gerade vor. Ich habe mich gerade in der Astrophysik über den Gamma-Quadranten informieren lassen und wollte nun im Computer weitere Fakten sammeln. Vielleicht kann ich Ihnen ja helfen, schließlich sehen vier Augen mehr als zwei."
"Das würden Sie wirklich tun? Das finde ich großartig von Ihnen!", rief Claire strahlend.
Beide traten wieder direkt vor die Tür des Archivs, die sich daraufhin erneut öffnete. Im Hineingehen reichte Larys Claire das Padd, auf dem sie sich während des Gesprächs mit Lieutenant Panopolous ihre Aufzeichnungen gemacht hatte und meinte: "Wir könnten ja nachher noch einmal in die Astrophysik gehen und fragen, ob es etwas Neues gibt. Dann werde ich Ihnen einen netten jungen Mann vorstellen, der Ihnen bestimmt gerne behilflich sein wird..."

"Ich habe Sie hergebeten, Counselor, weil ich Ihre Hilfe brauche." Shaaryia wies der Betazoidin einen Platz auf der Couch zu, während er selbst mit einem Raktajino in der Hand vor ihr im Raum auf und ab ging und nur ab und zu kurz stehenblieb, um einen Schluck zu trinken.
"Ja, ich höre."
"Also, dieser Ob’ch macht mich noch eines Tages verrückt! Ich halte das einfach nicht mehr aus!" Er raufte sich die Haare und blieb dann abrupt vor Enola Wheema stehen. "Immer will er mit mir sprechen. Immer will er, daß ich ihm sage, was er tun soll. Er will ständig in meiner Gegenwart sein – um mich zu beschützen, wie er sagt. Er klebt wie eine Klette an mir! Ich bin ihn jetzt auch nur wieder für eine kurze Zeit losgeworden, weil einige Wissenschaftler ihn gebeten haben, ihnen Informationen über seine Heimat und seine Rasse zu geben."
"Ich dachte, Sie hätten ihn Commander Loomis Obhut anvertraut?"
"Das dachte ich eigentlich auch. Aber offensichtlich wird unser Erster Offizier nicht mit ihm fertig. Außerdem war Loomis von Beginn an mißtrauisch gegen den Homiden – und ich weiß einfach nicht warum! Ich hatte eigentlich gedacht, daß er sich wegen Ob’ch Verhalten eher zu ihm hingezogen fühlen müßte – schließlich ist er ein großer Anhänger der klingonischen Kultur, und Ob’ch bisheriges Verhalten ist doch bisher von ähnlichem Verhalten bestimmt wie das einer Kriegerkultur."

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