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Er nickte Towrol zu. "Gut, ich bin einverstanden. Ich werde gleich die Crew informieren. Sie werden dann dafür zuständig sein, daß diese Maßnahme auch eingehalten wird. Sprechen Sie auch mit den Abteilungsleitern, die werden am besten wissen, wer im Moment gebraucht wird und wer nicht."
Towrol nickte. "Aye, Sir!"
Der Halbromulaner kam erneut auf die Scans zu sprechen und nahm dabei Bezug auf Erikssons Beitrag zu diesem Thema: "Commander Simsk und Sie haben mir ja gestern nochmals in Erinnerung gerufen, daß in den versiegelten Bereichen ein Scan nicht immer möglich ist."
"Das ist richtig, Sir!", bestätigte Eriksson. "Und selbst wenn die Scans etwas anzeigen sollten, wissen wir immer noch nicht, ob das dann auch tatsächlich da ist, oder ob es nicht eher durch Störungen verursachte Fehlinformationen sind."
"Na, dann bleibt uns ja eigentlich nur eine Möglichkeit: Wir müssen selber in den Versiegelungen suchen gehen!", faßte Shaaryia zusammen.
"Na, das wird ein Spaß, durch das ganze Gerümpel zu kriechen.", sagte Wilbure ironisch. "Könnte aber eine ganz gute Übung für diejenigen sein, die ein bißchen steif und ungelenkig geworden sind."
Shaaryia stutzte einen Moment wegen Wilbures Bemerkung, überging aber dann diesen Beitrag und sagte: "Major H’thar, während Towrol sich um die Crewmitglieder kümmert, arbeiten Sie und Wilbure einen Plan für die Suche aus und teilen dann Ihre Leute jeweils in kleine Gruppen auf. Ich will nicht, daß irgendwer alleine loszieht, weil er den Helden spielen will – oder aus irgendwelchen anderen Gründen nicht mit anderen zusammen suchen will."
Jeder der Anwesenden wußte, wie der Captain das meinte: Es sollte jederzeit nachprüfbar sein, wo sich jeder Einzelne aufhielt und was er tat. Denn zumindest die inhaftierten Besatzungsmitglieder sind sehr wahrscheinlich von jemandem getötet worden, der über die Sicherheitscodes verfügte – und das waren unter anderem alle Sicherheitsoffiziere.
"Lieutenant Wilbure, glauben Sie, daß Sie sich alleine in den Versiegelungen zurechtfinden werden, oder brauchen Sie jemanden, der einen Überblick über die genauen Schäden hat, jemand, der weiß, wo Zu- und Durchgänge versperrt sind, und so weiter?", erkundigte sich Shaaryia.
Joe Wilbure überlegte nicht lange. Er war zwar im allgemeinen jemand, der auch mal etwas zuviel riskierte, aber in diesem Fall siegte doch sein gesunder Menschenverstand. "Captain, wir sollten wirklich pro Gruppe einen Techniker oder Ingenieur mitnehmen." Er grinste. "Die sind ja auch ans Laufen gewohnt auf diesem Schiff, die können also mit uns mithalten." Bei seinen letzten Worten wies er auf sich und die beiden Klingonen, um zu verdeutlichen, wen er mit ‚uns‘ meinte – nämlich die Sicherheitsleute.
Shaaryia war erneut etwas irritiert von der schnodderigen Ausdrucksweise des Lieutenants, beschloß aber dann, wiederum darüber hinwegzusehen. "Gut. Sie sind dann hiermit entlassen. Bitte beginnen Sie mit der Suche, sobald Sie die Vorbereitungen abgeschlossen haben. Lieutenant Eriksson, Sie bleiben bitte noch kurz."
Nachdem sich die Tür hinter den Sicherheitsoffizieren geschlossen hatte, fragte Shaaryia Eriksson rundheraus: "Was glauben Sie, Jörn? Ist Loomis der Mörder?"
Der junge Mann war völlig überrumpelt. "Also, äh... Ich weiß nicht. Keine Ahnung..." Er rieb sich die Stirn, um etwas Zeit zu gewinnen. "Ich, ich habe... Eigentlich kann ich mir das nicht vorstellen, daß Commander Loomis ein Mörder sein soll. Aber... auf der anderen Seite: Warum haben wir ihn bis jetzt nicht gefunden?..."
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