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The Lost Mission


"Das Fremde"

von Katja Mallok, Volker Simshäuser

Kapitel Zwei


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Sie kam wieder ganz in den Raum hinein und blickte ihn fragend an. "Ja?"
"Enola, versuchen Sie es gar nicht erst! Erzählen Sie lieber, wie es bei Admiral Malik gelaufen ist."
Die Betazoidin ließ sich in einen Sessel plumpsen und hob genervt die Arme. "Nichts. Nada. Rien. Ich habe es diesmal mit der Überrumpelungstaktik versucht..." Shaaryia sah sie neugierig an, aber sie beließ es bei dieser rätselhaften Erklärung. "Ich komme einfach nicht durch ihre mentalen Schilde, schon gar nicht, wenn wegen einem Energieausfall das Licht ausgeht!"
Shaaryia sah etwas enttäuscht aus. Aber er versuchte die Counselor – und auch ein wenig sich selbst – zu trösten, als er meinte: "Sie haben sicherlich Ihr Bestes gegeben, Enola! Wir wußten ja, daß es bestimmt schwer werden würde: Erstens ist Malik Vulkanierin und schon aus diesem Grunde ziemlich stur", er grinste, "und zweitens hat Sie ja auch offensichtlich einiges zu verbergen – Sie wird also zweimal nicht mir der Sprache herausrücken wollen." Er beobachtete Enola genau, als er jetzt fragte: "Wollen Sie es denn noch einmal versuchen. Ich meine: Morgen, oder in ein paar Tagen? Es eilt ja nicht – wir haben ja keinen dringenden Termin im Sternenflottenhauptquartier einzuhalten." Diesmal wirkte sein Lächeln bitter.
"Ich werde es noch einmal versuchen, Hagro.", antwortete die Commander schnell. Innerlich sträubte sie sich zwar dagegen, aber sie hatte ein zu starkes Pflichtbewußtsein, um sich nun dieser Aufgabe zu entledigen. "Aber bitte lassen Sie mir noch ein wenig Zeit, um den Akku wieder aufzuladen. Ich werde morgen noch einmal zu Malik gehen, okay?"
"Gut, handeln Sie nach eigenem Ermessen. Haben Sie sich eigentlich schon mal überlegt, mit wem Sie gerne zusammenziehen möchten?"
"Ich werde Benizaa Larys fragen. Wir verstehen uns ganz gut, und ich denke, diese Wohngemeinschaft könnte ganz gut funktionieren. Und Sie?"
Shaaryia war sichtlich erstaunt. "Ich denke, daß ich mir darüber keine Gedanken machen muß. Daß ich mein Quartier mit jemandem teilen werde, steht doch sicherlich nicht zur Debatte." Er hoffte, daß dem so war.
Enola merkte auf. Da hatte sie doch mit ihrer Frage etwas sehr Interessantes in Shaaryia aufgewühlt. Sie zog fragend die Augenbraue hoch.
Dem Halbromulaner war das nicht verborgen geblieben. Abwehrend hob er beide Hände. "Nein, nein, Enola. Es gibt nichts weiter dazu zu sagen!"
"Aber Hagro, ich würde doch nur gerne wissen..."
"Nein, diesmal nicht, Commander Wheema!"
Enola Wheema grinste in sich hinein. Nach außen hin aber tat sie, wie befohlen und ließ das Thema fallen. Dann verabschiedete sie sich vom Captain und überließ ihn seinen Gedanken.

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