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Kennedy


"Planet in Gefahr"

von Andreas Drechsler

Kapitel 3


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"Sanchez an Spencer!"
"Ja, Mr. Sanchez. Danke für die Beleuchtung. Was ist mit dem Triebwerk?"
"Wenn ich das Unterlichttriebwerk wieder funktionsfähig kriegen soll, bräuchte ich etwas Unterstützung. Ich fordere noch einen Ingenieur an."
"Wieso denn das?"
"Nun, Sir, die Reparatur ist kein Problem, wenn hier nicht alles auf klingonisch wäre. Es reicht mir schon, wenn ich entziffern muss. Die richtige Arbeit kann auch ein anderer machen!"
"In Ordnung, Mr. Sanchez. Fragen Sie Thola, ob er schon etwas herausgefunden hat. Wenn ja, lassen Sie es mich wissen. Spencer Ende!"
Sie schritten weiter durch das verlassene Schiff, durchsuchten Deck für Deck, Korridor für Korridor und Quartier für Quartier. Einmal stolperte Coreman fast über eine herunter gefallene Leitung, und Spencer wurde beinahe von einer tückischen Fehlfunktion einer automatischen Türe erwischt.
"Verdammt, können die Klingonen keine Türen bauen, die auch aufbleiben, wenn man hindurchgehen will?", brummte er.
Sie fanden eine Menge von zurückgelassenen Aufzeichnungsgeräten, verschimmelten Essensresten, sogar einige Bücher, aber keine Klingonen, keine Uniformen und auch keine Leichen.
Sie suchten weiter, bis der Spencers Kommunikator piepte: "Cousteau an Spencer!"
"Hier Spencer. Mr. Thola, was gibt es?"
"Fähnrich Berger hat eine Möglichkeit gefunden, die Außenhaut des Schiffes mit den Scannern zu durchdringen. Es befinden sich keine Klingonen mehr an Bord."
"Danke, Frank. Wir werden noch ein wenig weitersuchen. Vielleicht finden wir noch das Eine oder Andere."
"Viel Glück, Cousteau Ende."
Spencer gab die Information an die anderen Suchtrupps weiter. Hellmann rief ihn zur Hauptbrücke des klingonischen Schiffes.
"Was gibt's?"
"Sir, es gibt hier Logbucheintragungen, die darauf hindeuten, dass dies Forschungsschiffe der Klingonen sind. Sie wurden vor 75 Jahren als Einzelstücke gebaut. Der letzte Eintrag von vor etwa 50 Jahren gibt die Außerdienststellung des Schiffes bekannt."
"Forschungsschiffe der Klingonen? Gibt es noch weitere interessante Daten?", Spencer klang gleichsam interessiert und verwirrt.
"Ich habe im Hauptspeicher sehr viele Dateien gefunden. Ich nehme an, dass diese die Forschungsberichte des Schiffes enthalten."
"Sehr gut. Nur warum haben die Klingonen nach dem Verschrotten dieser Schiffe die Daten im Speicher gehalten?"
Hellmann zuckte mit den Schultern. "Ich habe keine Ahnung."
"Auf jeden Fall sollten wir zusehen, dass wir diese Daten auf unser Schiff überspielen und analysieren", beschloss Spencer. "Leiten Sie alles in die Wege."

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