serienbereiche
 24
 airwolf
 alias
 babylon5 universe
 battlestar galactica
 buffy & angel
 charmed
 doctor who
 farscape
 firefly
 futurama
 heroes
 jeremiah
 lost
 medium
 raumpatrouille
 roswell
 sliders
 star trek universe
 stargate universe
 the 4400
 tripods

fandom
 fan art
 fan fiction

service
 club
 grußkarten
 gästebuch
 magazin
 newsletter
 radio
 rss-feeds

intern
 impressum
 mediadaten & PR
 partner






Fan Fiction


:: Übersicht
:: Kommentare


:: Im PDF-Format downloaden


:: Kapitel 1
:: Kapitel 2
:: Kapitel 3
:: Kapitel 4
:: Kapitel 5
:: Kapitel 6
:: Kapitel 7
:: Kapitel 8
:: Kapitel 9
:: Kapitel 10
:: Kapitel 11
:: Kapitel 12
:: Kapitel 13
:: Kapitel 14
:: Kapitel 15
:: Kapitel 16
:: Kapitel 17
:: Kapitel 18
:: Kapitel 19
:: Kapitel 20
:: Kapitel 21
:: Kapitel 22
:: Kapitel 23


Kennedy


"Museumsstück"

von Andreas Drechsler

Kapitel 5


 « :: Kommentare :: » 

Logbuch der Kennedy, Commander Spencer, Nachtrag:
Wir haben angehalten, um den mysteriösen Todesfall von Fähnrich Chen, der sich im Maschinenraum der Skate ereignet hat, näher zu untersuchen. Verschiedene Indizien, die allerdings zum Teil noch ausgewertet werden, weisen darauf hin, dass diese Tat von einem bis jetzt unbekannten Dritten begangen wurde. Mit anderen Worten, es befindet sich ein Mörder unerkannt an Bord der Skate.
Spencer saß unruhig in seinem Bereitschaftsraum. Nach den ersten beunruhigenden Ereignissen hatte er sofort alle Crewmitglieder von der Skate wieder zurück auf die Kennedy beamen und die Schilde der Skate auf Minimalstärke aktivieren lassen, damit niemand sich in die eine oder die andere Richtung unkontrolliert beamen konnte.
Seit einer halben Stunde untersuchte Lemois zusammen mit Karov und Hellmann die gefundenen Spuren im Wissenschaftslabor und M'Boya war mit der Autopsie Fähnrich Chens beschäftigt. In Momenten wie diesen hätte er zu gerne seine Gewohnheit abgelegt, die Untersuchtungsteams erst ihre Untersuchungen ungestört beenden zu lassen und erst dann Ergebnisse anzufordern. Denn hier war ein Mannschaftsmitglied unter ungeklärten Umständen auf einem seit langem verlassenen Schiff zu Tode gekommen und ihn interessierte für den Moment nichts anderes als die Hintergründe und Ursachen.
Eine Nachricht von Lemois auf dem Computerterminal informierte ihn, dass sie und ihr Team ihre Untersuchungen beendet hatten und auf dem Weg zur Brücke waren, um Bericht zu erstatten. ‚Endlich!‘, dachte Spencer. Kurze Zeit später erreichte ihn ein Intercomsignal.
"M'Boya an Spencer! Ich habe die Autopsie von Fähnrich Chen abgeschlossen."
"Danke, Doktor. Kommen Sie in den Besprechungsraum."
"Ich bin unterwegs, Captain", bestätigte M'Boya.
Spencer verließ seinen Bereitschaftsraum und fing gleich Lemois, Karov und Hellmann ab, die gerade die Brücke betreten hatten. Er führte sie in den Besprechungsraum, M'Boya kam einige Sekunden später dazu.
Terk und DeFalco waren ebenfalls hinzugerufen worden, als Spencer begann: "Da Sie alle wissen, was passiert ist, und worum es hier geht, können wir auf zeitraubende Einleitungen verzichten und gleich mit dem Zusammenstellen unserer Ergebnisse berichten. Commander Lemois?" Spencer war deutlich sichtbar nicht bei bester Laune.
"Also... Fähnrich Chen wurde wirklich mit einer Glasfaser umgebracht, auf Deck 8 der Skate gibt es die zugehörige unterbrochene Verbindung im optischen Datennetzwerk. Bereits bei ihren ersten Untersuchungen hatte Doktor M'Boya schwache Rückstände von Beremar-Strahlung ausmachen können. Eine Computerrecherche über diese Strahlung hat geradezu erstaunliche Ergebnisse geliefert. Mr. Hellmann?"
"In den zwanziger Jahren unseres Jahrhunderts hatte die Sternenflotte damit begonnen, einzelne Leute durch Störfelder für Sensoren unsichtbar zu machen", begann ein überrumpelter Hellmann geordnet. "Eine der Ansätze war, dass ein Ring einer bestimmten Strahlung die entsprechende Person umgeben sollte. Diese Strahlung wurde nach ihrem Entdecker Beremar-Strahlung getauft. Die Experimente mit ihr wurden allerdings bald eingestellt, da man Gefahr läuft, einen permanenten Schaden des Gehirns und des Nervensystems zu erleidet, wenn man ihr lange ausgesetzt ist."
"Nirgendwo in der Föderation wird heute noch Beremar-Strahlung eingesetzt", ergänzte Lemois.
Spencer nickte und wandte sich dann an M'Boya. "Haben Sie etwas Neues gefunden, Doktor?"
"Diese Beremar-Strahlung baut sich sehr schnell ab. Zehn Minuten später und wir hätten keine gefunden. Keine weiteren Auffälligkeiten, leider."
"So. Hilft uns das weiter?", richtete Spencer die Frage an alle versammelten Offiziere.

 « Seite 1 »