serienbereiche
 24
 airwolf
 alias
 babylon5 universe
 battlestar galactica
 buffy & angel
 charmed
 doctor who
 farscape
 firefly
 futurama
 heroes
 jeremiah
 lost
 medium
 raumpatrouille
 roswell
 sliders
 star trek universe
 stargate universe
 the 4400
 tripods

fandom
 fan art
 fan fiction

service
 club
 grußkarten
 gästebuch
 magazin
 newsletter
 radio
 rss-feeds

intern
 impressum
 mediadaten & PR
 partner






Fan Fiction


:: Übersicht
:: Kommentare


:: Im PDF-Format downloaden


:: Kapitel 1
:: Kapitel 2
:: Kapitel 3
:: Kapitel 4
:: Kapitel 5
:: Kapitel 6
:: Kapitel 7
:: Kapitel 8
:: Kapitel 9
:: Kapitel 10
:: Kapitel 11
:: Kapitel 12
:: Kapitel 13
:: Kapitel 14
:: Kapitel 15
:: Kapitel 16
:: Kapitel 17
:: Kapitel 18
:: Kapitel 19
:: Kapitel 20
:: Kapitel 21
:: Kapitel 22
:: Kapitel 23


Kennedy


"Museumsstück"

von Andreas Drechsler

Kapitel 2


 « :: Kommentare :: » 

Logbuch der Kennedy, Sternzeit 21766.5, Commander Spencer: [06.10.2344 12:56:10]
Nachdem eine weitere Unregelmäßigkeit am Warpantrieb beseitigt werden konnte, fliegen wir nun mit Warp 6 zum Epsilon Aurigae-System, um ein altes, bereits lange außer Dienst gestelltes Schiff ins Alpha Lalande-System zu schleppen. Die Änderung an unserem Warpantrieb scheint zwar einige der alten Probleme gelöst zu haben, dafür gibt es wieder neue.
Spencer saß bereits im Besprechungsraum, schaltete die Aufzeichnung ab und bat alle Führungsoffiziere, sich ebenfalls an diesem Ort einzufinden.
Nachdem der letzte, in diesem Falle Hellmann, eingetroffen war, begann Spencer: "Wir haben einen neuen Auftrag: Wir sollen die U.S.S. Skate, ein Schiff der Soyuz-Klasse, von Epsilon Aurigae nach Alpha Lalande bringen. Dort wartet ein Projektteam von den Antares-Schiffswerften unter einem gewissen Dr. Raymond Martin, die ein neues TDF-System in die Skate einbauen und austesten werden. Ich habe mir mal die Unterlagen angesehen, es sieht recht vielversprechend aus, was dieser Dr. Martin ausgetüftelt hat. Mit der neuen Technik soll unter anderem die charakteristische Verzögerung von 390 Millisekunden auf unter 150 Millisekunden sinken, das heißt, während eines Gefechts würde das Schiff bei plötzlichen Richtungswechseln wesentlich ruhiger liegen. Und das alles bei drei Vierteln des alten Energieverbrauches. Wie gesagt, es hört sich interessant an."
"Soyuz-Klasse?", fragte Karov. "Die sind doch schon seit Ewigkeiten außer Dienst gestellt, oder?"
"Seit 2288, um genau zu sein", antwortete Spencer. "Diese Schiffe basierten auf der Miranda-Klasse, dienten aber mit einigen Umbauten als schwere Fregatten. Allerdings wurde schnell beschlossen, sie wieder außer Dienst zu stellen, da keine dringende Notwendigkeit bestand, sie einzusetzen und die Klingonen mit dem Bau eines verbesserten Bird of Preys reagierten."
"Sie sind ja gut informiert, Captain", merkte Lemois an.
"Für Geschichte habe ich mich immer schon interessiert, Commander", erklärte Spencer trocken, vielleicht trockener, als es ausreichend gewesen wäre.
"Wie auch immer", brummte DeFalco. "Allerdings müssen wir die Skate erstmal ins Alpha Lalande-System kriegen. ‚Bringen‘ hast du gesagt? Das heißt ‚schleppen‘. Die Skate ist fast so groß wie wir. Das wird... interessant."
"Sieh‘ es als Herausforderung, Gerry", gab Spencer zurück. "Wir treffen in zweiundzwanzig Stunden bei Epsilon Aurigae ein. Bis dahin sollte der Traktorstrahl und der Warpantrieb so eingestellt sein, dass er die Skate bei einer vernünftigen Reisegeschwindigkeit an ihr Ziel schleppen kann."
"Aye, Sir", bestätigte DeFalco. Seine Begeisterung stand ihm deutlich ins Gesicht geschrieben.
"Zu Punkt 2 der Tagesordnung: Doktor M'Boya hat angeregt, ein Arboretum auf Deck 4 anzulegen, um die wissenschaftlichen Biotope vor dem Besucherandrang zu schützen", fuhr Spencer süffisant fort. Hellmanns Blick sagte ihm, dass die Anspielung ins Ziel getroffen hatte. "Der Vorschlag geht im Moment dahin, dass fünf der Gästequartiere auf Deck 4 sowie Freizeitraum 5 geschlossen und umgebaut werden. Hat jemand Einwände, Anmerkungen oder Vorschläge dazu?"
"Ein Arboretum? Toll!", war Karovs spontane Reaktion. Sie sah sich entschuldigend in der Runde um als vergleichbare Reaktionen ausblieben. Lemois lächelte fast unmerklich, zeigte aber gleichzeitig eine nachdenkliche Miene.
"Jetzt sag‘ nicht, dass wir die Wände rausnehmen und danach Saatgut für die Bäume legen sollen", rief DeFalco abwehrend. Lemois‘ Lächeln erstarb beinahe sofort.
"Keine Sorge, Gerry. Ersteres werden wir beim nächsten Basisaufenthalt erledigen lassen. Und um die Bepflanzung kümmert sich freundlicherweise Dr. M‘Boya." Als hätte er nicht geahnt, dass DeFalco auf eine solche oder ähnliche Weise reagieren würde...

 « Seite 1 »