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Als Spencer den Maschinenraum betrat, fand er DeFalco im Büro des Chefingenieurs vor, wo er im Stuhl sitzend, mit den Füßen auf der Tischplatte, einige Diagramme studierte. Er keine Veranlassung darin, seine unteren Extremitäten in eine offiziellere Lage zu bringen, nachdem er Spencer erblickt hatte.
"Hallo Gerry. Du hast deine bequeme Position hier unten also inzwischen gefunden?"
"Hallo Andy." DeFalco grinste zurück. "Und das, obwohl man hier kaum zum Sitzen kommt. Was verschlägt dich eigentlich hierher?"
"Mehrere Dinge", antwortete Spencer, der mit einem PZAG winkte. "Das erste kannst du dir bestimmt denken."
"Jetzt erinnere mich nicht daran", fuhr DeFalco auf. "Wir haben einmal Mist gebaut, okay. Kommt bestimmt nicht wieder vor."
"Es geht nicht um das eine Mal", warf Spencer ein. "Das darf eigentlich überhaupt nicht passieren. Vor allem nicht, wenn es eigentlich nur eine Lappalie ist, die aber dann gleich das ganze Schiff in Gefahr bringt. Wie ihr das regelt, ist mir gleich, nur wenn das nochmal passiert... das will keiner. Oder?"
"Ist recht", brummte DeFalco. "Ich hoffe, du trägst da in deiner Hand eine angenehmere Sache." Er wies auf Spencers PZAG.
"Ich denke schon. Eine Theorie von mir, warum wir bei unserem Warptest früher oder später sowieso Probleme gekriegt hätten, auch ohne die qualitativ schlechten Teile."
"Das ging ja schnell", staunte DeFalco. "Und was steht drin?"
"Das wollte ich im Holoraum zeigen."
"Kann ich MacDonnell mitnehmen? Eine zweite Meinung schadet schließlich nie..."
"Zweite?", hakte Spencer irritiert nach.
"Deine zählt nicht. Es ist schließlich deine Theorie", verkündete DeFalco genüsslich. "MacDee!", brüllte er.
Aus einer Jeffries-Röhre an der gegenüberliegenden Seite schaute ein dunkelhaariger Kopf heraus. "Was ist?", rief dieser zurück.
"Ich habe einen Anschlag auf sie vor. Das heißt... unser Captain. Im Holo. Jetzt."
"Theorie?", fragte MacDonnell, während sie sich aus der Jeffries-Röhre befreite. Als Spencer in ihr Blickfeld rückte, wandelte sich ihr Gesichtsausdruck eine gehörige Spur weiter ins Förmliche. "Captain."
"Keine Panik, Lieutenant", beschwichtigte Spencer. "Es wird eine Besprechung unter drei Ingenieuren, sozusagen."
"Verstehe." MacDonnell sah nicht ganz glücklich aus, besann sich aber rasch. "Gehen wir?"
"Sicher", antwortete Spencer in gelassenem Tonfall und schritt voraus, das PZAG locker in der rechten Hand schwenkend, in Richtung Turbolift, auf dem Weg zu den Holoräumen auf Deck 5.
"Störe ich, Lieutenant?", erkundigte sich M‘Boya vor dem Betreten des medizinischen Laboratoriums bei Hellmann. Er saß, einen Arm aufgestützt, vor einem recht komplexen Versuchsaufbau und widmete seine Aufmerksamkeit abwechselnd zwei Statusmonitoren mit sich langsam verändernden Zahlen und der großen, kahlen Wand vor Kopf.
"Nein", antwortete Hellmann, alles andere als unglücklich über die Anwesenheit einer weiteren Person. "Kommen Sie ruhig näher. Fähnrich Carpelli hat mich gebeten, ihre Versuchsreihe zu überwachen. Solange das biochemische Labor außer Betrieb ist, ist sie ins medizinische ausgewichen, das dafür leider keine automatische Kontrolle bietet."
"Und sie fühlen sich verantwortlich für den Schaden im Bio-Labor und schlagen sich zur Kompensation hier die Stunden um die Ohren", vervollständigte M‘Boya, die die Versuchsanordnung interessiert musterte.
"Erwischt, Doktor", gestand Hellmann ein. "Aber die letzten Stunden waren für mich ohnehin alles andere als leicht, da tut Ablenkung wie hier ganz gut."
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