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Kennedy


"Die Friedensmission"

von Andreas Drechsler

Kapitel 8


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Spencer, ebenfalls grinsend, sagte nach einigen Sekunden: "Also, dann ist ja jetzt alles soweit geklärt. Wenn Sie oder Sie", er deutete auf die Teamleiter Thola und Sanchez, "noch irgendetwas benötigen, sagen Sie Bescheid. Wenn dann keine weiteren Fragen mehr sind", er blickte einmal in die ganze Runde und wartete kurz, "dann ist diese Sitzung hiermit beendet."
"Die Mitglieder vom Team ‚Sanchez‘ melden sich bitte in einer Stunde im Shuttlehangar!", rief Sanchez, um das allgemeine Aufbruchsgemurmel zu übertönen.
"Und die Mitarbeiter im Team ‚Thola‘ bitte ebenfalls!", ergänzte Thola, noch bevor der erste den Ausgang passiert haben konnte. Spencer ging als letzter, sichtlich zufrieden. Beim Hinausgehen zwinkerte er noch DeFalco zu.
Eine Stunde später trafen sich im Hangar Thola, Jones, Xuma, DePorter, Johnson, Sanchez, H'Korr, Berger und Müller.
Müller kam als letzter und sagte, nicht sehr laut, doch die einzigartige Akustik im größten Raum auf dem ganzen Schiff ließ seine Stimme sehr laut klingen: "Alle anwesend? Alles klar. Also, ich habe gerade Phaserkanonen in die beiden Shuttles einbauen lassen. Das Team ‚Thola‘ nimmt bitte die Mandela, wir werden die Kopelev nehmen. Es ist alles vorbereitet."
Die Teammitglieder betraten ihre Shuttles und begannen mit den Startvorbereitungen.
"Müller an Johnson. Sie lassen mich zuerst starten, ja?"
"Johnson hier. Klar, Chef!"
In beiden Shuttles begannen die Insassen zu lächeln. Nach kurzer Zeit erhielten sie Startfreigabe, beide Shuttles erhoben sich und durchflogen das Kraftfeld. Die Mandela flog in Richtung Kaus V, Sanchez‘ Shuttle nahm nach einer Sensorabtastung Kurs auf die nächstgelegene Raketenabschussvorrichtung.
"So. Haben Sie sich schon Gedanken gemacht, wie wir den Raketen beikommen sollen?", fragte Sanchez.
"Vielleicht durch ein Selbstzerstörungskommando?", überlegte H'Korr.
"Da muss ich Sie enttäuschen", sagte Berger. "Ich bin das gesamte Computersystem zweimal abgegrast. Es gibt weder eine Selbstzerstörung, noch eine Möglichkeit, das System zu überladen, noch die Raketen innerhalb ihrer Abschussvorrichtungen detonieren zu lassen. Zumindest nicht von hier aus."
"Was meinen Sie damit?", fragte Sanchez nach.
"Ich rechne damit, dass es ebenfalls Computerterminals innerhalb der Abschussvorrichtungen gibt, wo wir mehr Zugriffsrechte erhalten. Wir sollten dorthin fliegen und sehen, dass wir hineinkommen."
"Wenn wir überhaupt hineinkommen können", brummte Müller.
"Vielleicht gibt es einen Zentralcomputer?", überlegte H'Korr laut. "Ich konnte die genaue Quelle der Kommunikationssignale nicht lokalisieren."
"Wir werden es bald wissen", unterbrach Sanchez.
Währenddessen verlief der Flug auf dem anderen Shuttle viel ruhiger. Xuma erklärte Jones und DePorter kurz all die seltsamen Zwischenfälle während ihrer Rettungsaktion, während Thola mit Sensorscans begann.
"Wir nähern uns Kaus V. Entschuldigen Sie die Frage, Sir", unterbrach der Pilot Johnson Thola bei seiner Arbeit, "wo soll ich landen?"
Thola blickte auf und überlegte kurz.
"Wir sollten systematisch vorgehen. Ich habe gerade ein willkürliches Längen- und Breitengradsystem für Kaus V erstellt. Halten Sie auf 0° Länge und 0° Breite die Position. Wir beginnen dann mit unseren Scans. Wir landen nur, wenn uns irgendetwas auffällt, um es dann näher zu untersuchen. Halten Sie sich bereit!"
Jones und DePorter nickten und begaben sich zu ihren Konsolen. Die Biologin DePorter begann damit, die Sensoren zu rekalibrieren, eine Maßnahme, die Thola immer empfahl, bevor man eine größere Untersuchung begann. Jones nahm ebenfalls noch einige Diagnosen vor.

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