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"Entschuldigen Sie die Frage, Mr. Spencer. Wie sind denn Sie ins System eingedrungen, wenn das System vermint ist?", fragte Weissenberg.
"Wir haben die Tzenkethi überlistet. Die Raketenabschussvorrichtungen kommunizieren miteinander auf einer bestimmten Frequenz. Wenn man diese Frequenz blockiert, ist Ruhe im System." Spencer grinste und fuhr fort: "Man müsste den Tzenkethi diesen Vorteil wegnehmen, jedoch weiterhin dafür sorgen, dass kein Schiff ins System eindringen kann um Nachschub oder sonst etwas zu liefern. Die Tzenkethi befänden sich dann in einer deutlich schlechteren Position. Mr. Thola, schon etwas herausgefunden?", fragte er übergangslos.
"Meine Leute arbeiten an einem Zugang zum Computersystem. Fähnrich Berger berichtete mir gerade, sie stünden kurz davor, das System zu knacken", antwortete Thola.
"Sehr gut. Benachrichtigen Sie mich sofort, wenn sie soweit sind. Botschafter: Ich glaube, die Tzenkethi werden bald etwas verhandlungsbereiter sein. Wir sollten uns vielleicht einen neuen Verhandlungsort überlegen, wenn Sie einverstanden sind?"
"Ja, Captain. Natürlich. Botschafter Weissenberg wird Ihnen gerne behilflich sein", gebot Saran, der kurz darauf die Brücke wieder verließ.
"Gut. Botschafter, darf ich Sie dann in den Besprechungsraum bitten? Mr. Thola, Sie übernehmen und sagen Sie Coreman, er soll uns Gesellschaft leisten."
"Ja, Sir."
Weissenberg und Spencer betraten den Lageraum und warteten auf Coreman, der nach kurzer Zeit eintraf.
"Lt. Coreman meldet sich wie befohlen!", sagte er ernst.
"Setzen Sie sich. Mr. Coreman, der Botschafter ist auf der Suche nach einem neuen Verhandlungsort und ich habe Sie hinzugerufen, um ihre fachkundige Meinung zu hören. Sie werden auch für einen möglichst reibungslosen Ablauf der Verhandlungen sorgen, sollten wir es denn tatsächlich schaffen, die Kriegsparteien an einen Tisch zu bringen."
Coreman nickte. "Ich habe mir erlaubt, bereits einige Vorüberlegungen anzustellen, wenn der Botschafter", er deutete auf Weissenberg, "nichts dagegen hat."
"Natürlich nicht. Beginnen Sie, Lieutenant", antwortete Weissenberg in freundlichem Ton.
Coreman wollte gerade beginnen, als Thola den Raum betrat. "Sir, darf ich kurz stören?"
"Was gibt's, Commander?", fragte Spencer.
"Fähnrich Berger ist in das Computersystem der Tzenkethi-Minen eingedrungen und hat vollständigen Zugriff."
"Sehr gut." Spencer nickte zufrieden. "Er soll das ganze System deaktivieren und die Zugangcodes ändern. H'Korr kann dann natürlich das Interferenzmuster abschalten. Das brauchen wir ja nicht mehr."
"Gut, Captain. Ich werde alles veranlassen", bestätigte Thola und verließ den Raum.
Auf ein Zeichen Spencers begann Coreman. "Im Allgemeinen empfehle ich selten ein Raumschiff, da es erfahrungsgemäß viele Möglichkeiten gibt, dieses in Schwierigkeiten zu bringen, egal wie viele Kontrollen wir durchführen. Andererseits würde ich auch keinen Planeten wählen, auf dem laufend gekämpft wird." Coreman kniff die Mundwinkel zusammen und dachte an Xuma, der gerade auf der Krankenstation behandelt wurde. "Ich würde einen anderen, unbewohnten Planeten empfehlen, in diesem Falle also Kaus VI."
"Gut, Mr. Coreman. Botschafter?"
"Diesen Gedanken hatten wir auch schon erwogen. Allerdings gab es ein Problem. Kaus VI besteht zu großen Teilen aus..."
Der Botschafter wurde von dem Heulen der Alarmsirenen unterbrochen, die einen potenziellen Notstand verkündeten. Er sah mit einer besorgten Miene zu Spencer.
"Kein Grund zur Sorge, Botschafter. Sie können, wenn Sie möchten, mich auf die Brücke begleiten. Mr. Coreman!"
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