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Spencer kam eine Idee. "Lt. H'Korr auf welcher Frequenz kommunizieren die Abschussvorrichtungen?"
"307,4 MHz, Sir."
"Senden Sie ein Interferenzmuster auf dieser Frequenz. Vielleicht können so den Funkaustausch und damit vielleicht den Abschuss blockieren", überlegte Spencer.
H'Korr bestätigte nach kurzer Zeit. "Ich sende das Interferenzmuster."
"Dann los!"
Eine weitere Sonde verließ die Torpedoröhre und nahm wieder Kurs. "Sonde kommt in 20 Sekunden in Zielerfassungsreichweite, 10 Sekunden, 5... 4... 3... 2... 1... 0... –1..." Thola war offensichtlich so überrascht, dass die Sonde immer noch weiterflog, dass er ganz in Gedanken den Countdown in den negativen Zahlenbereich ausdehnte.
"Ich denke, das reicht." Spencer schmunzelte, da Tholas wissenschaftliche Ader wieder einmal die Überhand gewonnen hatte. "Nächste Sonde bereit machen, das Störungssignal nicht abschalten. Der Abschuss erfolgt planmäßig in 2 Minuten."
"Sonde programmiert und abschussbereit, Sir!" meldete Thola.
"Diese Sonde hat ein defektes Antriebsmodul. Ich fürchte, sie wird etwas langsamer fliegen als die letzte." meldete Sanchez.
Spencer nickte. "Macht nichts."
Der Abschuss erfolgte planmäßig und Thola begann wieder zu zählen: "30 Sekunden bis Auftreffen... 20 Sekunden... 10 Sekunden... 5... 4... 3... 2... 1... jetzt!" Als wieder nichts passierte, sagte er: "Es scheint zu funktionieren."
"Sehr gut! H'Korr, senden sie das Störungssignal bis auf Widerruf. Miss Hwang: Setzen Sie Kurs auf Kaus V und schwenken Sie in einen Standardorbit ein. Und stellen Sie die Phaser auf automatische Annäherungsaktivierung, falls sich da jemand mit unseren letzten beiden Sonden einen Spaß erlaubt hat."
"Phaser geschaltet, Sir. Setze Kurs!", bestätigte Hwang.
Die Cousteau nahm wieder Fahrt auf und passierte die kritische Zone ohne Störung. Nach kurzer Flugzeit ohne weitere Beeinträchtigungen durch Raketen oder Ähnlichem meldete Hwang: "Orbit erreicht."
Thola fügte hinzu: "Die Scannererfassung wird von kurzzeitigen Interferenzen gestört, ich erhalte dennoch brauchbare Daten. Überall auf dem Planeten werden verstärkte andorianische und Tzenkethi-Lebenszeichen registriert, die Truppen nehme ich an. In der Nähe eines der wenigen Bauwerke empfange ich auch terranische und vulkanische Lebenszeichen. Die Diplomaten, Sir, Sie leben!"
"H'Korr: Grußfrequenzen öffnen. Transporterraum: Erfassen Sie die Diplomaten, aber noch nicht beamen. Bestätigen!"
"Transporterraum bestätigt. Erfassen, aber nicht beamen. Sir, ich kann sie nicht klar erfassen. Etwas stört mein Transportersignal."
Spencer winkte H'Korr zu, noch etwas zu warten. "Was ist los, Mr. Sisota?"
"Ich habe Probleme ein klares Signal zu bekommen. Entweder die Atmosphäre oder eine künstliche Störquelle. Tut mir leid, Sir, das muss ich erst noch näher analysieren."
"Versuchen Sie durchzukommen oder zumindest die Grenze des gestörten Bereiches ausfindig zu machen. Beeilen Sie sich. Spencer Ende." Spencer nickte H'Korr zu und sie betätigte einige Regler. "Kanal offen, Sir."
"Hier spricht Captain Robert A. Spencer von der U.S.S. Cousteau. Ich wiederhole: Hier spricht Robert A. Spencer von der U.S.S. Cousteau. Wenn Sie mich empfangen, antworten Sie!" Spencer benutzte diesmal nicht seinen eigentlichen Rang eines Commanders, sondern nannte sich selbst Captain, um etwas mehr Eindruck zu machen.
Der Bildschirm flackerte und es erschien ein Bild aus einer Art Kontrollzentrale. Ein Wesen mit bläulich gefärbter Haut und zwei Antennen am Kopf trat einen Schritt vorwärts und sagte: "Hier spricht Oberst Saavtaan vom andorianischen Militärkommando auf Kaus V. Wir wussten, dass sie irgendwann eintreffen würden und dass die Föderation sich die Gefangennahme nicht gefallen lassen würde.
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