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"Wir haben einen Notruf von der Namib erhalten und gewähren ihnen gerade die notwendige Unterstützung." Er schilderte Paris die Umstände, die zur momentanen Situation geführt hatten, in ähnlich knappen Worten wie Desac vorhin. "Ich bitte um Anweisungen", schloss Spencer.
"Verstehe, Commander. Wir hatten uns auch schon gefragt, warum sich die Namib nicht mehr meldet. Warten sie einen Augenblick."
Das Emblem der Sternenflotte ersetzte Paris auf dem Bildschirm, darunter konnte Spencer den Schriftzug ‚Bitte warten‘ ablesen. Nach einigen Sekunden hatte Paris die Verbindung reaktiviert.
"Sie werden die Aufgaben der Namib übernehmen, das heißt, sie fliegen ins Kaus-System, befreien die Diplomaten und finden einen alternativen Verhandlungsort. Und seien sie vorsichtig", bestimmte Paris.
"Sir, die Andorianer sind doch Föderationsmitglieder. Sollte nicht eine Flotte von Schiffen den Tzenkethi zeigen, dass sie besser auf ihrer Seite der Grenze geblieben wären?", fragte Spencer verunsichert von der Direktheit, mit der Paris ihm gerade den Auftrag erteilt hatte.
"Ich weiß, dass Missionen wie diese nicht unbedingt auf der Prioritätenliste für Schiffe wie Ihres stehen. Und ich weiß auch, dass eine Machtdemonstration den Tzenkethi gegenüber nicht schaden könnte. Das Problem ist nur, dass die Fünfte Flotte verstärkt die cardassianische Grenze patrouilliert und andere Schiffe im Moment außer Reichweite sind. Die Cousteau ist das nächste, verfügbare Schiff, der Ball geht an Sie, Spencer!"
"Also schön. Wir werden sehen, was wir tun können."
"Gut, Commander. Das wär's."
Paris hatte die Verbindung getrennt, das Emblem der Sternenflotte zierte den Sichtschirm, dieses Mal mit dem Vermerk ‚Übertragung beendet‘. Spencers Mundwinkel zuckten unschlüssig, als er den Raum wieder verließ.
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