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Mit Zufriedenheit nahm er zur Kenntnis, dass ein beträchtlicher Teil der Anspannung, die sich in beinahe allen Gesichtern abgezeichnet hatte, einer leisen Belustigung gewichen war.
DeFalco war unerwarteterweise der einzige, der aus der Reihe fiel. "Danke für Ihr Vertrauen, Captain", brummte er verärgert.
"Gerry?! Wo ist dein Humor?"
"Der hat heute Pause", gab er bekannt, seine Arme vor der Brust verschränkt. "Es ist nachtschlafende Zeit und noch ungeheuer viel zu tun."
Lemois bedachte nacheinander DeFalco und Spencer mit einem strafenden Blick bevor sie bemerkte, was sie da gerade tat.
"Ganz genau", stimmte Spencer DeFalco ungerührt zu. "Und das war gute Arbeit mit dem Impulsantrieb. Der sah ja vor zwei Stunden noch nicht so toll aus."
"Danke nicht mir, danke MacDonnell", wich DeFalco aus. "Sie hat die Reparatur geleitet. Ich hatte genug mit dem Warptriebwerk zu tun."
"Und das funktioniert ja auch", grinste Spencer. "Doch wie auch immer", bemühte er sich, dem Thema, bei dem er DeFalco auf dem grundfalschen Fuß erwischt hatte, ein rasches Ende zu bereiten. "Der Reihe nach ihre Berichte bitte", wandte er sich nun an Lemois.
"Ja, Captain." Ihr Amüsement über den zurückliegenden Wortwechsel konnte und wollte sie kaum verbergen. "Also..." Sie warf einen etwas lang geratenen Blick auf das Display an ihrem Platz, um ihre Gedanken zu dienstlichen Belangen zurückzuleiten.
"Wir sind im Moment genau 87 Personen an Bord, das heißt, es fehlen ungefähr achtzehn Crewmitglieder", begann Lemois. Spencer fragte sich, woher ihr singender, spöttischer Unterton rühren mochte...
"Personal fehlt besonders der Sicherheitsabteilung und der Krankenstation, aber es hält sich in Grenzen. Ich habe die Schichtpläne angepasst... weiterhin möchte ich sagen, dass Schadensmeldungen von allen Stationen in schöner Regelmäßigkeit eintreffen."
"Das ist wenig verwunderlich, Commander", merkte Spencer eine Spur freundlicher an als seine gewöhnliche Wortwahl vermuten ließ.
Sie gab ihm durch ein kurzes Nicken zu verstehen, dass ihr Bericht beendet sei.
Hwang, in ihrer neuen Funktion als Zweiter Offizier, war als nächste an der Reihe. "Die Navigations- und Steuerungssysteme funktionieren im Großen und Ganzen, hatten aber bei den Tests einige Male nicht reagiert. Der Impulsantrieb könnte wie auch die Manövertriebwerke noch etwas Feineinstellung gebrauchen. Und für den Moment... keine Volllast und keine Flugkunststücke bitte, Captain."
"Das sollte möglich sein", meinte Spencer.
Dann war Terk, der Einsatzleiter, an der Reihe.
"Sensoren funktionsbereit, Sir. Kurzstreckenkommunikationssysteme haben erst beim dritten Mal den Selbsttest bestanden, der positive Selbsttest der Subraumkommunikation ist nicht eindeutig reproduzierbar. Auch die weiteren Systeme arbeiten zeitweise unzuverlässig, aber ansonsten zufrieden stellend." Er fasste sich betont kurz.
"Danke", bestätigte Spencer.
"Der generelle Schiffszustand ist allerhöchstens mäßig zu nennen", fuhr DeFalco fort, der seine Verärgerung von gerade scheinbar hinuntergeschluckt hatte. "Ich habe vorhin mal eben eine Schnelldiagnose Stufe 5 des ganzen Schiffes durchgeführt und die Ergebnisse in rote, gelbe und grüne Anzeigelampen umrechnen lassen. War relativ viel Gelb und auch Rot dabei. Das Rot war allerdings fast nur Kleinzeug." DeFalco verzog seinen Mund.
"Was heißt ‚fast‘"?, erkundigte sich Lemois, die es genau wissen wollte.
"‚Fast‘ heißt, das einzige ‚rote‘ System, was ich nicht unter Kleinzeug rechnen würde, ist das Shuttlesystem. Da hat sich bisher noch niemand drum gekümmert."
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