serienbereiche
 24
 airwolf
 alias
 babylon5 universe
 battlestar galactica
 buffy & angel
 charmed
 doctor who
 farscape
 firefly
 futurama
 heroes
 jeremiah
 lost
 medium
 raumpatrouille
 roswell
 sliders
 star trek universe
 stargate universe
 the 4400
 tripods

fandom
 fan art
 fan fiction

service
 club
 grußkarten
 gästebuch
 magazin
 newsletter
 radio
 rss-feeds

intern
 impressum
 mediadaten & PR
 partner






Fan Fiction


:: Übersicht
:: Kommentare


:: Im PDF-Format downloaden


:: Kapitel 1
:: Kapitel 2
:: Kapitel 3
:: Kapitel 4
:: Kapitel 5
:: Kapitel 6
:: Kapitel 7
:: Kapitel 8
:: Kapitel 9
:: Kapitel 10
:: Kapitel 11


Kennedy


"Angriff und Verteidigung"

von Andreas Drechsler

Kapitel 11


 « :: Kommentare :: » 

Hallersvoort gab die Anweisung an Wolf weiter und das Gespann beschleunigte weiter auf Warp 5.
"Miss Hwang, berechnete Zeit bis zur Sternenbasis?"
"Etwa drei Tage bei gleich bleibender Geschwindigkeit von Warp 5."
"So. Das wär's. Alarmstufe Rot ist aufgehoben!" Spencer gab endlich die Anweisung, auf die er sich schon lange gefreut hatte. Hallersvoort befolgte den Befehl gern.
Spencer überlegte kurz und aktivierte dann das Intercom. "An alle Abteilungsleiter! Wir werden in einer Viertelstunde eine Konferenz in Physiklabor 2 abhalten."

Einige Stunden später saß Spencer in seinem wieder aufgeräumten Quartier und versuchte, den Report für die Sternenflotte zu schreiben. Doch jedes Mal, wenn er einen Satz fertig gestellt hatte, erschien er ihm zu banal und nicht ausdrucksstark genug, das darzustellen, was ihm und allen anderen in den letzten Stunden widerfahren war. Ihm erschien alles so groß, so mächtig, so weit reichend und die ihm zur Verfügung stehenden Worte so unzulänglich, dem gerecht zu werden.
Als das plötzliche Zirpen des Türsummers Spencer aus seiner Konzentration riss, schleuderte er das PZAG auf den einige Meter entfernten Tisch. Der Wurf war jedoch ungenau, das PZAG schlitterte über die Tischplatte und polterte am anderen Ende zu Boden.
"Herein!", knurrte Spencer vernehmlich.
DeFalco stand in der Tür. "Störe ich?", fragte er überflüssigerweise, Spencers Gesichtsausdruck sprach Bände.
"Komm rein, Gerry. Worum geht's?"
DeFalco trat einige Schritte heran, sah sich kurz um und hob wortlos das zu Boden gefallene PZAG auf. Er reichte es Spencer. "Bitte schön."
"Danke", quittierte Spencer den Empfang mit hoch gezogenen Augenbrauen. "Setz dich. Was willst du?" Er schlug den freundlichsten Tonfall an, den er in seinem Zustand hinbekommen konnte.
"Es geht um Burowski", begann DeFalco, während er sich niederließ. "Wirst du... ihn in deinem Bericht erwähnen?"
Spencer schüttelte den Kopf. "Nein. Was ihm passiert ist, hätte auch jedem anderen an Bord passieren können, da will ich mich nicht ausnehmen. Und ihm deswegen Schwierigkeiten zu machen... das wäre ungerechtfertigt. Sonst noch was?"
DeFalco blickte überrascht drein, angesichts von Spencers barschem Ton. "Nein", antwortete er wahrheitsgemäß, obwohl er insgeheim auf eine kleine, nicht unbedingt dienstliche Unterhaltung mit Spencer jetzt nach überstandener Raumnot gehofft hatte.
"Dann wäre ich dir sehr verbunden, wenn ich jetzt meine Ruhe haben könnte."
DeFalco hob abwehrend seine Hände. "Schon gut. Ich gehe ja schon..." Nachdenklich trat er den Rückzug an und verließ Spencers Quartier. Er nahm sich vor, mit Dr. M'Boya mal einige Worte über Spencers momentanen Gemütszustand zu wechseln.

Knappe drei Tage später wusste Spencer endlich die Sternenbasis in Sensorenreichweite. Die letzten Tage waren zwar vergleichsweise ruhig verlaufen, jetzt aber fühlte er sich bedeutend sicherer, denn wie leicht hätte sich der lädierte Rumpf entgegen aller Vorhersagen entscheiden können, an einer wichtigen Stelle nachzugeben.
Die eingehende Analyse des Schiffes hatte starke strukturelle Schäden am Rumpfgerüst ergeben, die eine Reparatur und Wiederindienststellung des Schiffes zumindest fraglich machten. Die wichtigsten Träger des Rumpfes waren verzogen oder anderweitig geschwächt, die marode Trägheitsdämpfung war also nicht der alleinige Grund für die Beschleunigungsprobleme gewesen.
Spencer saß auf der idealbesetzten Hilfsbrücke und konnte es kaum erwarten, dass die Bondi unter Warp ging und den Anflug auf die Sternenbasis begann. Er hatte plötzlich das Gefühl, dass sie seit einer Ewigkeit unterwegs gewesen wären.

 « Seite 2 »