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"Ich muss da nicht mehr viel vorbereiten", murmelte Sanchez. "Ich habe die Liste seit vier Monaten bei mir liegen, seit wir zum ersten Mal für eine Ausbesserung vorgesehen waren. Fünf Tage? Besser als nichts."
Spencer schmunzelte. "Gut, Mr. Sanchez. Das wäre dann alles."
Zur verabredeten Zeit fanden sich Spencer und Sanchez vor dem Büro Paris' ein und wurden sofort zum Admiral durchgelassen.
"Guten Tag Commanders. Bitte nehmen sie Platz", begrüßte sie Paris. Spencer reichte ihm das PZAG mit dem Missionsbericht.
"Danke. Botschafter Saran hat mich über Ihre vorbildlichen Leistungen in Kenntnis gesetzt, Spencer. Gute Arbeit." Paris machte die für ihn charakteristische Pause, die er immer dann einlegte, wenn er zwischen einem zurückliegenden und einem neu anstehenden Thema wechselte. "Wo wir gerade bei guter Arbeit sind. Die Regierung von Cygnus hat sich entschlossen, Sie für Ihre Rettungsaktion mit einem Orden zu belohnen. Hier ist der ‚Silberne Halbmond von Cygnus‘, Commander. Herzlichen Glückwunsch!"
Spencer sprang überrascht auf und versuchte einen leisen Pfiff durch die Zähne. "Danke, Sir!"
Paris ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen, stand ebenfalls auf und heftete Spencer den Orden an seine Brust mit den Worten "Danken Sie nicht mir, danken Sie Minister Sydarek."
Sanchez, der ebenfalls aufgestanden war, klopfte Spencer auf die Schulter. "Das sieht gut aus, Captain", sagte er und wies auf den Orden.
Spencer winkte ab, setzte sich wieder und gab Sanchez ein Zeichen.
"Sir, ich habe hier die Details für die Überholung vorbereitet." Er reichte Paris ein weiteres PZAG.
Dieser überflog die Einträge und meinte dann: "Gut, das werde ich an die zuständige Ingenieurscrew weiterleiten. Sonst noch etwas?"
Spencer und Sanchez verneinten und Paris deutete an, dass sie den Raum verlassen konnten.
Auf dem Korridor sagte Spencer: "Mr. Sanchez, Sie werden die Arbeit der Ingenieure überwachen. Das soll heißen, dass sie Ihre fünf freien Tage genauso genießen sollen, wie alle anderen, nur immer für etwaige Anfragen erreichbar sein sollten. Die Ingenieure werden mit Sicherheit schneller arbeiten, wenn Sie ihnen nicht immer über die Schulter schauen."
Sanchez nickte. "Alles klar!" Er machte sich auf den Weg in den großen ‚Gesellschaftsraum‘ der Sternenbasis.
Spencer verharrte kurz unschlüssig und schritt dann zum nächstgelegenen Computerterminal. "Computer: Nehme Zugriff auf die Speicher der Cousteau und vergleiche den Inhalt der Datei Spencer-A1537 mit der Anwesenheitsliste der Station!"
Der Computer summte kurz und antwortete: "Es gibt keine Entsprechung!"
"Dann nicht, Computer", sagte Spencer. Er hatte den Computer gerade überprüfen lassen, ob sich einer seiner regelmäßigen Schachpartner zufällig auf der Station befand, denn bei fünf Tagen Aufenthalt hätte man zumindest einige Partien spielen können. Doch die Antwort des Computers machte diese Hoffnung zunichte.
Stattdessen machte er sich nun auf den Weg zu seiner Kabine auf der Cousteau, um dort allein einige Schachstudien zu treiben.
Spencer saß in seinem Quartier und ließ seine Gedanken um eine mögliche Fortsetzung des aggressiven Richter-Angriffs der Sizilianischen Verteidigung kreisen, den er vor sich auf seinem elektronischen Schachbrett sah. Bei seinem letzten Turnier hatte er gleich zwei Partien in dieser Eröffnung verloren, für das nächste wollte er ein derartiges Vorkommnis vermeiden. Plötzlich summte der Türmelder und er sah auf: "Herein bitte!"
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