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"Mister ...? Ich glaube sie haben sich noch nicht vorgestellt."
"Wulf, Hohling Wulf, Das sind" er blickte in die Runde "Masov Brunn und Jenos Vallo."
"Und ich bin Krios Teng und leite diese Mission." ergänzte der Betreffende rasch, bevor Wulf es aussprechen konnte.
"Schon gut. Also, diese Kreaturen ... sie haben zuerst eine Art Replikator gebastelt und damit Rohstoffe einfach umgewandelt. Ich nehme an, sie haben sich selbst ebenfalls um einige Exemplare dupliziert, so dass sie mit ihrer Assimilierung sehr schnell voranschreiten. Die erste Gegenmaßnahme, die wir starteten, war die Sprengung aller Zugänge. Die Auswirkungen sind, schätze ich, nicht zu übersehen. Aber wie ihre Anwesenheit beweist, gibt es immer noch einige Lücken."
Hohling fuhr ihm ins Wort: "Das ist doch sowieso vollkommen irrelevant. So wie ich die Sache sehe, kommen sie eh früher oder später an die Oberfläche."
"Deshalb werden wir auch die Selbstzerstörung der gesamten Anlage einleiten."
Wulf griff nach Natars Arm und zwang ihn somit zum Stehenbleiben.
"O.K., ich sehe genauso wie sie den einzigen Ausweg in der Selbstzerstörung der Anlage. Aber was wird bitteschön aus meinen gefangenen Leuten?"
"Gar nichts! Mein ganzer Stab ist ebenfalls in einer solch misslichen Lage. Es tut mir leid, aber es gibt keine Alternative."
Der Doc wandte sich wieder um und setzte den Weg fort. Nach ein paar Metern ergriff Hohling wieder das Wort: "Ohh, mir fällt da gerade auf, dass das doch eigentlich nicht die Richtung ist, aus der sie gekommen sind. Was ..."
"Das haben sie richtig erkannt, Mr. Wulf. Wir befinden uns nämlich auf dem Weg zum Komplex-C. Sie wissen noch nicht davon, weil dieser streng geheim ist. Er wurde erst vor 5 Wochen fertig gestellt und die Selbstzerstörung kann nun nur noch von dort aus erfolgen. Ich hoffe sie sind jetzt beruhigt."
"Aha, ich verstehe. Ich werde jedoch trotzdem zwei meiner Männer hier lassen. Brunn, Vallo!" Wulf stoppte schon wieder den gesamten Trupp. "Gehen sie zurück zum Eingang ! Versuchen sie, unsere Leute zu befreien! Ich kann und will weder Tarlera, noch die anderen drei hier sterben lassen. Ich hoffe wir haben uns da verstanden?!" Der letzte Satz ging in Jin Natars Richtung.
Nach dieser kurzen Rede herrschte einen Moment lang Stille. Dann machten Brunn und Vallo kehrt, während Wulf und Teng weiterhin dem Doc Gesellschaft leisteten. Auf dem Weg beugte sich Krios dicht an Hohling Ohr und flüsterte: "Auch wenn ich ihre Einstellung teile, sollten sie nicht vergessen, dass ich hier das Kommando führe."
Es war ein ziemlich langer Marsch bis zum Komplex-C. Als sie ankamen, merkten sie, dass in diesem Tunnelabschnitt gar keine Alkoven mehr an den Wänden standen. Sie hatten es also geschafft. Jetzt waren sie zumindest für eine kurze Zeit lang außer Gefahr. Dr. Natar zog seine Chipkarte durch einen Abtaster an der Wand, woraufhin ein grünes Licht aufblinkte. Dann schoben sich die großen Stahltüren zur Seite, hinter denen sich die Selbstzerstörungsanlage befand.
Krios musste unwillkürlich pfeifen: "Wow, das ist ja alles das Feiste vom Feinsten. Man hätte mich über diesen Teil der Anlage aufklären müssen. Angenommen wir wären nicht auf sie gestoßen, Doktor, was hätten wir dann unternehmen sollen?"
"Dieser Komplex ist nun einmal geheim." entgegnete Natar kühl. Er schritt an ihnen vorbei und setzte sich ohne zu zögern an einen Computer. Nachdem er die Schließung der Schotts veranlasst hatte, ließ er Dutzende von Megabytes über den Bildschirm flimmern. Schließlich hatte er einen Plan von der unterirdischen "Stadt" geladen. Das Bild zeigte zeigte allerdings nicht nur die Gänge und Tunnelsysteme, sondern auch bewegliche Objekte. Insgesamt 36 rote Punkte huschten durch die Darstellung. Jin fuhr in seinem Stuhl herum: "Herzlichen Glückwunsch, Mr. Wulf, sie haben ihre beiden Männer gerade in den Tod geschickt." Er deutete auf den entsprechenden Gang. Plötzlich fiel ihm aber noch etwas anderes auf: "Sehen sie mal hier ! Einer der zuvor belegten Alkoven ist leer und nur ein weiterer wurde besetzt. Ich gratuliere - sie haben anscheinend nicht beide ins Verderben gejagt, sondern lediglich einen ausgetauscht."
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