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Star Trek


"Die Höhlen von Sirian V"

von Sebastian Bach


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Sirian V, ein Planet der Klasse M im Delta-Quadranten, war die Heimat der Sirion, einer industriell hoch entwickelten Spezies, die sich gerade bei der Erschließung des eigenen Sonnensystems befand.
Innerhalb der kapitalistischen Gesellschaft verlief das Leben immer in normalen Bahnen. Jedenfalls bis in der ehemaligen Bergbaustadt Damatro einige Stollen einbrachen und ganze Wohnviertel in die Tiefe rissen.
Hohling Wulf , ein einstiger Minenarbeiter, der nun für den Katastrophenschutz arbeitete, wurde kurz darauf mit der Aufgabe betraut, die letzten Vorfälle zu untersuchen. Er schlenderte die, von Bäumen gesäumte, Straße entlang, an deren Ende sich ein riesiger Krater befand, in den zwei Häuser gerutscht waren. Auf Hohling wartete bereits ein Einsatzteam innerhalb des abgesperrten Gebietes. Er bahnte sich einen Weg durch die Absperrbänder und ging auf die 5 wartenden Personen zu. Die Männer trugen blaue Kampfanzüge und schwere Waffen. Ein kräftiger Mann mittleren Alters reichte Wulf die Hand.
"Ich bin Krios Teng, unser Sondereinsatzkommando wird sie unterstützen. Das sind Masov Brunn und Jenos Valo" er deutete nacheinander auf einen älteren, grauhaarigen Mann und einen blonden Jungen.
"Die anderen zwei werden den Eingang bewachen. Wie sie sicherlich schon wissen, sind heute Morgen vier ihrer Leute spurlos in den Höhlen verschwunden. Ich glaube, ich weiß auch warum. Kommen sie mit, ich erkläre ihnen alles unterwegs." er bedeutete Hohling , ihm zu folgen. Vor dem Einstieg in den Stollen, drückte er ihm noch eine Waffe in die Hand.
"Die werden sie bestimmt noch brauchen."
Sie krochen alle durch den schmalen Schlitz und fanden sich in einem dunklen, feuchten Schacht wieder. Die vier schalteten ihre Taschenlampen ein und setzten den Weg fort. "Diese Stollen wurden vor knapp 15 Jahren offiziell stillgelegt, als die Erzvorkommen restlos ausgebeutet waren. Danach wurden sie allerdings von der Erkara-Organisation weiter genutzt. Außerhalb der Stadt befinden sich zwei Laborkomplexe, die für Experimente der Gefahrenstufe 10 genutzt werden. Vor zwei Monaten entdeckte die Crew der S.S.S. Akamor auf dem Mond unseres Nachbarplaneten ein abgestürztes Raumschiff einer fremden Spezies. Erkara-Experten bargen einen Leichnam, der mit Implantaten übersät war. Diesen Insektoiden brachten sie hierher, um ihn zu untersuchen. Was dann geschah wissen wir nicht. Der Kontakt zu beiden Komplexen brach vorgestern Abend ab."
Plötzlich stolperte Hohling. Er richtete den Lichtkegel seiner Taschenlampe auf den Boden, wo ein Tricorder lag. "Der gehörte meinem Kollegen Roi! Ihr Roboinsektoid scheint mir sehr lebendig zu sein, hier muss ein Angriff stattgefunden haben."
Hohling Wulf und auch die anderen waren plötzlich von einem unwohlen Gefühl befallen. Ihr Schritttempo verlangsamte sich immer weiter. Im Hintergrund hörte Wulf, wie Brunn und Valo tuschelten. Schließlich meinte Masov Brunn etwas lauter: "Wir sollten besser umkehren und alle Eingänge versiegeln."
"Nein, die Organisation ist bereits dabei, alle Eingänge, bis auf diesen, zu versiegeln." konterte Teng.
"Außerdem sollen wir untersuchen, was hier passiert ist und Notfalls entsprechende Maßnahmen ergreifen. Ist das klar?"
Krios Teng merkte, dass er ziemlich laut geworden war und beschloss, seinen Untergebenen nicht weiter anzuschnauzen.
"Wie sie wünschen Sir, ich geh ja schon weiter." Masov rieb den Lauf seiner Waffe. Wahrscheinlich verschaffte es ihm ein Gefühl der Beruhigung und Sicherheit. Außerdem musste er einsehen, dass sogar sein viel jüngerer Kollege Jenos weniger Angst hatte und so setzte er sich wieder in Bewegung.
Krios, der neben Hohling ging, sagte, viel leiser als noch vorhin: "Wir sollten unsere Kommunikation auf das Nötigste beschränken. Egal, was sich in diesen Tunneln herum bewegt - wenn es uns hört, wir es uns schneller finden, als uns lieb ist." er drehte seinen Kopf nach hinten, zum Rest des Teams.
"Ich hoffe, wir haben uns da verstanden!"
Nach diesen Worten herrschte Stille. Eine unheimliche Stille. Nur noch ihre eigenen, schlürfenden Schritte waren zu hören. Aber nach ein paar Metern verstummten selbst diese. Krios hielt seinen Atem an. Als hätte er eine böse Vorahnung, tat er noch einen Schritt nach vorne und nahm seine Taschenlampe von seinem Gürtel. Der Lichtstrahl kroch über den Boden und glitt dann die Wand hoch. An der Wand befanden sich seltsame Apparaturen, die Teil eines Alkovens zu seien schienen. Alle standen wir angewurzelt da und starten über Tengs Schultern. Dieser schwenkte seine Lampe langsam nach rechts . Doch was nun in das schwache Licht getaucht wurde, ließ dem gesamten Team das Blut in den Adern gefrieren. Ihre blassen Gesichter waren alle wie gefesselt auf das gerichtet, was im Alkoven zu

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