serienbereiche
 24
 airwolf
 alias
 babylon5 universe
 battlestar galactica
 buffy & angel
 charmed
 doctor who
 farscape
 firefly
 futurama
 heroes
 jeremiah
 lost
 medium
 raumpatrouille
 roswell
 sliders
 star trek universe
 stargate universe
 the 4400
 tripods

fandom
 fan art
 fan fiction

service
 club
 grußkarten
 gästebuch
 magazin
 newsletter
 radio
 rss-feeds

intern
 impressum
 mediadaten & PR
 partner






Fan Fiction


:: Home
:: Autoren-Index


:: Alias (1)
:: Andromeda (1)
:: Babylon 5 (3)
:: Buffy (3)
:: Crossover (4)
:: Farscape (3)
:: Mission Erde (1)
:: SF & Phantastisches (5)
:: Star Trek (56)
:: Stargate SG-1 (20)
:: Sam & Jack Geschichten (10)
:: The X-Files (3)


Stargate SG-1


"Wer es findet darf's behalten"

von Bastet-X


 « :: Kommentare :: » 

"Es ist schön, daß sie sich wieder völlig von ihren Verletzungen erholt haben. Wir hätten sie hier nicht retten können."
"Da haben sie recht. Von allen Orten an denen einem so ein Unfall passieren kann, war dies wohl der beste." Antwortete ich lächelnd.
Ich konnte mich nicht daran erinnern, wie ich hierher gekommen war. Ich bin mir auch nicht sicher was man mit mir anstellte. Ich weiß nur daß ich nicht gefragt wurde, ob ich dieses Ding in meinem Körper haben wollte.
Hör auf! Du weißt daß es für uns beide um Leben und Tod ging. Du bist nicht der einzige, der nicht gefragt wurde. Was blieb ihnen übrig. Beide Seiten taten das einzig vernünftige. Warum machen wir nicht das beste daraus? Du bist doch im Prinzip einer Meinung mit mir!
Da war sie wieder, diese Stimme. Ich ignorierte sie erneut.
Es ging mir gut, da wo ich jetzt war. Ich hatte eine Aufgabe. Das war etwas was ich niemals zuvor hatte: etwas an das ich glauben und wofür ich mich einsetzen konnte. Ich wußte eine Menge darüber. Über Personen, über Geschehnisse, Technik, Pläne, Fallen, Außerirdische, Raumschiffe. Ich hatte keine Ahnung wieso.
Rede nicht solchen Unsinn, natürlich weißt du wieso!
Es gefiel mir, also blieb ich. Und heute bekam ich meinen ersten offiziellen Auftrag. "Also! Sie haben mich angefordert General. Wie kann ich ihnen helfen."
"Der Hohe Rat der Tok`ra hat sie uns zur besonderen Verfügung zugewiesen. Sie waren Zivilist. Bis unsere Wachen sie damals verunglückt neben der Straße fanden, hatten sie nie Kontakt zum Militär. Trotzdem verfügen sie durch ihren Symbionten nun über ein gewisses taktisches Geschick. Wir glauben daher, daß sie für diesen Einsatz besonders gut geeignet sind."
"Aha. Können sie mir vielleicht näheres über diesen Auftrag erzählen?"
"Aber natürlich. Kommen sie in den Besprechungsraum. Wir werden bereits erwartet."

Ich bekam alles was ich so lange vermißt hatte: einen Wagen, anständige Kleidung, einen Namen (wenn auch einen anderen), einen Ausweis und einen Führerschein. Ich bekam alles zurück, was ich vor einigen Wochen innerhalb nur einer einzigen Nacht verloren hatte. Alles, bis auf Sally.
Kaum war ich außerhalb des Cheyenne Mountain schien mir das Leben bei den Tok`ra so fern. Es ist wie die Rückkehr aus einem Urlaub. Kaum ist man ein paar Stunden wieder zu hause, kommt es einem vor, als hätte man nur geträumt oder als sei alles schon ewig her.
Mein Auftrag war klar: triff dich mit der Zielperson. Zeit und Ort hatte man mir auf einem Zettel in die Hand gedrückt.
Ich dachte: OK, mal sehen was der Tag so bringt und bog in eine Tankstelle ein. Ich tankte und kaufte mir ein Päckchen Zigaretten. Gott, wie ich das vermißt hatte! Kaum saß ich im Wagen zündete ich eine an. Sie schmeckte furchtbar aber irgendwie fand ich den Rauch tröstlich.
Ich hoffe das hat irgendeinen religiösen Hintergrund! Hörte ich die Stimme sagen. Anders ist es nicht zu erklären daß jemand freiwillig diesen Dreck einatmet. Hast du eine Ahnung was das mit deinem Körper anstellt?
Mir wurde schlecht. Ich war wohl schon zu lange davon weg. Komisch. Ich hatte immer aufhören wollen aber jetzt zählte es zu den Dingen die ich verloren hatte und bedauerte. Ich warf die Kippe aus dem Fenster und startete den Wagen.
Eine Zeit lang hing ich ungestört meinen Gedanken nach, doch dann meldete sich die Stimme wieder, die ich zu unterdrücken versuchte.

"Ist das auch der richtige Weg? Du verheimlichst mir etwas! Denkst du ich würde das nicht merken?"
Das hatte ich in der Tat angenommen.
"Das solltest du aber inzwischen besser wissen! Es gibt ein paar Dinge die wir untrennbar miteinander teilen und das Gedächtnis gehört dazu! Das ist der falsche Weg!"
Nein, es war der richtige und außerdem waren wir gleich da. Ich grinste vor mich hin. Die Stimme konnte sagen was sie wollte. Ich war immer noch der Boss!
Das habe ich gehört!
Ich stoppte den Wagen vor dem kleinen weiß gestrichenen Haus. Es war alt und baufällig. Sally hatte es von ihrer Großmutter geerbt. Ein neues zu bauen wäre sicher billiger gewesen als dieses hier in Schuß zu halten aber sie hing daran. Ich stieg aus und ging zur Tür.

 « Seite 2 »