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Teil 3
Was glaubt er wer er ist? Nur weil er Colonel ist und das sagen unsere kleinen Gruppe hat, kann er mich noch lange nicht wie ein Kind behandeln. Ich bin nicht beim Militär. Ich lasse mich nicht rum kommandieren. Er kann Sam und Teal‘c so anfahren, aber mich nicht. Er soll mich endlich ernst nehmen. Meine Arbeit ist genauso wichtig wie die Seine. Ich habe uns schon oft gerettet. Na gut, ich habe uns auch schon in Schwierigkeiten gebracht. Vielleicht mehr als einmal, aber ich habe uns auch mehr als einmal gerettet. Er ist kein Diplomat. Er kennt nur die Hau-Drauf-Methode. Dass man mit den Leuten reden kann, das vergisst er immer. Das ist mein Gebiet und das sollte er endlich lernen und akzeptieren. Nach all den Jahren, die wir jetzt schon miteinander verbracht haben, muss ich auch zu geben, dass ich der einzige Wissenschaftler bin, den er an sich ran lässt, außer Sam. Aber Sam ist auch Militär, das ist wieder anderes. Eines muss ich aber auch zu geben, dass Jack ein echter Freund ist. Er ist immer für einen da. Er lässt niemanden im Stich und wenn er sein eignes Leben riskieren muss. Sein Humor und seine Art sind einmalig. Er ist richtig sarkastisch. Wie manches mal mit den Goa‘uld umspringt, das ist unglaublich. Ich weiß dann immer nicht, ob er verrückt ist oder einfach nur wahnsinnig. Manchmal passen seine Witze überhaupt nicht, aber ich würde sie vermissen. Sie machen Jack aus. Er wäre nicht mehr der Selbe, wenn er von heute auf morgen damit aufhören würde. Ich weiß nicht warum sich Hammond das alles von Jack gefallen lässt. Na gut er ist wirklich gut in seinem Job. Zu meinem Leidwesen muss ich mir eingestehen, dass Jack auf mich abfärbt. Ich nehme immer mehr Züge von ihm an. Genau wie Teal‘c. Was war das nur für ein Brummbär am Anfang. Heute ist er sehr viel lockerer. Er lächelt immer öfters. Teal ‘c hat mehre Gesichter. Einmal kann er der knallharte Kämpfer sein und dann der liebende Vater und Ehemann. Ich bin froh, dass er auf unsere Seite ist. Aber wir müssen aufpassen, dass wir nicht all so viel Zeit mit Jack verbringen, denn wir werden ihm immer ähnlicher. Nur Sam scheint immun zu sein. Ich weiß nicht, wie sie es macht. Sie ist einer der schlausten Menschen, die ich je kennen gelernt habe. Wie sie mit der fremden Technologie umgeht ist bemerkenswert. Sie ist so stark. Auch wenn sie manchmal so zerbrechlich wirkt. Sie gaben mir alle Halt, als ich Shau‘re verloren habe, erst an Aprophis und dann ganz. Ohne sie hätte ich es nicht verkraftet. Sie gaben mir das Gefühl, dass ich gebraucht werde, vor allem Jack gab mir dieses Gefühl. Er kam zu mir und wollte mir meinen Weggang ausreden. Dafür bin ich ihm immer noch sehr dankbar. Die anderen wollten natürlich auch nicht, dass ich gehe. Man kann sich immer auf sie verlassen. Sie sind immer für mich da. Das weiß ich jetzt. Sie sind zu meiner Familie geworden, nachdem mich Nick auch verlassen hat. Und ich werde sie auch niemals im Stich lassen. So lange ich lebe, werde ich für sie da sein und ihnen helfen wo ich nur kann. Das verspreche ich euch.
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