Fan Fiction


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Stargate SG-1


"Was für zwischendurch"

von JolinarMV


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Anmerkung:
Dies ist ein Versuch die Personen aus SG mal etwas anders darzustellen. Ich haben versucht zu schreiben, was einzelne Personen denken könnten.

Teil 1
Nicht schon wieder er. Wieso muss er immer kommen? Haben die den keinen anderen Tok‘ra? Jacob! Wieso kommt Jacob nicht? Den mag ich. Der versteht uns. Aber wahrscheinlich reißt sich diese Schlange immer darum hierher zu kommen. Schon wieder dieses Lächeln. Wie ich es hasse. Wie ich ihn hasse. Und Sam, was macht sie, sie fällt auch noch auf ihn rein. Aber die bekommst nicht. Das schwöre ich dir. Sie gehört zu mir! Das wirst du schon sehen. Sie mag dich nur wegen Jolinar. Wäre Jolinar doch nie hier aufgetaucht, dann hätten wir jetzt nicht das Problem. Wir kommen auch gut ohne euch klar. Ohne euch war alles besser. Ihr behandelt uns wie kleine Kinder. Die nichts können und nichts wissen. Aber unseren Planeten haben wir auch ohne euch verteidigt. Dazu brauchen wir euch nicht. Die Asgard werden uns schon helfen, wenn es drauf ankommt, da bin ich mir sicher. Auf die kann man sich verlassen, auf euch nicht. Ihr kommt immer nur wenn ihr was wollt. Und dann sagt ihr immer nur die Hälfte. Wie mich das ankotzt. Bin mal gespannt was ihr jetzt schon wieder wollt. Wahrscheinlich hängt mal wieder das Wohl der ganzen Galaxie davon ab. Muss er denn immer so nah bei Sam gehen? Und sie fällt auch noch auf ihn rein. Wieso sieht sie nicht, dass er nur Jolinar in ihr sieht, wenn die nicht wäre, würde er sie doch gar nicht beachten. Beachten schon, denn Sam kann man gar nicht übersehen, aber sie gehört mir. Wenn es die verdammten Regeln nicht geben würde, hätte ich es ihr schon lange gesagt, dass ich sie liebe. In den meisten Parallelwelten sind wir ein Paar und er und sie nicht. Das kann doch nur bedeuten, dass wir zusammen gehören. Hoffentlich geht er bald wieder und bleibt nicht all zu lang. Ich mag ihn nicht. Ich mag beide nicht. Wenigstens redet die Schlange nicht all so oft hier. Sie weiß halt was gut für sie ist. Wie kann man nur Wirt für so was werden, das kann ich verstehen. Auch wenn ich im sterben liegen sollte und das meine letzte Chance wäre, würde ich es nie tun. Wieso sollte ich mein Leben aufgeben und zu denen gehen? Wieso gibt die Schlange denn nicht ihr Leben auf und macht das was der Wirt will? Ich kann mir nicht vorstellen, dass jeder Wirt gerne Kämpfen geht und sich ständig verstecken will. Das glaube ich einfach nicht, das reden die den doch nur ein. Da bin ich mir sicher. Ich wünschte wir wären den Tok‘ra nie begegnet. Wieso himmelt er Sam immer so an? Ich will das nicht! Er soll verschwinden. Sofort! Sam fall doch nicht auf ihn rein. Geh nicht mit ihm in die Kantine. Sag ihm das du arbeiten musst und keine Zeit hast. Zu mir sagst du es auch so oft. Wieso eigentlich? Manchmal denke ich du gehst mir aus dem Weg. Ist es wirklich so Sam? Nein das glaube ich nicht. Ich weiß, dass du mich auch magst. Vielleicht sogar liebst. Ich muss irgendwann mit dir darüber reden. Bevor dieser Hans Franz doch noch gewinnt. Sam er liebt nicht dich. Er liebt nur Jolinar! Seh das doch endlich ein. Wir gehören zusammen, das werde ich dir noch beweisen, das wirst du sehen. Es wird nicht mehr lange dauern und ich kann dir sagen, dass ich dich liebe und den Rest meines Lebens mit dir verbringen will. Weit weg von den diesen Schlangen und dem Stargate. Du wirst schon sehen, es wird nicht mehr lange dauern, Sam.

Teil 2
Ich hasse sie. Ich hasse ihn. Sie verdienen alle den Tod. Für das, was sie den Lebewesen antun. Ich werde sie bekämpfen, mit allen Mitteln, die mir zur Verfügung stehen. Es sind zwar nicht all zu viele, aber einer muss ja anfangen. Irgendwann werden auch die Anderen erkennen, dass sie falsche Götter sind und sich von ihnen abwenden. Wenn ich es geschafft habe, sind auch andere dazu in der Lage. Ich weiß es. Jedes Mal wenn wir einen von ihnen getötet haben, war es mir ein Vergnügen. Ich weiß, es soll keinen Spaß machen jemanden zu töten, aber sie haben es verdient. Nur die Wirte tun leid, aber ich kann es nicht ändern. Manche sind schon seit Tausenden von Jahren Wirt für einen Goa‘uld. Auch wenn man sie von den Goa‘uld trennen könnte, glaube ich nicht, dass der Wirt überleben könnte. Als Aprophis hier im sterben lag, alterte sein Wirt mit unglaublicher Geschwindigkeit. Da wurde mir zum ersten mal wirklich bewusst, was der Wirt durchmachen musste. Die Qualen in sich gefangen zu sein in sich selbst. Wie kann man nur so bösartig sein? Früher habe ich ihnen blind vertraut. Ich habe sie verehrt. Jedenfalls einem. Wenn Master Bra‘tak nicht gewesen wäre, würde ich ihm heute noch dienen. Und vielleicht hätte ich die Erde vernichtet oder hätte es versucht. Vielleicht wäre heute mein Sohn dann nicht am Leben, genau wie meine Frau. Ich vermisse sie. Sie beide. Ich wünschte ich könnte öfter bei ihnen sein. Aber das geht leider nicht. Ich muss für ihre Freiheit kämpfen, für unsere alle. Für jedes Lebewesen da draußen, das von ihnen unterdrückt wird. Ich muss dem Schrecken ein Ende setzen. Ich wünschte ich wäre damals früher nach Chulak gegangen, dann wäre mein Sohn heute kein Jaffa und wäre nicht auf eine Larve angewiesen. Sie macht uns zwar stärker und weniger anfällig für Krankheiten und unsere Verletzungen heilen schneller, aber es ist ein hoher Preis, den wir dafür zahlen. Aber eines Tages wird es keine Jaffa mehr geben und wir werden einfache Menschen sein. Irgendwann werden wir siegen. Die Tok‘ra werden uns helfen. Am Anfang habe ich nicht geglaubt, dass es sie gibt und als wir Jolinar kennen lernten, habe ich ihr auch noch nicht wirklich getraut, denn sie verhielt sich wie ein Goa‘uld. Aber heute versteh ich sie. Ich glaubte erst an sie, als sie Major Carter das Leben schenkte und ihres aufgab. So handelt kein Goa‘uld. Ich kann die Tok‘ra verstehen, dass sie so misstrauisch sind. Sie werden erbarmungslos verfolgt, genau wie ich. Sie kämpfen für eine bessere Zukunft aller Lebewesen. Sie gehen zwar manchmal nicht zimperlich vor, aber sie müssen manchmal so handeln, auch wenn es schmerzt. Shan‘anc musste streben, weil sie an etwas geglaubt hatte, was nicht möglich ist. Irgendwann wird Tanit dafür bezahlen. Ich werde ihn töten und mir Zeit dabei lassen. Wenn mir die Tok‘ra nicht zuvor kommen. Ich hoffe sie holen sich so viel Informationen von ihm wie sie nur können. Jack kann das alles nicht begreifen. Er versteht die Tok‘ra nicht. Er will es einfach nicht begreifen und nur weil er eifersüchtig ist. Er muss lernen, seine persönlichen Bedürfnisse zurückzustellen. Er hat nie unter der Herrschaft von einem Goa‘uld gelebt. Er weiß nicht, wozu sie fähig sind. Keiner der Tau‘re weiß es, außer vielleicht der Major. Ich musste auch erst lernen mit den Verlust meiner Familie zu leben. Ich würde sie auch gerne öfters sehen, aber dies ist leider nicht möglich. Aber sie verstehen mich. So kann ich sie am besten schützen. Ich werde immer für sie da sein und irgendwann werden wir frei sein. Wir alle.

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