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Sam & Jack Geschichten


"Wer Nachts schläft ist selber schuld!"

von Cat


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Es war dunkel draußen. Die Straßenlaternen brannten schon die ganze Nacht und eine unsagbare Stille herrschte in den Straßen. Niemand war auf den Straßen unterwegs. Es war 3.00 Uhr morgens und Sam schlief schon seit geraumer Zeit. Die letzte Mission war so Kräfte zehrend gewesen das sich alle aus dem Team erst einmal hinlegten sobald sie nach Hause gekommen waren. Das hatte auch Sam vorgezogen und bis jetzt durchgeschlafen. Bis jetzt.

Das Telefon klingelte. Sam schreckte aus ihren Träumen und schaltete das kleine Licht auf ihrem Nachttisch an. Der Wecker zeigte 3.00 Uhr morgens an und ein Seufzer fand den Weg über ihre müden Lippen. Es klingelte erneut. Sam ging ran brachte aber nicht mehr als ein genervtes "Hallo" heraus.
"Samantha Carter?" Erklang eine ihr völlig unbekannte Stimme am anderen Ende der Leitung.
"Ja. Wer ist da?" Sam hatte sich in ihrem Bett aufgesetzt und wurde schlagartig hell wach.
"Hier ist Dep. Michels. Wir haben hier einen Mann festgenommen der behauptet sie würden ihn kennen. Sein Name ist Jack O`Neill."
Der Mann am Ende machte eine Pause. Sam schaute noch einmal zur Uhr. "Ich bin gleich da." Sagte sie zu dem jungen Mann und ließ sich die Wegbeschreibung zum Revier geben.

Nachdem Sam aufgelegt hatte, musste sie sich erstmal im Bad eine große Portion Wasser gönnen, die sie sich ins Gesicht spritzte. Ein Kaffee hätte sicherlich die gleiche Wirkung gehabt, doch so viel Zeit blieb ihr nicht.
Sam zog sich an. Sie hatte nicht vor sich mitten in der Nach noch aufzumotzen, deshalb mussten es ein paar einfache Jeans, ein dunkelblauer Pullover und Turnschuhe auch tun.
Einbißchen muffelig nahm Sam ihre Autoschlüssel von der Flurkomode und stieg in ihren Wagen. Auf dem Weg zum Polizeirevier dachte sie das erste Mal darüber nach was eigentlich passiert sei. Jack war schließlich nicht der Mann der sich mitten in der Nacht von zwei Polizisten nach Hause fahren lassen musste.

Als Sam auf dem Polizeirevier eintraf herrschte dort reges Treiben. Es interessierte sie nicht wirklich warum mitten in der Nacht so viel los ist. Sie schnappte sich den nächst besten Polizisten und fragte nach einem Dep. Michels. Der Polizist wies ihr den Weg zu einem kleinen Schreibtisch an dem ein etwa 35 jähriger Mann mit schwarzer Haut saß.
Als er, die verschlafene, Sam auf sich zukommen sah lächelte er aufmunternd. Sam reichte ihm die Hand. "Dep. Michels? Ich bin Samantha Carter."
"Hallo. Setzten sie sich doch bitte. Möchten Sie einen Kaffee?" Sam nickte dankbar. 2 Minuten später nippte sie an einer schönen heißen Tasse Kaffee und ließ sich von Michels erklären was passiert ist.

"Ihr Freund...." Begann Michels. "Er ist nicht mein Freund!" Unterbrach Sam ihn sofort. "Oh entschuldigen Sie bitte." Sagte der Dep. Schnell. "Es ist nur so ... Er hat seit er hier ist immer wieder nach ihnen gefragt!" Sam lächelte. Der Dep. Fuhr fort.
"Wie ich schon sagte. Mister O`Neill hatte in einer Bar eine Schlägerei mit einem der anderen Gast. Der Gast hatte eine Frau belästigt und ihr Bekannter ist dazwischen gegangen. Danach ging die Prügelei los."
"Er ist doch nicht verletzt?" Fragte Sam besorgt.
"Nein. Den anderen Typen hat es schwerer erwischt. Ist ihr Bekannter in einem Kampfsport Verein?" Sam lächelte. "US Air Force!" Der Beamte nickte und führte Sam dann zu den Zellen.

Jack lag auf einer der Pritschen und schien nicht sehr glücklich zu sein. In der Zelle tummelten sich noch ca. 25 andere Straftäter die wild zu pfeifen anfingen als Sam in den Raum vor der Zelle trat.
Einer von ihnen brüllte. "Hey, seht euch diese heiße Schnecke an! Die würde ich nicht von der Bettkante stoßen!" Erst jetzt sah auch Jack nach oben und blickte in zwei bekannte blaue Augen. Sofort erhob er sich von der Pritsche und stand auch sogleich vor dem Gitter.

Sam schaute ihn herausfordernd an. "Sam." Jack hatte eine Fahne, das roch Sie sofort. Von hinten rief ein Kerl. "Hör auf zu sabbern Held!" und erntete dafür einen leicht empörten Blick von Sam. Doch jetzt sah sie es auch. Jack starrte sie förmlich an. Diese Intensität in seinen Augen ließ sie zittern.

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