Fan Fiction


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Stargate SG-1


"Azazel"

von JolinarMV


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Er streifte nun schon seit Stunden durch den Wald auf der Suche nach etwas. Aber nach was? Wenn er das nur wüßte. Er wußte nur eins: er mußte mit einem Ergebnis zurück kommen, ansonsten hätte er nichts zu lachen. Er mochte seinen Herrn, auch wenn er manchmal, wie sollte er es am besten ausdrücken, etwas ungehalten war. Ja ungehalten, das war das richtige Wort. Er hatte nie an ihm gezweifelt. Er war ihm treu ergeben. Auch wenn er wusste, daß er kein Gott war, so wußte er doch, dass er stärker war als er selbst, und er respektierte Stärke. Es ging ihm gut bei ihm. Wenn man ihn nicht hinterging und seine Aufgaben gut machte, konnte er auch sehr großzügig sein. Aber man durfte sich auch keine Fehler erlauben und auch keinen Ungehorsam zeigen, aber das war auch nicht anders als in jeder anderen militärischen Einrichtung, denn ohne den geht es nun mal nicht. Er haßte nur solche Aufträge wie diesen. Er suchte nach einem Wesen, von dem er nicht einmal wußte wie es aussah. Er würde die Suche bald abbrechen und seine Unfähigkeit dieses Wesen zu fangen seinem Herrn gegenüber eingestehen. Es war absolut nichts zu finden hier. Er entschied sich nun endgültig dafür zurück zu gehen.
Er sah schon von weitem, das beeindruckende Domizil seines Herrn. Es war nicht nur groß, sondern auch noch unglaublich schön in seinen Augen. Es beeindruckte ihn immer wieder von neuem.
Drinnen waren nur große Räume. Sie waren geschmackvoll eingerichtet. Es glänzte überall. Sein Herr hatte eine Vorliebe für Gold. Er liebte dieses Material. Es gab keinen Raum ohne Gold. Na gut die Zellen waren ohne Gold und ohne Komfort, aber das war ja auch richtig so. Es sollte ja niemandem gefallen dort. Ihm war ein wenig mulmig zumute, als er dem Gebäude, es war eigentlich kein Gebäude, näher kam. Aber was soll‘s dachte er so bei sich, er mußte da nun mal durch, vielleicht war er ja in einer guten Laune und er hatte Glück. Die Wachen am Eingang beachteten ihn gar nicht. Es war ganz normal dass man ihn nicht aufhielt. Er war einer der wenigen hier, die sich vollkommen frei überall bewegen konnten. Man respektierte ihn und er hatte unter ihnen den höchsten Rang. Er war der Nachfolger von Teal‘c geworden, nachdem dieser seinen Herrn verraten hatte. Er hatte Apophis noch nie so wütend gesehen wie an diesen Tag. Und er würde dafür bezahlen müssen, wenn er ihn jemals in die Hände bekam. Dann würde er nicht mit Teal‘c, seinen ehemaligen Lehrer und Meister tauschen wollen. Er war nun der Primus von Apophis und er war stolz darauf, auch wenn es sehr schwer war Apophis alles recht zumachen. Nun stand er vor der Tür und zögerte einen kleinen Moment bevor er eintrat.
Apophis sah ihn sofort an. Er stand am Fenster und hatte hinaus gesehen. Er ging in die Knie um seine Ergebenheit Apophis gegenüber zu zeigen.
"Hast du es gefunden?" fragte Apophis in einem sehr ruhigen Ton.
"Leider nein, my Lord." Er versuchte sich erst gar nicht raus zureden, denn das hatte eh keinen Sinn, er hatte nun mal versagt und würde die Konsequenzen seines Versagens tragen müssen. "Nun gut, Azazel Ich dachte mir schon, dass du nichts finden würdest. Vielleicht haben mich meine Augen auch getäuscht. Du kannst gehen." Er drehte sich wieder um und sah wieder zum Fenster hinaus.
Azazel traute seinen Ohren kaum. Hatte Apophis wirklich gesagt, es wäre in Ordnung und er hätte sich getäuscht? Es war nicht typisch für ihn, aber es konnte ihm nur Recht sein, denn so entging er einer Strafe. Er verließ den Raum wieder. Jetzt wollte er erst mal etwas essen gehen. Er hatte seit Stunden nichts mehr gehabt. Das letzte mal vor diesem anstrengenden Auftrag.
Er hatte sich gerade hingelegt, als ein Jaffa rein kam und ihm mitteilte, dass er sofort zu Apophis kommen sollte. Mist! Nun hat er es ich doch noch anders überlegt. Schoß es ihm durch den Kopf Aber dann beruhigte er sich sofort wieder, denn es war nichts ungewöhnliches, dass er sich bei ihm melden sollte. Er machte sich sofort auf. Diesmal saß Apophis auf seinem Thron. Azazel verneigte sich wie jedesmal, wenn er den Thronsaal betrat und sein Herr anwesend war.

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