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Als ich vorne aus dem Domport schaute erkannte ich allerdings, dass mein Barrakuda zum Teil in den Schlick gedrückt worden war und keine Anstalten machte sich zur Oberfläche zu bewegen. Ich saß fest.
Jetzt war keine Zeit für Panik. Ich schaute mich um, so weit ich sehen konnte lagen keine Steine auf Deep Flight II der letzte Treffer hatte es einfach in den Schlick gedrückt. Wenigstens schien der Steinschlag vorbei zu sein, den wenn der Keramik auch der Druck wenig ausmachte, punktuelle Belastungen waren bei Keramiken immer ein Problem.
Zuerst brauchte ich wieder Strom, ohne den würde die CO2-Konzentration in einer halben Stunde kritisch Werte erreichen. Die enge Röhre war viel zu klein, um Reparaturen durchzuführen, aber die Instrumente waren wenigstens weit vorne angebracht, so dass ich vorsichtig mit den Fingern nach losen kabeln tasten konnte. Ich ging davon aus, dass der Kurzschluss in meinem Zylinder sein musste, sonst wäre die Innenbeleuchtung nicht ausgefallen. Abgesehen davon war es die einzige Möglichkeit wenigstens eine Chance zu haben den Fehler reparieren zu können.
Der Stromschlag den ich mir einhandelte war selbst bei nur 24Volt schmerzhaft aber für wenigstens hatte ich das kaputte Kabel gefunden. Beim Aufprall hatte ich die Strippen wahrscheinlich abgerissen. In der nächsten Version würde man hier vielleicht eine Verkleidung anbringen müssen.
Ich bekam noch drei weitere Stromschläge und fast einen Krampf im Arm, bevor ich die Kabel wieder geflickt hatte plötzlich leuchtete die Kontrolllampen wieder auf und die Außenscheinwerfer warfen ihr Licht auf das Malheur in dem ich steckte.
So wie ich schon vermutet hatte hielt mich nur der Schlick fest aber mit etwas Glück müsste ich mich mit Motorkraft befreien können. Hoffentlich hielten die Motoren dem ganzen Dreck stand.
Langsam und vorsichtig erhöhte ich den Schub mit vollem Ruderausschlag nach oben. Es dauerte nicht lange, bevor sich eine Wolke aufgewirbelten Schlicks um mich herum ausbreitete aber bewegen tat sich nichts. So langsam bekam ich doch bedenken, ob dies nicht ein verdammt tiefes kaltes Grab für mich werden würde.
Ich hatte noch Sauerstoff für fast drei Stunden und die Batterien würden noch wenigstens fünf Stunden Strom liefern, also war noch lange nicht alles verloren. Ich erhöhte den Schub ganz vorsichtig und hoffte inständig, dass ich mich durch dieses Manöver nicht tiefer in den Schlick grub.
Nach einer unendlich langen Viertelstunde gab es endlich eine Ruck und ein lautes schmatzendes Geräusch. Ich war wieder frei, keine Sekunde zu früh. Ich war nahe dran gewesen aufzugeben.
Erleichtert und Heilfroh erreichte ich nach einer Stunde die Wasseroberfläche und fand mein Schiff mittels Satellitennavigation schnell wieder. Man hatte sich noch nicht einmal Sorgen um mich gemacht, ich lag gut im Zeitplan.
Für zukünftige Expeditionen würden wir die Seismischen Aktivitäten besser überwachen müssen, vielleicht die Barrakuda mit einem entsprechenden Sensor nachrüsten. Ich freute mich schon darauf wieder in die Tiefe zu fliegen.
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