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Mission Erde


"Nichts als Ärger"

von Bastet-X, JolinarMV, KitharaJ


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Da’an hatte mit seiner Idee, die beiden Rassen zu vereinen und in friedlicher Koexistenz zu leben, leider kein Gehör gefunden, weil die Chancen dass dies gelang deutlich schlechter standen als bei Zo’ors Plan. Dennoch hielt er dies für den einzig richtigen Weg.
Und um das zu erreichen musste auch er Opfer bringen, die ihm nicht angenehm waren. Auch er musste mitunter Mittel einsetzen die den Menschen nicht gefallen würden, wenn sie davon wüssten. Aber wenn alles gut ging, würden sie nie davon erfahren. Schließlich war das Ergebnis das einzige was zählte.
Er musste sich entscheiden, und er tat es. Um das Richtige zu tun, musste er zunächst wieder an eine entsprechend wichtige Position aufsteigen, dann konnte er sich um seine eigentlichen Pläne kümmern. Auf Liam konnte er in dieser Sache nicht zählen, aber es gab einen, auf den man sich in solchen Fällen verlassen konnte, einen der den Taelons treu diente und der Vertrauen in das hatte, was sie entschieden, zum Vorteil ihrer beiden Rassen: Ronald Sandoval. Genau dieser Mann würde ihm nun helfen seinen Plan in die Tat umzusetzen und ihn decken, wenn es darauf ankam.

*    *    *

"Liam!", rief Augur in sein Global. "Liam!" Warum ging er denn nicht ran? Seit zehn Minuten rief er ihn pausenlos. Er hatte seinen Anruf mit einem Dringlichkeitsvermerk versehen aber Liam schien sein Gobal abgeschaltet zu haben.
Nervös lief Augur vor seinem Schreibtisch auf und ab. Er saß hier fest, konnte nichts für ihn tun. Wenn er sich nicht schnell meldete, war es vielleicht schon zu spät.
Plötzlich klickte es in den Lautsprechern. Augur stürzte zu seinem Computer. Endlich wurde das Gespräch angenommen.
"LIAM! Wo zum Teufel bist du gewesen? Ich versuche schon seit Ewigkeiten dich anzurufen!"
"Ich war bei Zo’or. Ich habe jetzt einen neuen Posten. Was ist denn los?" Der Major hatte keine Ahnung warum ihn Augur so anfuhr aber es versetzte ihn sofort in Alarmbereitschaft.
"Ich habe eine Nachricht an das Mutterschiff abgefangen. Irgend jemand hat den Widerstand verraten."
"WAS? Wie lange ist das her?"
"Zehn Minuten. Vielleicht eine viertel Stunde."
Liams Gedanken rasten. Die Taelons reagierten, wenn es um den Widerstand ging schnell und empfindlich, aber vielleicht hatten sie noch Zeit. "Was war das für eine Nachricht? Worum ging es genau?"
"Es war eine Transmission die Mitgliederlisten, Namen und Orte enthielt, sogar unsere Bewaffnung ist dort beschrieben. Nur du wirst mit keinem Wort erwähnt. Liam," sagte Augur eindringlich "das ist unser Ende. Du musst dort sofort verschwindest. Es ist nur eine Frage der Zeit bis sie herausfinden wer der Anführer ist."
"Woher kam die Nachricht?"
"Liam, das ist doch jetzt unwichtig..."
"Augur! Woher kam sie?!"
Augur schwieg einen Moment. "Aus Da’ans Büro.", antwortete er dann leise. Er konnte sehen wie sich Liams Gesicht verschloss. Er kannte diesen Ausdruck und er verhieß nichts gutes.
"Sieh zu, ob du die Widerstandszellen erreichen kannst. Warne so viele wie möglich. Sag ihnen, sie sollen untertauchen, bis wir sie wieder kontakten." Dann sah er auf die Uhr. "Wenn ich in einer Stunde nicht zurück bin, dann verschwinde du auch." Befahl er kurz angebunden.
"Liam!", bettelte Augur. "Was hast du vor? Wir müssen uns verziehen!"
"Mach dir keine Sorgen um mich. Ich kann auf mich selbst aufpassen. Tu was ich dir gesagt habe!" Damit beendete er das Gespräch ohne auf eine Antwort zu warten und ließ einen verzweifelten Augur zurück.
Es gab nur einen der all dies über den Widerstand wusste und der in der Botschaft in Washington saß und diesen jemand würde Liam Kincaid sich jetzt vorknöpfen.

*    *    *

Liam war ein weiteres Mal wütend auf Da’an. Wütend war kaum das Wort, das beschrieb was er empfand. Er verachtete diesen Taelon einfach. Er war genauso hinterlistig wie alle seiner Art! Über Wochen hinweg hatte sich der Druck langsam immer weiter aufgebaut aber nun war das Maß voll. Von allen Seiten wurde er unter Dampf gesetzt. Aber damit war jetzt endgültig Schluss! Da’an musste lernen, dass er nicht sein Sklave war.

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