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Charmed / Buffy


"Der Schlüssel"

von JolinarMV


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"Wie kommen sie auf die Idee, dass wir ihn finden können?" Mischte Piper sich in die Unterhaltung ein.
"Sie wissen nicht wie er aussieht. Niemand weiß wie er aussieht. Das einzige was man weiß ist, daß er aus reiner Energie besteht."
"Das beantwortet nicht meine Frage."
"Phoebe`s Fähigkeit. Sie meinten, vielleicht hat sie eine Vision, wenn sie dort hingeht, wo der Schlüssel aktiviert wurde. Vielleicht kann sie ihn sehen."
"Die Quelle wird ebenfalls versuchen den Schlüssel in die Hände zu bekommen."
"Wenn er so wichtig ist, wieso kommen sie denn erst nach 7 Monaten zu uns?" mischte sich Paige in die Unterhaltung ein. Sie hatte überhaupt keine Lust, auf die Suche nach irgendwas zu gehen. Schon gar nicht jetzt. Wenn das so weiter ging, würde sie bald ihre Arbeit verlieren. Mit jedem zuspät kommen, wurde es immer schwieriger, sich eine Ausrede einfallen zu lassen. Und einen Schlüssel suchen, war nicht gerade originell, auch wenn es die Wahrheit war. Ihr Chef würde es ihr nicht abnehmen.....nicht schon wieder.
"Keine Ahnung Paige. Ich bin nur der Bote, sie sind nicht gerade gesprächig und beantworten nur sehr ungern Fragen. Und Cole, du hast recht, Die Quelle wird auch hinter ihm her sein, aber sie denken, daß die Quelle ihn noch nicht gefunden hat."
"Sie wissen es aber nicht?"
"Nicht genau, doch sie sind sich ziemlich sicher. Ich finde wir sollten erst mal dort hingehen und uns später Gedanken um die Quelle machen. Sie ist so oder so hinter uns her."
"Stimmt auch wieder. Wo ist er denn aktiviert worden?"
"Sunnydale."
"Kenn ich. Ich nehme Phoebe mit."
"Piper kommt dann mit mir. Paige kannst du dich allein Teleportieren?"
"Ich weiß nicht so genau."
"Ok, dann nehme ich dich lieber bei mir mit."


* * * * * 

Wie konnte ich nur so tief sinken? Was habe ich verbrochen, das man mir so was angetan hat? Ich bin ein Vampir und somit von Natur aus böse und was mache ich?.......Ich laufe der Jägerin nach, wie ein Schoßhündchen und lasse zu, daß mich so behandelt. Ich bin doch nicht mehr normal. War ich das überhaupt mal? Nicht mal als ich sterblich war. Damals war ich ein Träumer und heute? Ich war mal gefürchtet, alle hatten Angst vor mir und jetzt kann man mich nicht mal mehr ernst nehmen. Ich kann mich ja selber nicht mehr ernst nehmen. Nur gut, daß ich mich nicht im Spiegel ansehen muss. Jeden Abend sage ich mir, nein du gehst nicht zu ihr. Du gehst ihr aus dem Weg, aber dann suche sie doch wieder, Nacht für Nacht und lasse zu, daß sie mich so behandelt, mich als ihren seelischen Mülleimer benutzt. Ich liebe sie und kann sie nicht töten. Würde ich sie töten, wenn ich es könnte? Was ist nur mit mir los? Sie ist die Jägerin und ich ein Vampir. Ich sollte sie hassen und nicht lieben. Ich sollte sie töten oder sie töten lassen, aber dennoch lässt mich der Gedanke sie wieder zu verlieren erschaudern. Das könnte ich nicht noch mal. Ich kann sie nicht hassen, so sehr ich es mir wünsche. Ich kann es einfach nicht. Aber so wie es jetzt ist geht es einfach nicht mehr weiter. Die Brocken die sie mir immer wieder zuwirft reichen mir nicht mehr. So kann es einfach nicht weiter gehen. Ich halte das nicht mehr länger aus. Ich will mehr! Ich will sie ganz haben oder gar nicht. Wenn ich doch nur hassen könnte, so wie früher, dann wäre die Welt wieder einigermaßen in Ordnung. Daß ich nicht töten kann, daran könnte ich mich gewöhnen, aber an die dauernden Erniedrigungen von ihr nicht. Ich will das alles nicht mehr und dennoch bin ich wieder hier, hier auf dem Friedhof und laufe rum und hoffe dass sie kommt. Das ich sie sehe und mit ihr sprechen kann. Auch wenn es nur Beleidigungen sind. Aber bei mir kann sie sie sein, das kann sie bei den anderen Trotteln nicht. Zu mir ist sie ehrlich, mich muss sie nicht anlügen. Das hat sie bei mir nicht nötig. Sie weiß, daß nur ich sie verstehe und nicht verurteile für das was sie fühlt oder nicht fühlt. Keiner von ihren so genannten Freunden sieht wie sie leidet, aber ich! Ich sehe es und es zerreißt mir das Herz, sie so zu sehen. Es bringt mich um den Verstand. Da ist sie. Heute Nacht gehe ich nicht auf sie zu, nein heute bleibe ich stark. Ich will von ihr los kommen, ich muss. Ich muss einfach. So kann es nicht weiter gehen. Nun stehe ich doch wieder vor ihr und dabei wollte ich doch stark bleiben, nur eine Nacht.

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