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Aus den Augenwinkel sah Willow, wie Buffy zu ihnen rannte. Sie sprang auf und ignorierte den Schmerz in ihrer Hand, mit einem wilden Satz fiel sie dem Meister in den Arm und bog ihn nach hinten.
"Hilf mir, Willow!"
Die Vampirin hatte Buffy auch wahrgenommen und begriff die Aktion ihrer Doppelgängerin. Sie warf sich dem Meister entgegen und bog seinen anderen Arm nach hinten.
"Jetzt, Buffy!" Willow hoffte, daß die Jägerin schnell genug reagieren würde. Der Meister war unsagbar stark, sie würden ihn so nur noch ein paar Sekundenbruchteile halten können. Sie fühlte seine Überraschung über ihre Aktion, seine Wut darüber, daß sie noch nicht besiegt waren, und dann fühlte sie seine Angst.
Buffy begriff, was Willow vorhatte. Sie sprang über einen Vampir, der in ihren Weg geriet, und schlug einen Salto, der sie genau vor dem Meister zum Stehen brachte. Seine Brust war ungeschützt, die Vampirinnen hielten seine Arme noch immer nach hinten gebogen. Es war der perfekte Moment, und Buffy nützte ihn, ohne zu zögern. Sie starrte direkt in die roten Augen des Meisters.
"Mit lieben Grüßen meiner Doppelgängerin!" Sie stieß Van Helsing tief in seine Brust, traf sein Herz und zerfetzte es damit.
Der Vampir torkelte zurück, er riß sich los und umklammerte den Pflock in seinem Herz. Schwarzes Blut spritzte aus ihm wie Wein aus einem aufgeplatzten Schlauch.
"Das ist nicht möglich." Er taumelte und starrte die Jägerin an, die ihn kalt beobachtete, die jede Sekunde seines Zerfalls genießen wollte. Der Pflock in seiner Brust fing Feuer, brannte in einer hellen, lodernden Stichflamme, die auf den Körper des Meisters übergriff und sein Fleisch in Asche verwandelte.
"Das ist nicht mööööööööglich!" Sein Schrei drang aus einer bereits brennenden Kehle, und schließlich stand nur noch sein schwankendes Skelett in einem Haufen dicker, schwarzer Asche. Sein Kiefer klappte herab, und schließlich sank das ganze Skelett zusammen und zerfiel zu weißem Knochenstaub. Stille senkte sich herab – der Kampf war vorbei.
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