Fan Fiction


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Buffy


"Die Rachedämonin"

von Martina Bernsdorf

5. Kapitel


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"Ich mache mir langsam ernsthafte Sorgen um Buffy." Xander starrte aus dem Fenster und drehte sich zu Giles um. "Mir gefällt es gar nicht, daß sie mit diesem Spike unterwegs ist. Wir hätten dabei sein sollen, es wird ein ungleicher Kampf sein, wenn Willow wirklich gegen die Kinder des Blutes angegangen ist."
"Ja, es war wirklich sehr ungleich." Spike klopfte von außen gegen das Fenster und erschreckte Xander damit halb zu Tode.
"Verdammt, Spike! Was soll der Scheiß!" Xander senkte seine Stimme wieder, als ihm einfiel, daß er sich in einem Krankenhaus befand. Er öffnete das Fenster von Taras Krankenzimmer, wo Anja, Giles und er den Großteil des Tages verbracht hatten.
"Kannst du nicht zur Türe reinkommen, wie ein normaler...", Xander stockte, Mensch war wohl kaum der passende Ausdruck. "Vampir."
Spike quetschte sich durch das Fenster. "Ja, ja, nerv nicht herum. Man hat mich hier leider ein paar Mal gesehen, wie ich die ein oder andere Blutkonserve eingesteckt habe. Das kam nicht gut an. Es ist besser, wenn ich eben den Hintereingang benütze." Er hatte kaum die Füße auf dem Boden, als Buffy durch die Türe kam. Sie hatte keine Probleme damit gehabt auf ganz offizielle Weise das Krankenhaus zu betreten.
Giles sah auf und schob die Brille höher. "Es sieht nicht gerade so aus, als hättet ihr gute Nachrichten." Sowohl Buffy als auch Spikes Kleidung war staubig. Spikes Shirt war versengt und er sah aus als hätte er mit dem Kopf voran eine Mauer gerammt. Blutergüsse und Schrammen bedeckten sein Gesicht.
Buffy nickte ernst, Giles bemerkte die Blutergüsse an ihrem Hals und runzelte besorgt die Stirn.
Die Jägerin blickte zu Tara. "Es gibt keine Veränderung ihres Zustands, oder?"
Giles schüttelte bedauernd den Kopf.
Buffy ging zu Taras Bett und nahm die Hand der blonden Hexe in die ihre. "Eigentlich bist du die letzte Chance, die wir noch haben, Tara." Sie beugte sich näher. "Wenn du mich irgendwie hören kannst, dann wach auf. Wach auf, ehe ich gezwungen bin Willow unschädlich zu machen. Du bist die einzige, die noch zu ihr durchdringen kann."
Nur mit Mühe konnte sich Buffy beherrschen die bewußtlose Frau nicht an den Schultern zu packen und zu schütteln. Sie ließ sich statt dessen auf den Stuhl neben dem Bett nieder und bedeckte das Gesicht mit den Händen, es schüttelte sie unter zwei, drei gewaltigen Schluchzern, dann fasste sie sich wieder.
Buffy stellte sich den Blicken von Xander, Giles und Anja.
"Ihr habt Willow gefunden?" Anja brach das Schweigen und blickte von Buffy zu Spike.
"Ja." Buffy schniefte leicht und versuchte sich zu sammeln. "Wir haben sie in der alten Fabrik gefunden, wo die enfants du sang ihr Nest hatten. Sie hat die Vampire vernichtet, Giles. Sie allein." Die Jägerin sank sichtlich in sich zusammen. "Wir haben sie verloren. Sie ist kein Mensch mehr und sie wird mit ihrer Rache nicht aufhören, nicht bis ich sie stoppe."
"D´Hoffryn." Anja nickte, so als sei das keinerlei Überraschung für sie. "D´Hoffryn war schon immer scharf auf Willow. Er wollte sie schon einmal zu einer Rachedämonin machen. Damals hat sie abgelehnt, diesmal hatte D´Hoffryn wohl wesentlich bessere Karten."
Anja runzelte ein wenig die Stirn und schwieg dann wieder.
"Eine Rachedämonin?" Xander schüttelte den Kopf. "Na toll, es reicht nicht, daß ich eine Ex-Dämonin liebe, jetzt ist auch noch meine beste Freundin zu einer Dämonin geworden."
"Warum ist sich Willow so sicher, daß Tara...", Buffy stockte und suchte nach dem richtigen Wort. "Fort ist?"
Giles deutete auf das ledergebundene Buch auf seinem Schoß. "Sie hat einen Zauber durchgeführt, der es ihr hätte ermöglichen müssen mit Tara in Kontakt zu treten."

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