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Buffy


"Die Rachedämonin"

von Martina Bernsdorf

2. Kapitel


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"Ja", Spike nickte. "Das würde zu diesen Idioten passen. Sie sind sich viel zu fein um ein Opfer für ihren Scheiß selbst zu fangen."
"Les enfant ...was?" Buffy runzelte die Stirn. "Irgendwelche Elefantendämonen, oder was?"
Giles stöhnte leise, bei all ihren Aufgaben als Jägerin, war Buffys Schulbildung ein wenig ins Hintertreffen geraten. Er wünschte, sie hätte wenigstens ein wenig mehr Interesse an anderen Sprachen entwickelt.
"Les enfants du sang. Das heißt, die Kinder des Blutes. Vampire." Willow schöpfte Hoffnung, wenn Anja recht hatte und es um ein langes Ritual ging, dann hatten sie noch Zeit. Sie richtete ihren Blick auf Spike. "Du kennst sie?"
Spike zuckte die Schultern. "Hab´ mit diesen Typen nie viel am Hut gehabt. Blöde, barocke Spinner. Halten sich für was Besseres, haben zuviel von dem Scheiß, von dieser Schriftstellerin gelesen, wenn ihr mich fragt. Halten sich alle für romantische Varianten von Lestat oder so etwas. Idioten." Er schüttelte den Kopf.
"Wo haben sie ihr Nest?" Willow und Buffy stellten die Frage im gleichem Augenblick.
"Hey, was springt dabei eigentlich für mich heraus?" Spike wollte nicht in den Verdacht kommen, daß er etwas umsonst tat.
Ein Pflock berührte seine Brust, direkt über dem Herzen. Er blickte auf das Stück Holz und darüber hinweg, in Willows Augen gleißte rotglühender Zorn. Er hatte sie schon oft genug Dinge durch Gedankenkraft bewegen gesehen, um zu wissen, daß zwischen ihm und dem Ende als ein Häufchen Staub, nur der Wille der Hexe stand. Der Pflock zitterte leicht, so als sei er bestrebt darauf seine Haut zu durchdringen, ihn aufzuspießen.
"Dein Leben springt dabei heraus, Spike." Buffys Stimme war leise und verriet ihre Sorge. Spike erlaubte sich kurz die Illusion zu hoffen, daß diese Sorge ihm galt, aber er wußte, daß sie sich Sorgen um Willow machte.
"Na, wenn es das ist...." Spike versuchte sich cool zu geben, aber er konnte das Schwanken in seiner Stimme nicht unterdrücken. "Ich kann euch hinführen." Er blickte auf den Holzpflock, der noch immer an seiner Brust verharrte.
"Ohne mich würdet ihr sehr lange suchen müssen, ehe ihr das Versteck findet. Ich glaube nicht, daß Tara die Zeit noch hat." Er begegnete Willows Blick und nach einer endlos erscheinenden Sekunde zog sich der Pflock wie von Geisterhand bewegt zurück, um dann mit rasender Geschwindigkeit an Spike vorbeizuzischen. Mit einem lauten Geräusch drang er bis zum Heft in die nächste Wand ein.
Spike betrachtete den leicht rauchenden Pflock und zuckte dann anerkennend mit der Augenbraue. Er ging zur Türe, dicht gefolgt von Willow und Buffy.

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