Fan Fiction


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Babylon 5


"Die Prophezeiung"

von Nils von Delft

Und so beginnt es


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Meine Geschichte schließt an die letzte Folge der 4. Staffel "In hundert Jahren, in tausend Jahren" an, sie beginnt im Jahre 3262, 1000 Jahre nach Gründung der Allianz und 500 Jahre nach dem Großen Brand. Dieser entstand durch einen Brügerkrieg zwischen einer Menschengruppe die weiter bei der Allianz bleiben wollte, und einer anderen, die aus Machtgründen plante sich von dieser loszusagen. Hierdurch entstand ein Krieg, der fast die ganze Erde zerstört hätte. In der Episode spielt sich folgende Szene ab : In einem primitiven Kloster drückt ein Mönch namens Bruder Michael seine Sorge darüber aus, ob sein Lebenswerk, nach Dokumenten aus der Zeit vor dem "Großen Brand" zu suchen, in denen unter anderem der "Heilige Lorien", der "Heilige Sheridan" und die Prophezeihung von der einstigen Rückkehr der Rangers beschrieben sind, überhaupt mehr sei als eine Legende, ein Konstrukt. Bruder Alwyn beruhigt ihn, daß die Rangers eines Tages kommen werden, um die Erde wieder aufzubauen und ihr wieder den Flug zu den Sternen zu ermöglichen. Dann schickt er ihn weg. Zuletzt zieht er eine Ranger-Uniform aus dem Schrank und meldet sich mit den Worten "Wir leben für den Einen, wir sterben für den Einen" bei seiner Zentrale.

"Ende meines Berichtes!" Alwyns Gedanken kreisten, als er das Übertragunsgerät abschaltete. In 20 Jahren würde Michael vermutlich stark und gefestigt genug sein, um von den Rangers auf seine Mission vorbereitet zu werden. Dann wäre er so weit, daß man ihm das Wissen über die Menschheit anvertrauen konnte. Aber wäre das nicht eine zu lange Zeit? Der Führer der Rangers, war schon sehr ungeduldig. George wollte Michael endlich in der Ausbildung haben, damit dieser seine Bestimmung erfüllen könne. Aber dafür war Michael noch nicht bereit: er würde der Situation nicht gewachsen sein. Auch auf die Gefahr hin sich wiedermal mit Entil'za George anzulegen hatte Alwyn erneut betont, daß der Junge noch nicht soweit sei. Obwohl der Führer der Rangers ein guter Freund von ihm war, und eigentlich durchaus Wert auf seine Meinung legte, war er sich in diesem Fall nicht so sicher. Der Machtaspekt spielte eine zu große Rolle. Michael war ohne jeden Zweifel ein sehr kluger Kopf. Er studierte die alten Schriften und hinterfragte sie, er zweifelte, behielt aber trotzdem seinen Glauben. Und dennoch: er wußte eigentlich gar nichts über die wahre Situation der Menschheit und des Universums. Er hatte sein ganzes Leben im Kloster verbracht, umgeben von fettleibigen Mönchen. Zugegeben, es war eine führende Abtei, zumindest was den technischen Wissensstand anbetraf. Sie würden bald den ersten Motor konstruieren. Dies war einer der Gründe warum sie von Rom nicht anerkannt wurden. Der Kirche war der Fortschritt immer schon ein Dorn im Auge gewesen. Lange vor dem großen Brand, der vor über 2000 Jahren gewütet hatte, war die Welt ganz ähnlich wie heute, viele Teile der Erde waren noch nicht kultiviert und die Kirche hatte jeglichen Fortschritt zu verhindern versucht. Damals hatte sich der Fortschritt gegen den Willen der Kirche durchgesetzt, und die Unmenschlichkeit und der Machthunger waren immer stärker geworden. Dies hatte schließlich dazu geführt, daß die Menschheit sich und ihren Lebensraum nahezu zerstörte. Dann war der Beschluß der Allianz gefallen, die Welt behutsam wieder aufzubauen. Der Glaube musste wieder eine zentrale Bedeutung bekommen und die Rangers als Vertreter der Allianz sollten dies Überwachen, den Fortschritt unbemerkt fördern, beides miteinander verknüpfen und in die richtigen Bahnen lenken. Leider hatte die Allianz versäumt ihre Vertreter in wirkliche Schlüsselpositionen zu setzen, oder sie hatten diese Positionen nicht halten können. Wie auch immer, Alwyn stand wie die Äbte vor ihm im ständigen Kampf mit Rom, seit die Abtei vor hundert Jahren wegen neuer medizinischer Methoden von der Kirche exkomuniziert worden war. George hatte ihm viele Male empfohlen seine Abtei aufzugeben und sich mehr auf die anderen 11 Abteien unter Rangerführung zu konzentrieren. Aber er hatte nicht vor, die Macht der Rangers auf der Erde noch weiter aus der Hand zu geben. Nein, die Rangers würden die Menschen auf dem richtigen Pfad führen, und zwar mit seiner Abtei. Erst einmal würden sie morgen diesen Motor zum Laufen bringen, um die Probleme mit Michael und Rom würde er sich später kümmern.

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