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Galen war als erstes mit seinem Raumschiff neben der völlig zerstörten Raumkapsel gelandet. Sein Herz schlug Ihm bis zum Hals, denn er hatte Angst um seinen Freund. Er könnte es nicht noch einmal ertragen, eine Menschen zu verlieren, dem er versprochen hatte zu helfen und für Ihn da zu sein. Der Verlust von Isabelle war noch nicht überwunden und würde es nie sein. Es ärgerte Ihn das Durena Ihn mit Ihren Andeutungen davon abgehalten hatte, rechtzeitig mit in die Raumkapsel zu gelangen. Jetzt mußte er so schnell wie nur irgend möglich versuchen, Gideon in dem Wrack zu finden, denn der Sauerstoffgehalt der Luft auf der Planetenoberfläche war für eine normalen Menschen zu gering. Das Lebenszeichen auf seinem Scanner wurde immer schwächer. Es war nicht so einfach in die zerstörte Kapsel hineinzugelangen. Überall ragten spitze scharfkantige Bleche hervor. Ein Blick durch eine Spalt ließ Galen zusammenfahren. Gideon wurde vom Bedienpult der Kapsel eingeklemmt, sein Gesicht war kreidebleich und kleine Rinnsale von Blut ließen nichts Gutes hoffen. Auf die Rufe von Galen kam keine Antwort, zu tief war Gideon's Bewußtlosikeit.
Gideon spürte Kälte in sich aufsteigen. Plötzlich sah er Elisabeth vor sich. Endlich mal ein schöner Traum dachte er bei sich und genoß es, mit Ihr über Wiesen zu laufen und sich im warmen Sonnenschein auszustrecken. Warum bleiben wir nicht einfach auf der Erde?
Galen war mittlerweile zu Gideon vorgedrungen und hatte mit Erleichterung festgestellt daß er am Leben war. Aber wie lange noch? Leider gaben die Konsolenteile, welche Gideon's Beine einklemmten kein Stück nach. Sie hatten sich verkeilt und drückten nun unerbittlich auf Ihn. Die erste Rettungsmannschaft der Excalibur war nun auch zur Stelle und man überlegte wie sie Gideon befreien konnten. Dr. Chambers gab Matthew Gideon eine Injektion um seinen immer schwächer werdenden Kreislauf zu stabilisieren. Eine Manschette stützte seine Rückenwirbel und mit ein paar Klemmen war die Platzwunde am Kopf schnell versorgt. Nur seine Beine bereiteten Dr. Chambers sorgen. Der Blutverlust war schon recht hoch und sie konnte die Schwere der Verletzungen nicht erkennen. Die zweite Raumkapsel begann mit Hilfe des Lasthakens Die Trümmer Stück für Stück anzuheben. Erst das letzte größere Stück gab Gideon frei. Sie hatten nur wenig Zeit um Ihn zu retten und so wurde Gideon mit Galens Schiff behutsam zur Excalibur gebracht. Galen war sehr besorgt und Dr. Chambers wich keinen Schritt von seine Seite um die Anzeigen zu überwachen. Noch konnte sie nicht genau sagen, ob auch innere Verletzungen vorlagen. Es war Eile geboten, das linke Bein war mehrfach bebrochen und sein Kreislauf droht erneut zu kollabieren.
Ltd. Matheson hatte während dessen versucht herauszufinden wer oder was hinter diesem Anschlag stand. Daß er Gideon galt war schnell klar gewesen, nur warum und weshalb vermochte keiner zu sagen.
Als Elisabeth Lochley auf dem Kommunikationsbildschirm erschien um sich nach Gideon zu erkundigen konnte er vor Schreck gar nichts sagen. Nach einer kurzen Pause und einem ängstlichen Blick von Capt. Lochley riet der Ltd. Ihr schnell zur Excalibur zu kommen, denn die Lage schien sehr ernst zu sein. Er hatte das letzte Wort kaum gesprochen als die Kommunikation auch schon abgebrochen wurde.
Elisabeth kämpfte mit den Tränen. Sie war sich bisher nie so bewußt über ihre Gefühle zu Gideon gewesen wie jetzt. Sie war so durcheinander, daß sie ihren ersten Offizier bat Sie auf die Excalibur zu begleiten. Er hatte Verständnis für Ihre Situation, denn auch wenn die beiden es nicht wußten, so wußten doch fast alle auf der Station von Ihrem Verhältnis.
Dr. Chambers hatte Gideon bereits in den kleinen Operationsraum auf der Excalibur bringen lassen als Capt. Lochley dort eintraf. Sie brachte kaum ein Wort über die Lippen und Dureena empfing sie um sie zu beruhigen. Auch sie sorgte sich um Gideon, denn er war der erste Mensch gewesen der Sie als normales Lebewesen und nicht als Diebin betrachtete und Ihr eine Chance gab. Doch jetzt mußte sie erst einmal Elisabeth davon abhalten in den OP zu stürzen. Nur durch gutes Zureden und das Auftauchen von Max und Galen wurde die Situation entschärft.. Galen erzählte mit wenigen Worten was vorgefallen war und beruhigte Sie.
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