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Andromeda


"Das grüne Tuempelmonster"

von Lisa Wiedenroth


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Harper hatte sich gerade erst schlafen gelegt, als der Alarm durch das ganze Schiff hallte. Sofort war der Ingenieur aufgesprungen und zur Brücke gelaufen. Als er dort ankam, hatten Rommie, Dylan, Trance, Beka und Tyr den Gegner aber bereits besiegt und nun brachen alle nacheinander in schallendes Gelächter aus. In der ganzen Eile hatte Harper ganz vergessen, sich umzuziehen und stand nun in einem Schlafanzug, auf dem kleine Teddybären drauf waren, auf der Brücke. Verlegen sah Harper an sich herunter und im nächsten Moment war auch sein Schlafanzug verschwunden. Er stand vollkommen nackt, wie er auf die Welt kam, dort auf der Brücke, vor versammelter Crew.
Erschrocken fuhr Harper hoch. Er befand sich in seinem Quartier im Bett, welches aussah, als hätte ein Orkan hindurch gefegt. Erleichtert stellte er fest, dass das eben erlebte nur ein Traum gewesen war. Ein Blick auf den Wecker verriet ihm, dass er allmählich aufstehen sollte.,,Der Tag scheint nicht gut anzufangen!", dachte er.

Als Harper die Brücke betrat, sah er vorsichtshalber an sich herunter, doch er hatte keinen Schlafanzug an.,,Puh, es war nur ein Traum!", dachte er sich. Da fiel mit einem Mal das Licht aus und auch alle anderen Systeme waren plötzlich offline.,,Was ist denn nun los?", hörte Harper Dylan schimpfen und irgendwo in der Mitte der Brücke ging ein kleines Licht an. Tyr hatte eine Taschenlampe angeknipst, die er sonst woher hatte.,,Was haben sie jetzt schon wieder angestellt?", wollte der Nietzscheaner wissen.,,ICH habe nichts getan, vielleicht haben SIE ja etwas angestellt, daher hatten sie auch schon vorsichtshalber die Taschenlampe dabei!", verteidigte sich Harper und ergriff die Taschenlampe von Tyr.,,Geben sie die Lampe her, oder stellen sie selbst fest, was das Problem ist!", meinte Harper und entriss dem Nietzscheaner die Taschenlampe. Etwas unverständliches vor sich her murmelnd, verließ der Ingenieur die Brücke.

Kaum hatte er die Brücke verlassen, da wurde der Schein der Lampe auch schon immer schwächer. Die Batterien schienen ihren Geist aufzugeben. Ein paar Schritte weiter erlosch das matte Licht schließlich ganz und Harper stand im Dunkeln auf dem Korridor.,,Bei solch einem Traum musste der Tag ja schlecht beginnen!", stellte er fest und ging weiter. Plötzlich lief Harper gegen etwas und fiel krachend auf den Boden.,,Autsch!", stellte er fest und rieb sich den Hintern. Da ertönte mit einem Mal ein komisches Grollen von dem "Gegenstand", gegen den er gelaufen war.,,Normaler Weise geben Gegenstände keine grollenden Laute von sich!", dachte Harper und richtete sich auf. Da flackerte mit einem Mal die Deckenbeleuchtung und nur einen kleinen Moment später hallte Rommies Stimme durch den Gang und verkündete:,,Alle Systeme wieder online!" Harper war gerade dabei gewesen, den Geräusche von sich gebenden Gegenstand zu ertasten, als der Korridor plötzlich mit gleißend hellem Licht erfüllt wurde.,,Na endlich!", murmelte Harper und schloss im ersten Moment die Augen, um sich vor dem hellen Licht zu schützen. Als er seine Augen wieder öffnete, sah Harper in zwei verärgerte Augen. Vor ihm stand ein grünes Tümpelmonster, wie man es aus Filmen und als Plüschtiere kannte. Erschrocken riss Harper seine Hand zurück und seine geweiteten Augen starrten das grüne Etwas vor ihm an.,,Grrrrr!", kam es da von dem Tümpelmonster, welches einen Schritt auf Harper zumachte. Hilfesuchend sah sich er um, doch nichts nützliches schien in der Nähe zu sein. Da sagte das Tümpelmonster plötzlich etwas, was Harper verstehen konnte.,,Was?", fragte der Ingenieur vorsichtig und das Tümpelmonster sagte:,,Schokoladentorte!" Dieses Wort hatte es ellenlang gezogen. Verwundert sah Harper zu dem Tümpelmonster auf.,,Ähm, wir haben keine an Bord, aber wie wäre es mit... Kekse?", fragte Harper schnell und sah sein Gegenüber fragend an.,,Hmmmmmm", machte es und zog ein Buch aus seiner Tasche.,,Was will das denn mit einem Wörterbuch? Können Tümpelmonster überhaupt lesen?", dachte Harper verwundert, als er den Umschlag des Buches las. Als das Tümpelmonster endlich das Wort "Kekse" gefunden hatte, klappte es das Wörterbuch mit einem lauten Knall wieder zu und brummte ein langgezogenen:,,Kekse gut!" Schnell griff Harper in seine Taschen und wühlte nach den Keksen, die er vorigen Abend in seine Hosentaschen gesteckt hatte. Nach einer Weile zog Harper sieben Kekse hervor und reichte sie dem Tümpelmonster eilig, welches die Kekse zufrieden auffraß.,,Spaß!", brummte das Tümpelmonster langgezogen, nachdem es schmatzend aufgefressen hatte.

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