Doctor Who


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Torchwood Episodenguide


3x02 "Children of Earth (Day 2) "

[Kinder der Erde (Tag 2)]


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Regie:
Euros Lyn
Drehbuch:
Russell T Davies, John Fay

Hauptdarsteller:
John Barrowman (Jack Harkness)
Eve Myles (Gwen Cooper)
Gareth David-Lloyd (Ianto Jones)
Kai Owen (Rhys Williams)

Gaststars:
Peter Capaldi (John Frobisher)
Paul Copley (Clement McDonald)
Liz May Brice (Agent Johnson)
Lucy Cohu (Alice Carter)
Rhiannon Davies (Katy Wix)
Nicholas Farrell (Brian Green)
Susan Brown (Bridget Spears)
Cush Jumbo (Lois Habiba)
Tom Price (PC Andy Davidson)

 Kurzinhalt
Nach der Explosion des Hub werden Gwen und Ianto von Antiterror-Agenten gejagt. In einer abenteuerlichen Flucht gelingt es Gwen, gemeinsam mit Rhys, zu entkommen und nach London zu gelangen, wo Gwen mit Frobisher sprechen will. Ianto schafft es, Kontakt zu seiner Schwester aufzunehmen, um sich von ihr Ausrüstung für die Suche nach Jack bringen zu lassen. Unterdessen werden ein paar Teile von Jacks zerschreddertem Körper aus den Trümmern geborgen und in ein geheimes Regierungsgefängnis gebracht, wo sie bewacht werden sollen.

Während Frobisher und Co. eine Unterkunft für die, nach 'Auskunft' der Kinder am folgenden Tag erwarteten, Aliens mit deren gewünschter Atmosphäre errichten lässt, trifft Lois sich nach Gwens Anruf im Ministerium mit ihr und Rhys. Selbst in den eingeweihten Regierungskreisen scheint allerdings niemand zu wissen, wen oder was sie am nächsten Tag erwarten.


 Review
von Gisa von Delft

Großartig! Die 2. Folge seht tatsächlich in keinster Weise hinter dem Beginn zurück. Nachdem es am ersten Tag noch vergleichsweise ruhig vor sich ging, beginnt dieser Tag mit einem rasanten Tempo. Als Gwen und Rhys sich auf den Flucht-Weg machen, vergisst man nahezu das Atmen. Die Szenen mit dem Paar sind so stimmig, dass man nur abwechselnd fiebern und - besonders zwischen den Kartoffeln - grinsen kann. Rhys steht seiner Fast-Frau unbeirrt zur Seite ('du willst doch deinen Abzug-Finger frei haben' *g*). Selbst ein paar kleine (paartypische) Kabbeleien fehlen nicht. Auch als Lois - die sich jetzt als wahrer Gewinn erweist - zu ihnen stößt, ist die Chemie, jetzt zu dritt, unverändert genial. Sehr schmunzeln musste ich auch über Andy, der erst langsam erkennt, dass er einen Fehler gemacht hat, als er die Agentin bezüglich der zerschossenen Reifen zurechtweist. Und Liz May Brice gibt wirklich ein fabelhaftes A*** über deren Scheitern man sich am Ende der Folge so richtig diebisch freuen kann.

Auch Jantos Alleingang setzte diesen Charakter schön in Szene. Er behält die Ruhe (welche Veränderung seit Cyber-Lisa) und organisiert seinen Rettungstrip. Auch dabei hat mir der Beistand durch seine Familie sehr gefallen und selbst hier blieb Raum für Schmunzler - bei der Belagerung des Agenten-Autos, oder kritische Anstöße - als er das Kind auf dem Spielplatz befragen will. Weitere tolle Szenen, als er die Beton-Aktion am Gefängnis beobachtet, bei allem Schmerz ruhig bleibt und dann pragmatische Maßnahmen ergreift.

Das gesamte Geschehen um Frobisher und sein Ministerium waren ebenfalls rundum gelungen und für den Zuschauer bleibt das Mysterium um die '456' komplett erhalten, weil es für die Regierungsleute offenbar ein genauso großes ist. Ein Lob muss man auch allen Kindern aussprechen, die ihre Sache wunderbar machen und ihrerseits für einige lustige Auflockerung sorgen ('we want a pony').

In dieser Story sind ohnehin die lustigen Einlagen absolut passend, eher dezent und nicht so ausladend (um nicht zu sagen, übertrieben) wie wir es aus den RTD-Doctor-Folgen zum Teil kennen. Ich gestehe freimütig, den Mann unterschätzt zu haben (obgleich diese Folge nicht eigentlich aus seiner Feder stammt, doch das Gesamtkonzept darf man ihm wohl zuschreiben). Da muss man vielleicht doch erkennen, das er bei Doctor Who auch den Kindern, von wegen Familienprogramm, einigen Tribut gezollt zu haben scheint.

Jacks Rolle war diesesmal eher unbedeutend (und ein bisschen gruselig), doch es war klar, dass er irgendwann wieder komplett (wenn auch nackt) dastehen würde und die unfassbare Pein im vorbeigehen abschüttelt. Und diese abgrund-unrealistischen Lazaruskräfte hinterfragen wir ja eh nicht mehr ;).

Ich kann nur noch einmal wiederholen: großartig. Wenn das so weitergeht werden wir ein wahres Meisterwerk zu sehen bekommen.