Doctor Who


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:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
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:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier


:: 2x01 Kiss Kiss, Bang Bang
:: 2x02 Sleeper
:: 2x03 To the Last Man
:: 2x04 Meat
:: 2x05 Adam
:: 2x06 Reset
:: 2x07 Dead Man Walking
:: 2x08 A Day in the Death
:: 2x09 Something Borrowed
:: 2x10 From out of the Rain
:: 2x11 Adrift
:: 2x12 Fragments
:: 2x13 Exit Wounds


Torchwood Episodenguide


2x13 "Exit Wounds"

[Wundmale]


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Regie:
Ashley Way
Drehbuch:
Chris Chibnall

Hauptdarsteller:
John Barrowman (Jack Harkness)
Eve Myles (Gwen Cooper)
Burn Gorman (Owen Harper)
Naoko Mori (Toshiko Sato)
Gareth David-Lloyd (Ianto Jones)

Gaststars:
James Marsters (Captain John Hart)
Lachlan Nieboer (Gray)
Paul Kasey (Weevil)
Kai Owen (Rhys Williams)
Tom Price (PC Andy Davidson)
Paul Marc Davis (Cowled Leader)
Golda Rosheuvel (Dr Angela Connolly)
Syreeta Kumar (Nira Docherty)
Cornelius Macarthy (Charles Gaskell)
Amy Manson (Alice Guppy)

 Kurzinhalt
Captain John Hart kündigt Jack an, er werde seine Welt in Stücke reißen, damit Jack sich ihm wieder zuwendet. Tatsächlich explodieren überall in Cardiff Brandsätze, die riesiges Chaos und Angst verbreiten. Das Team wird an wichtige Punkte geschickt, um Schäden zu reparieren. John katapultiert sich mit Jack ins Cardiff des Jahres 27, wo sie auf Jacks Bruder Gray treffen. Doch Gray hat aufgrund seiner Erlebnisse einen tiefen Hass gegen seinen Bruder entwickelt und er ist die treibende Kraft hinter den Ereignissen. Er hat John in der Hand und befiehlt ihm, Jack lebend zu begraben, damit er ewige Qualen erleiden muss. Doch John wirft Jack einen Ring mit in sein Grab - eine sentimentale Geste, wie er sagt. Tatsächlich aber ist er Jacks Rettung.


 Review
von Gisa von Delft

Auch wenn wir es hier mit einem Staffelfinale zu tun hatten, dass vor Unwahrscheinlichkeiten nur so strotzte, hat mir diese Episode gefallen. Um das leicht Haarsträubende als erstes abzuhandeln: Unser guter Jack lag um die 1880 Jahre mit sechs Fuß gutem Ackerboden über sich in seinem Grab. Dann wird er ausgebuddelt, schüttelt sich einmal und ...Freunde, was kostet die Welt? Selbst sein Mantel war lediglich leicht angeschmutzt. Toll! Am Rande müssen wir hier noch registrieren, dass Jack älter ist als der Doctor - obwohl, das wussten wir ja eh schon seit dem Face of Boe... Darüber hinaus geht mir Jacks messiashaftes 'ich vergebe dir' (nachdem er 1880 Jahre lang gestorben war), das wir ja auch im Finale der letzten Staffel schon hören durften, ein bisschen auf den Keks. Das ist schlicht einige Nummern zu dick aufgetragen.

Aber damit genug genörgelt. Diese Folge war zwar bombastisch, aber dadurch auch emotional sehr mitnehmend. Und deshalb war sie gut. Captain Johns Rolle wurde subtil ausgearbeitet und von James Marsters natürlich überzeugend dargestellt. Denkt man am Anfang die ganze Zeit 'du A****' wenn er sich immer wieder auf seine Liebe zu Jack beruft, macht das im späteren Verlauf absolut Sinn.

Dass es mit Gray kein glückliches Wiedersehen gibt, ist für diese Serie natürlich passend. Wie sehr Jack darunter leidet, wurde auch gut rübergebracht. Natürlich ist ein solches 'Leben' in keiner Weise auch nur im Ansatz nachvollziehbar, aber es scheint mir einigermaßen logisch, dass jemand wie Jack ganz einfach das Unausweichliche tun und immer wieder zur Tagesordnung zurückkehren muss. Sonst könnte er nur verrückt werden. So betrachtet muss man vielleicht auch das 'schütteln und weitermachen' mehr als eine Art Metapher auffassen. Ganz nett fand ich um seinen Plot, nochmal die Torchwood-Pioniere ins Feld zu führen.

Gwen durfte hier noch einmal Führungsqualitäten beweisen, auch da zeigte sich eine gewisse Kontinuität. Wenn Jack nicht erreichbar ist, übernimmt sie selbstverständlich das Ruder - das sie aber ebenso wieder abgeben kann. Hier wurde der nette Part von Rhys übernommen, der erstaunt aber auch bewundernd seine Frau bestärkt. So sollte es sein. Über Ianto kann man eigentlich nichts sagen, er lief diesesmal eher im Hintergrund mit.

Tosh und Owen sollten wir dann in dieser Episode wohl endgültig zum letzten Mal gesehen haben. Auch wenn sie hier ihre Rollen noch einmal recht ansehnlich vertreten haben und man in dieser emotionalen Folge doch etwas traurig wurde ob ihres Ablebens, wird man ihnen kaum lange nachtrauern. Da darf man jetzt gespannt sein, ob sich die Gerüchte um ihre Nachfolge bewahrheiten (wobei ich das Spoilern jetzt mal unterlassen will).

So hat diese doch sehr wechselhafte Staffel zumindest einen würdigen Abschluss erhalten. Das Geheimnis um Jacks Kindheit wurde aufgeklärt ein bisschen wibbley wobbley timey wimey eingebaut (von wegen eigene Zeitlinie kreuzen) und die Charaktere, die sich nicht gerade der allergrößten Beliebtheit erfreuten, wurden 'sauber entsorgt'. Dann darf man doch gespannt sein, ob und hoffen, dass, die nächste Staffel vielleicht ein bisschen homogener wird.