Doctor Who


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:: 2x08 A Day in the Death
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:: 2x10 From out of the Rain
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:: 2x12 Fragments
:: 2x13 Exit Wounds


Torchwood Episodenguide


2x08 "A Day in the Death"

[Aus dem Leben eines Toten]


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Regie:
Andy Goddard
Drehbuch:
Joseph Lidster

Hauptdarsteller:
John Barrowman (Jack Harkness)
Eve Myles (Gwen Cooper)
Burn Gorman (Owen Harper)
Naoko Mori (Toshiko Sato)
Gareth David-Lloyd (Ianto Jones)

Gaststars:
Freema Agyeman (Martha Jones)
Richard Briers (Henry Parker)
Christine Bottomley (Maggie Hopley)

 Kurzinhalt
Nachdem Owen wegen Unberechenbarkeit seines Zustands vom Dienst suspendiert wird, geht er heim. Dort rĂ€umt er zunĂ€chst alles aus, was der Mensch im Lebensprozess braucht, um sich dann seines Zustands um so bewusster zu werden. Doch schließlich kriegt er eine Chance am aktuellen Fall von Torchwood teilzuhaben. FĂŒr einen Einsatz wird jemand gebraucht, den WĂ€rmesensoren nicht wahrnehmen können. So gelangt Owen in das Krankenzimmer eines alten Mannes der glaubt, ein Alienartefakt halte ihn am Leben.


 Inhalt
Nebenhandlung:
Owen sitzt mit einer jungen Frau am Rand eines Hochhausdaches. Maggie hat vor, sich ein Jahr nach dem Unfalltod ihres Mannes, der Unfall ereignete sich eine Stunde nach ihrer Hochzeit, das Leben zu nehmen. Owen entdeckt sie nach einem Einsatz zufĂ€llig dort und versucht, ihr zu helfen. Sie reden ĂŒber ihre Motive und ĂŒber Owens jungste Erlebnisse. Er rĂ€t ihr schließlich, von ihrem Vorhaben abzulassen solange sie noch den kleinsten Funken Hoffnung in ihrem Leben ausmachen kann.

Haupthandlung:
Jack kann Owens Wunsch, weiterzuarbeiten, nicht entsprechen, da sie seinen Zustand in keiner Weise einschĂ€tzen können. Martha kann zwar feststellen, dass nichts Außerirdisches in ihm ist, dafĂŒr ist er aber vollkommen fragil, sprich: Wunden heilen ebensowenig mehr wie gebrochene Knochen. Alles was er noch tun darf ist, Iantos ehemalige Dienste zu verrichten.

Schließlich rĂ€t Jack ihm, heimzugehen und sich dort irgendeine BeschĂ€ftigung zu suchen. Nachdem ihn das TV-Programm ausreichend angeödet hat, begibt Owen sich daran, alles auszusortieren und wegzuwerfen, was er nun nicht mehr braucht. Er leert den KĂŒhlschrank, die Obstschale und das BadezimmerschrĂ€nkchen. Tosh besucht ihn um ihn abzulenken, doch das fĂŒhrt zu nichts, da sie nur ihre Pizza isst und ihm dabei von dem neuesten Fall und den VorgĂ€ngen im Dienst erzĂ€hlt. Er mutmaßt, dass es sogar ganz in ihrem Sinne ist, dass er nun kein wirkliches Leben mehr fĂŒhren kann und dieses 'Date', dass sie sich ja immer wĂŒnschte, völlig ungefĂ€hrlich fĂŒr sie ist.

Am Ende verlĂ€sst Owen das Haus, rennt bis zum Pier und stĂŒrzt sich ins Wasser - wo er nach etwa einer halben Stunde wieder auftaucht nur um sich einen ironischen Kommentar von Jack, der ihn beobachtet hat, einzufangen.

Doch dann bekommt Owen seine Chance in dem aktuellen Fall. Es wurde bei einem reichen, alten Mann, der in einem umfassend gesicherten Haus lebt in dem er ein Sammelsorium von Alienartefakten aufbewahrt, eine hochgradige Alien-Energiequelle ausgemacht. Da das Haus unter anderem durch WĂ€rmesensoren gesichert ist, ist Owen der Einzige, der dort unbemerkt unterwegs sein kann. Jack hat keine Wahl, er muss dem Einsatz zustimmen.

Relativ problemlos - schließlich kann er nicht mehr getötet werden, was den SicherheitskrĂ€ften jede Chamce nimmt - gelangt Owen in das Krankenzimmer von Henry Parker. Von Sauerstoffzelt und zahlreichen medizinischen GerĂ€te umgeben liegt der alte Mann nach mehreren Herzattacken und vergeblichen BypĂ€ssen in seinem Bett. Bei sich hat er ein pulsierendes Alienartefakt, dass ihn seiner Meinung nach am Leben hĂ€lt.

Owen debattiert mit ihm ĂŒber Sterben und Tod, wovor der alte Mann eine panische Angst hat. Doch genauso belastend ist fĂŒr ihn die Tatsache, dass er nach einem hochaktiven Leben nun ganz allein und einsam ist. Owen versucht ihm klarzumachen, dass das Artefakt keine lebensspendende Energie aussendet und verspricht ihm, an seinem Bett zu bleiben und seine Hand zu halten. Als er schließlich eine weitere Attacke erleidet kann Owen ihm nicht helfen, weil er ihm keine Atemspende geben kann.

Völlig frustriert darĂŒber, dass ein weiterer Mensch 'wegen ihm' gestorben ist, verlĂ€sst Owen mit dem Artefakt im GepĂ€ck das Haus. Vor dem Hub verabschiedet sich das Team von Martha, deren Dienste nun, da Owen wieder einsatzfĂ€hig ist, nicht mehr gebraucht werden. Owen umarmt sie herzlich und bedankt sich bei ihr. Eine Spur intensiver fĂ€llt die Verabschiedung von Jack aus, der ihr zusichert, jederzeit zurĂŒckkommen zu können. Im Quartier nimmt Tosh Owen das Versprechen ab, sich mitzuteilen, wenn es ihm schlecht ginge. Er gesteht ihr daraufhin, dass er Angst habe, in der Dunkelheit gefangen zu sein, wenn er die Augen schließe. Toshs ihre UnfĂ€higkeit dokumentierende Aussage, sie sei da, hilft ihm nicht im Geringsten weiter.

Auf dem Heimweg fĂ€llt Owen bei einem Hochhaus ein Foto vor die FĂŒĂŸe - es ist eines von Maggie und ihrem Mann. So findet er die junge Frau, die sich das Leben nehmen will. Nachdem sie ihre Geschichten erzĂ€hlt haben, holt Owen das immer noch pulsierende Artefakt aus dem Rucksack. Er mutmaßt, es sei die Antwort irgendeines Volkes auf das 'GepĂ€ck' der Voyager Sonden, die 'Sounds of Earth' Daten. Zwar gibt es keine physisch-lebensspendende Energie von sich, dafĂŒr aber etwas anderes, etwas das Hoffnung vermittelt - auch fĂŒr Maggie und Owen.


 Review
von Gisa von Delft

Langsam ist es fast schon das Spannendste an der Serie, zu sehen, was - oder was nicht - die nÀchste Episode wohl hergibt. Ich kann nur feststellen, das immer mehr genre-gemixte Kontrastprogramm geht weiter. Heute stand dann mal 'Philospophie' (oder sowas Àhnliches) auf dem Stundenplan ;).

Nun, da es (wenn man denn beschlossen hat, sie weiterzuschauen) eigentlich keine andere Möglichkeit bei dieser verfahrenen Serie gibt, als jede Folge als EinzelstĂŒck zu betrachten, muss ich sagen, diese war fĂŒr mich wieder eher ein kleiner Edelstein.

Genau genommen war dies mehr ein Kammerspiel fĂŒr Burn Gorman der mir zwar oft in dieser Rolle unangebracht schien, den ich aber beileibe fĂŒr keinen schlechten Schauspieler halte. So konnte ich ihn in dieser Episode dann auch sehr gut sein Solo spielen lassen.

NatĂŒrlich kann ein Exkurs ĂŒber Tod, Sterben, Sinn des Lebens und Mitmenschlichkeit in diesem Umfeld nur ein Schmalspur-Ansatz sein. Aber immerhin gab es eine ganze Menge Nachdenkliches in dieser Folge, dass durch Gorman gut transportiert wurde. Bis auf Tosh waren alle anderen Darsteller dabei allerdings ziemlich ĂŒber und Jack zudem, nach einigem Aufbau im Laufe der Serie, hier ein weiteres Mal völlig 'out of charakter'.

Wohin die Reise mit Tosh noch gehen soll, ist mir völlig unklar. Denn hier wurde sie nun als total selbstsĂŒchtig, unfĂ€hig und auch unsensibel gezeigt. Wobei sie damit sicherlich nicht unreprĂ€sentativ fĂŒr einen Teil der Menschheit ist und auf der anderen Seite auch gezeigt wurde, wie schwierig es ist, auf verzweifelte Situationen anderer zu reagieren. Diese Aspekte der Menschheit geben die 'Sounds of Earth' wohl vermutlich eher nicht wieder...

Nachdenklich machen konnten einen auch die Exkurse mit Henry Parker und Maggie. Da steckte doch eine Menge drin. Einzeln betrachtet eigentlich eine schöne Folge, doch ins Gesamtpaket will sie nicht wirklich passen. Obgleich man sich ja eigentlich ohnehin fragt, was fĂŒr ein Paket das sein soll und ob da ĂŒberhaupt irgendetwas zueinander passt. Vielleicht sollte man fĂŒr Torchwood doch mal das Genre 'Patchwork' einfĂŒhren ;).