Doctor Who


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel Fünf
:: Staffel Sechs
:: Staffel Sieben


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier


:: 2x01 Kiss Kiss, Bang Bang
:: 2x02 Sleeper
:: 2x03 To the Last Man
:: 2x04 Meat
:: 2x05 Adam
:: 2x06 Reset
:: 2x07 Dead Man Walking
:: 2x08 A Day in the Death
:: 2x09 Something Borrowed
:: 2x10 From out of the Rain
:: 2x11 Adrift
:: 2x12 Fragments
:: 2x13 Exit Wounds


Torchwood Episodenguide


2x03 "To the Last Man"

[Bis zum letzten Mann]


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Regie:
Andy Goddard
Drehbuch:
Helen Raynor

Hauptdarsteller:
John Barrowman (Jack Harkness)
Eve Myles (Gwen Cooper)
Burn Gorman (Owen Harper)
Naoko Mori (Toshiko Sato)
Gareth David-Lloyd (Ianto Jones)

Gaststars:
Anthony Lewis (Tommy)
Roderic Culver (Gerald)
Siobahn Hewlett (Harriet)
Lizzie Rogan (Nurse)
Ricky Fearon (Foreman)

 Kurzinhalt
Einmal jährlich erweckt Torchwood den Soldaten Tommy, der 1918 aus einem Militär-Hospital mitgenommen wurde, aus dem Kälteschlaf um ihn zu untersuchen und anschließend wieder einzufrieren. Jetzt ist die Zeit gekommen, in der Tommy aktiv werden muss. Er ist dafür ausersehen, zwei Zeitrisse, die damals und heute am gleichen Ort auftreten und katastrophale Folgen haben würden, zu verschließen.


 Inhalt
Im Hub wird eines der Hibernationsfächer geöffnet. Darinnen bewahrt man seit 90 Jahren einen Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg auf, der 1918 von Torchwood-Agenten aus einem Militär-Krankenhaus geholt wurde, wo er mit einer Kriegs-Neurose lag. Einmal jährlich wird er seitdem aufgeweckt, untersucht und darf einen Tag unter 'den Lebenden' verbringen. In den letzten Jahren war Tosh dann seine Begleitperson.

Dieses Mal ist die Situation allerdings eine andere, denn nun ist der Tag gekommen, für den man den Einsatz des jungen Mannes vorgesehen hat. Doch es bleiben noch ein paar Stunden mit Toshiko, die beide miteinander in ihrer Wohnung verbringen möchten, denn sie haben sich ineinander verliebt. Sie kann dem Team ein Okay dazu abringen, auch wenn Owen, der weiß wovon er spricht, sie vor der Enttäuschung warnt, wenn Tommy in seine Zeit zurückkehren wird. Darüber hinaus weiß Tosh, dass Tommy kurz darauf sterben wird, was die emotionale Lage nicht vereinfacht.

Unterdessen zeigen sich in dem mittlerweile leerstehenden Hospital seltsame Geisterscheinungen von Schwestern und Patienten von damals. Das hängt zusammen mit dem Öffnen eines Zeitrisses, oder besser gesagt, zweier solcher Ereignisse, die 1918 und in wenigen Stunden am selben Ort stattfinden werden. Dieses Zusammentreffen zweier Zeiten wird verheerende Folgen für die Erde haben. Um genau das zu verhindern wurde Tommy ausgesucht.

Am folgenden Morgen soll er, versehen mit einer Art Schlüssel, der die Zeitrisse schließen wird und Anweisungen, die die früheren Torchwood-Agenten übermittelt haben, in das Hospital und dort in seine Zeit zurückkehren. Als es soweit ist, scheint der junge Mann dazu allerdings nicht bereit zu sein. Auch wenn Tosh mit sich kämpfen muss weiß sie doch, dass seine Weigerung die Erde vernichten würde. So gelingt es ihr, ihm, der wegen seiner Kriegs-Neurose als Feigling bezeichnet wurde, klarzumachen, dass ihn diese Tat zum Helden und Retter der Menschen machen wird.

Schließlich ist Tommy bereit, durch den sich öffnenden Riss in seine Zeit zurückzukehren. Dort weiß er zunächst allerdings nichts mehr mit dem Schlüssel, den er in der Hand hält, anzufangen. Mit einem entsprechenden Gerät kann das Torchwood-Team Toshs Bewusstsein zu Tommy schicken. Sie gibt ihm die entsprechende Anweisung und redet ihm noch einmal zu, den Schlüssel zu betätigen und nicht nur ihr Held zu sein.


 Review
von Gisa von Delft

Eine wunderschöne, ruhige, emotionale und spannende Folge. Sie steht in direkter Linie zu "Out Of Time" und "Captain Jack Harkness", von der Atmosphäre auch zu "Random Shoes". Mir gefällt das ruhige und charakterzentrierte Spiel deutlich besser, als die Action-Folgen.

Hier konnte man nun auch nochmal eine deutliche Weiterentwicklung der Charaktere wahrnehmen. Owen hat aus seinen Erfahrungen gelernt und fühlt mit und Naoko Mori hat diesesmal, nachdem sich schon bei "Captain Jack Harkness" eine Verbesserung feststellen ließ, einen wirklich großartigen Auftritt mit einem äußerst gut harmonierenden Gaststar. Zudem noch in einer wirklich runden Story, die auch mit Kritik bezüglich der Behandlungsweise der Kriegsneurotiker, die als Feiglinge behandelt und getötet wurden, nicht spart.

Es geht also durchaus, oder sogar viel besser, die Erwachsenen-Serie ohne jede Menge Gewalt, Blut und Sex zu einer solchen zu machen. Denn auch die Szenen in Toshs Wohnung oder die (ebenso sehr gelungene) Annäherung zwischen Jack und Ianto, die in der 1. Staffel mit Sicherheit deutlich anders ausgefallen wären, haben gerade durch ihre 'Sparsamkeit' etwas besonders Eindringliches erhalten. Iantos Selbstvertrauens-Entwicklung (auch wenn er wieder derjenige war, der den Tee holen musste ;)) hat auch den schönen Effekt, dass er der aktive Part ist und Jack nun endlich nicht so überheblich auftrumpft, sondern auch mal die ganz menschlichen Zurückweisungsängste zugesprochen bekommt.

Mit Blick auf die beiden vorherigen Folgen stellt sich auch nochmal sehr schön dar, wie groß die Bandbreite dieser Serie ist. Da ist von 'Was mit Aliens', Action-Folgen und relativ reinen Krimi-Folgen bis hin zu ruhigen Charakterspielen alles, ich denke man darf ruhig sagen: für jeden etwas, dabei. Zudem kann man bei der Charakterentwicklung nun doch einiges an Zugewinn verzeichnen.

Wunderbar - weiter so!