Doctor Who


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:: 1x02 Day One
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:: 1x05 Small Worlds
:: 1x06 Countrycide
:: 1x07 Greeks Bearing Gifts
:: 1x08 They Keep Killing Suzie
:: 1x09 Random Shoes
:: 1x10 Out Of Time
:: 1x11 Combat
:: 1x12 Captain Jack Harkness
:: 1x13 End of Days


Torchwood Episodenguide


1x08 "They Keep Killing Suzie"

[Sie haben Suzie schon wieder get├Âtet!]


 ź Kurzinhalt :: Inhalt :: Review :: Eure Meinung (11)  

Regie:
James Strong
Drehbuch:
Paul Tomalin & Dan McCulloch

Hauptdarsteller:
John Barrowman (Jack Harkness)
Eve Myles (Gwen Cooper)
Burn Gorman (Owen Harper)
Naoko Mori (Toshiko Sato)
Gareth David-Lloyd (Ianto Jones)

Gaststars:
Indira Varma (Suzie Costello)
Yasmin Bannerman (Swanson)
Daniel Llewelyn-Williams (Alex Arwyn)
Gary Pillai (Mark Brisco)
Shend (Max)
Badi Uzzaman (Suzie's Father)

 Kurzinhalt
Neue Opfer einer Mordserie werden gefunden, bei denen der T├Ąter mit dessen Blut das Wort 'Torchwood' an die Zimmerwand geschrieben hat. Die Wiederbelebung der Opfer mit dem eigentlich schon verfehmten Handschuh bringen keine Erfolge. Weitere Recherchen f├╝hren zu dem Verdacht, dass die tote Ex-Kollegin Susie Costello irgendetwas mit der Sache zu tun hat. So wird der Handschuh schlie├člich auch an ihrer Leiche zum Einsatz gebracht - mit fatalen Folgen.


 Inhalt
Das Torchwood-Team wird zu einem Tatort gerufen. Die ermittelnde Detektivin Kathy Swanson ist offensichtlich nicht ├╝berm├Ą├čig begeistert ├╝ber die Sonderrechte dieser Einheit. Vorgefunden hat man ein Paar, dass mit durchschnittenen Kehlen in den Betten liegt. An die Wand wurde mit dem Blut der Opfer das Wort 'Torchwood' geschrieben. Einen vergleichbaren Fall gab es auch am Tag zuvor. Es scheint aber keine Verbindung zwischen den Opfern gegeben zu haben.

Tosh analysiert ein Haar des T├Ąters, dass sie gefunden haben. Es weist Spuren der Amn├Ąsie-Pille auf, die vom Torchwood-Team verwendet wird (so auch an Gwen in der Episode Everything Changes). Im Hub sprechen sie dar├╝ber, dass die Pille wom├Âglich eine Psychose verursachen k├Ânnte und so im Prinzip jeder der 2008 Personen, die sie bisher bekamen, als M├Ârder in Betracht k├Ąme.

Da die Morde ja offenbar etwas mit Torchwood zu tun haben wird Gwens Vorschlag, die Opfer selbst zu befragen, in die Tat umgesetzt. Der Wiederbelebungs-Handschuh kommt also trotz der schlechten Erfahrungen erneut zum Einsatz. Jack versucht es an einem der Opfer, doch erfolglos. Die anderen wollen es nicht tun, also bleibt nur Gwen. Tats├Ąchlich erwacht das Opfer, doch es bringt sie nicht weiter. Das zweite Opfer wei├č den Namen seines M├Ârders: Max. Er h├Ątte mit einer Gruppe namens 'Pilgrim' zu tun gehabt und Suzie Costello gekannt.

├ťber 'Pilgrim' finden sie heraus, dass es sich um eine religi├Âse Gruppe handelt, die von einem der Opfer geleitet wurde. Unter Suzies Hinterlassenschaft, die eingelagert wurde, befindet sich ein Pilgrim-Flyer bei dem sie ein Buch mit Emily Dickinson-Gedichten finden. Offenbar hatte Suzie mit diesen Leuten zu tun, also muss auch sie wieder aufgeweckt werden.

Suzies K├Ârper wird aus der Kryo-Einheit geholt. Der erste Versuch mit dem Handschuh bringt nur Flashbacks ihres Sterbens hervor. Tosh kommt auf die Idee, dass es unter Zuhilfenahme des Alienmessers, mit dem seinerzeit die Opfer get├Âtet wurden, vielleicht besser klappen k├Ânnte. Jack rammt das Messer in Suzies K├Ârper. Jetzt erwacht sie tats├Ąchlich und ist w├╝tend, dass sie wiederbelebt wurde - und das auch noch von Gwen. Als Jack sie nach Max und der Pille befragt, wird die Zeit knapp. Gwen versucht, die Verbindung zu halten, doch Suzie ist wieder weg und Gwen kollabiert. Suzie ist allerdings lediglich bewusstlos - die Vitalfunktionen bestehen weiter.

Suzie wurde in einen Rollstuhl verfrachtet, in dem sie jetzt mehr oder weniger elendig h├Ąngt. Deutlich zu sehen die Einschussstelle unter dem Kinn und die Kugel-Austrittswunde am Hinterkopf. Jack erkl├Ąrt ihr, dass drei Monate seit ihrem Suizid vergangen sind. Suzie fragt, ob sie ihren Vater sehen kann, doch sie erf├Ąhrt, dass er noch nichtmal wei├č, dass sie tot ist. Als sie feststellt, dass alles sei krank, erwidert Jack nur, sie habe es in Bewegung gebracht. Dann spricht er von ihrer Ermittlung, den Pillen und Max, den sie finden wollen und zeigt ihr Bilder von Pilgrim-Mitgliedern.

Sie erfahren, dass Suzie Max zwei Jahre lang Woche f├╝r Woche eine Pille verpasst hatte. Ihre Begr├╝ndung ist, dass sie jemanden gebraucht h├Ątte mit dem sie ├╝ber ihre Arbeit sprechen konnte, es h├Ątte sie verr├╝ckt gemacht. Da Max anscheinend eine psychotisch machende ├ťberdosis bekam, scheint er nun nach und nach die Mitglieder von Pilgrim umzubringen. Jack fordert Suzie jetzt zur Mitarbeit auf und sie hat einen Tipp.

Jack, Owen und Gwen suchen einen von ihr genannten Club auf, wo sie Max festnehmen. In einer Zelle im Hub versuchen Owen und Jack, ihn zu vernehmen, er reagiert jedoch nicht auf Fragen. Lediglich das Wort 'Torchwood' l├Âst bei ihm einen Tobsuchtsanfall aus. Sie kommen also keinen Schritt weiter.

Gwen sitzt unterdessen mit Suzie im Verh├Ârraum und erf├Ąhrt, dass sie gerne ihren krebskranken Vater sehen m├Âchte, er werde bald sterben. Sie sprechen ├╝ber die Arbeit bei Torchwood, es ist ein sehr einvernehmliches Gespr├Ąch. Doch dann kommt Suzie ziemlich frustriert darauf, dass Gwen in jeder Hinsicht, selbst bei Owen, ihren Platz eingenommen hat und dass sie besser sei.

Gwen st├╝rmt zu Jack, erbost ├╝ber all das. Sie wirft ihm vor, dass er Suzie diesen Handschuh anvertraut habe, wo ihr Vater totkrank sei - wonach Jack nat├╝rlich nie gefragt h├Ątte. Er gibt zur├╝ck, sie sei ebenso verantwortlich, denn all das passierte, als sie anfing und jetzt habe sie Suzie unbedingt wiederbeleben wollen. Es folgt ein Moment betroffenen Schweigens, bevor Jack fragt, was sie jetzt mit ihr machen sollen. Gwen wei├č es auch nicht. Ihre Sorge ist, dass Suzie wom├Âglich niemals sterben wird. Das, verspricht Jack im Brustton der ├ťberzeugung, werde er nicht zulassen. Und er versichert, dass er sie in dem Fall pers├Ânlich t├Âten werde.

Sie werden von Owen unterbrochen, der Jack dringend sprechen muss. Er hat n├Ąmlich bei der Analyse der Aufnahmen von den Wiederbelebungen festgestellt, dass vorher immer mit dem erneuten Tod auch der Energiestrom vom Handschuh zur Leiche erlosch. Nur nicht bei Suzie. Die Verbindung blieb erhalten und nun zapft Suzie Gwen die Lebensenergie ab. Es bleibt nur eine M├Âglichkeit: Suzie muss erneut sterben.

Unterdessen hat sich Gwen entschlossen, Suzie ihren Wunsch zu erf├╝llen. Sie bringt sie aus dem Hub und in ihr Auto. Als Jack das realisiert, findet allerdings im Hub ein Lockdown statt, sie sind gefangen und haben keine Ahnung, wie Suzie das zuwege gebracht hat. Doch dann sehen sie, dass Max in seiner Zelle eine Zeile aus einem Emily Dickinson-Gedicht wieder und wieder rezitiert. Damit beeinflusst er den Computer.

Jetzt wird klar, dass alles von langer Hand geplant ist. Max ist ein 'Trojanisches Pferd', dass Suzie f├╝r diesen Augenblick vorbereitet hat. Wenn Max sie drei Monate lang nicht s├Ąhe, w├╝rde das Programm ablaufen, er w├╝rde auf Mordtour gehen. Sie wusste, dass man sie nach den Morden wiedererwecken w├╝rde und dann Max im rechten Moment den Lockdown ausl├Âst.

Auf dem Weg zum Krankenhaus, in dem Suzies Vater liegt, wird Gwen immer schw├Ącher, w├Ąhrend Suzie aufbl├╝ht. Indessen ist es Ianto gelungen, trickreich eine Telefonverbindung herzustellen, und zwar mit Kathy Swanson. Jack bittet sie um Hilfe. Sie und ihre Kollegen haben zun├Ąchst sichtlich Spa├č an der Tatsache, dass das m├Ąchtige Torchwood au├čer Gefecht gesetzt wurde. Doch als sie erf├Ąhrt, dass das Leben einer Kollegin in Gefahr ist, wird sie kooperativ. Sie soll aus dem Dickinson-Buch vorlesen, weil Jack sich erhofft, dort einen "Gegenspruch" zu finden. Doch es bringt zun├Ąchst nichts. Dann hat Tosh die rettende Idee: die ISBN-Nummer. Als sie eingegeben ist, wird der Lockdown aufgehoben und Jack und Owen nehmen die Verfolgung auf.

Die beiden Frauen sind inzwischen in der Klinik angekommen. Im Krankenzimmer des Vaters stellt Gwen fest, dass sie eine blutende Wunde am Hinterkopf hat die sie immer schw├Ącher werden l├Ąsst. Suzie dagegen ist absolut wiederhergestellt. Sie geht zum Bett versichert sich, dass ihr Vater ihre Anwesenheit registriert und entfernt den Beatmungsschlauch. Dann verl├Ąsst sie, mit Gwen im Rollstuhl, die Klinik.

Bei Jack, der nun Kontakt aufgenommen hat, entschuldigt Suzie sich. Doch nun, da sie wei├č, dass es au├čer diesem Leben nichts gibt - sie hat es schlie├člich erfahren - wird sie alles tun, es sich zu erhalten. Sie ist inzwischen in Hedley Point angekommen, wo sie mit Gwen, die sie buchst├Ąblich mit sich schleppt, die F├Ąhre zu den Inseln erreichen will. Doch schlie├člich kollabiert Gwen auf der H├Ąlfte des Piers endg├╝ltig. Die andern sind gerade angekommen und Jack folgt der fl├╝chtenden Suzie, w├Ąhrend Owen bei der leblosen Gwen bleibt.

Am Ende des Piers richtet Jack seine Waffe auf Suzie. Er z├Âgert nicht und schie├čt ihr in die Brust. Aber Suzie lebt weiter, lacht ihn aus und bemerkt, sie wisse, dass sich in der Dunkelheit etwas bewegt und es habe es auf Jack abgesehen. Jack feuert noch mehrmals auf die Frau, doch sie stirbt nicht. Jetzt befiehlt er Tosh im Hub, den Handschuh zu zerst├Âren. Suzie schreit auf und bricht zusammen, w├Ąhrend Gwen wieder erwacht.

Als sie im Hub ankommen, ist sie v├Âllig erholt und Suzies K├Ârper wird zur├╝ck in die Kryoeinheit gebracht. Ianto will von Jack wissen, was er als Grund f├╝r Suzies Tod vermerken soll. Jack nennt es schlicht 'Tod durch Torchwood'. Ianto ├╝berlegt, ob man die Box besser verschlie├čen sollte, damit Suzie nicht zur├╝ckkommen kann. Das h├Ąlt Jack allerdings nicht f├╝r notwendig. Ianto ist skeptischer. Die Sache mit Handschuhen sei, gibt er zu bedenken, dass sie gew├Âhnlich in Paaren existieren...


 Review
von Gisa von Delft

Auch diese Folge konnte mich keineswegs ├╝berzeugen. Das einzige, was hier deutlich zum Ausdruck kam ist, dass Suzie allenfalls eine gelittene Kollegin war, um deren Verlust keiner auch nur ann├Ąhernd traurig ist. Und wieder ein Mensch im Team, ├╝ber den keiner etwas wusste.

Das einzige, was hier f├╝r mich Sinn macht war Suzies Aussage, sie h├Ątte jemanden gebraucht, mit dem sie reden konnte. Offenbar hat ja keiner des urspr├╝nglichen Kreises irgendwelche intensiveren Beziehungen au├čerhalb des Jobs und mit den Kollegen gibt es auch keine engeren Freundschaften. Da kann man ja schonmal am Rad drehen.

Was ich ├╝berhaupt nicht verstanden habe (war ich unaufmerksam?) ist: warum wollte Suzie ihren Vater t├Âten? Hatte sie eine schlechte Kindheit, oder wollte sie ihn von seinem Leiden erl├Âsen? Ich habe da nichts mitgekriegt, was eine Motivation darstellen k├Ânnte. Die ganze Sache war ausgesprochen raffiniert geplant von ihr, aber mir ist vieles an dem Warum und Wieso verborgen geblieben. Warum wollte sie den Handschuh so unbedingt? Warum zeigt er, durch Gwen benutzt diese Wirkung?

Vielleicht k├Ânnte ich ja dahinterkommen, wenn ich mir die Folge noch einmal ansehen w├╝rde. Doch dazu motiviert sie einfach nicht. Ich muss mir auch nicht noch einmal angucken, wie Jack am Ende wie verr├╝ckt auf sie losballert - das macht ja wirklich den Eindruck, als h├Ątte er diese Kollegin auch vorher schon gehasst und es bereite ihm eine gewisse Genugtuung.

Ganz seltsam an diesem Institut finde ich ├╝brigens auch, dass es keinerlei Bezug zu irgendwas Reglementierendem zu haben scheint (wof├╝r f├╝llt man da ├╝berhaupt Totenscheine, oder was auch immer, aus). Wie eine kleine Privatfirma kommen sie daher, die sich leisten kann, was immer sie will - es interessiert niemanden, ob sie da mal eben Leute umbringen, oder Tote erwecken oder sonstwas. Sie sind ...beyond everything. Das ist irgendwie surreal - aber soll es ja vielleicht auch sein. Mich jedenfalls st├Ârt es mittlerweile etwas.

Und dann musste Owen auch noch was mit Suzie gehabt haben...janee, is klar.

Nein, diese Folge hat mir nicht gefallen. Die Bemerkung, dass da irgendetwas im Dunklen lauert, h├Ątte man auch woanders unterbringen k├Ânnen. Und bitte bitte nicht auch noch Ianto in dieses 'Jeder mit Jedem'-Spiel einbinden - dass w├Ąre wirklich entschieden zuviel.