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Eure Meinung - Leserkommentare zur Folge
03.01.07, 04:10 Uhr
scap3goat
Benutzer/in


registriert seit:
Jan 2007
Das ganze erinnerte mich extrem an "Friedhof der Kuscheltiere".
Als Nicht-Doctor-Who-Kennerin habe ich keine Ahnung worum es bei den Cybermen und -women geht und hab erst nicht so recht verstanden warum Ianto überhaupt so geheimnisvoll getan hat, aber da gabs gleich ein bisschen Nachhilfe. Jedenfalls muss ich sagen, dass die Geschichte gerade deshalb interessant war. Man hofft mit Ianto, aber Kenner wissen, dass es keinen Zweck hat.
Gut, vielleicht ist die Gwen/Owen Sache etwas aus der Luft gegriffen. Die zwei hatten bis zu dem Moment in meiner Sicht nicht wirklich was miteinander zu tun. Lag alles nur am Adrenalin? Und wo bleibt Gwens Freund bei der Sache? Wollte der Drehbuchautor/Regisseur was Bestimmtes sagen, als Reese mitten im Kuss anruft und angetrunken "Frauentausch" aufgezeichnet haben will?
Jack Harkness bringt in der Folge den Begriff "sex-healing" auf eine ganz neue Ebene. Mal eben lebensspendende Küsse verteilen? So etwas hatten wir ja schon in 1x02 vermutet, aber hier war ja noch ein sehr graphisches Beispiel erforderlich.
Und damit hätten wir den Bogen zu Ianto geschlagen, der ja schließlich im Mittelpunkt stand.
Ich habs schonmal gesagt und ich sage es gerne wieder: "Friedhof der Kuscheltiere"
Ein Mann, der davor gewarnt wird, dass alles, das auf dem Indianerfriedhof begraben wird zwar wieder ins Leben zurückkommt, aber "verändert" ist - im Klartext: Mordlüstig. Und das begreift er auch nicht, als die Katze ihn angreift, sein Sohn ihn fast umbringt, bis es schließlich die Ehefrau zuende bringt.
Ob Ianto die Geschichte kennt wissen wir nicht, aber er hätte sie sich vielleicht etwas mehr zu Herzen nehmen sollen. Obwohl... wer hätte bisher gedacht, dass Ianto sowas wie ein Herz hat? Auch wenn er das einer Cyberwoman geschenkt hat - wozu braucht die eigentlich ein Herz?
Lisa erinnerte mich stark an eine Mischung aus Xena und Seven of Nine, der Borg aus Star Trek. Aufreizende "Kleidung" und etwa halb Mensch, halb Maschine. Ich weiß zwar nichts über die genauen Funktionsdetails der Cybermen, aber ich schätze, da Lisa noch so stark organisch war, waren ihre Regenerationsfähigkeiten doch sehr erstaunlich.
Da taucht auch mal wieder das liebe Haustier auf, der Pterodactyl. Blech schmeckt anscheinend nicht so gut, den Lisa sah auch nach der Fütterung noch relativ gut erhalten aus.
Das es letztendlich auch den Pizzaboten erwischt hat was relativ vorhersehbares aber unrealistisches. Soviel Pizza wie in Torchwood vertilgt wird sieht man selten, dennoch gehen bei Torchwood soviele Zivilpersonen drauf, dass es manchmal verwundert, dass es keinen verwundert. Oder sollte uns nach 1x01 sowieso nichts mehr wundern?
Alles im allen eine interessante, wenn auch nicht besonders herausragende Folge. Diese Terminator/Alien-Atmosphäre bietet kurzweilige Action und man bekommt zumindest den Hauch einer Ahnung, dass die Autoren versuchen sich auch in die Charaktere hineinzufinden. Jedenfalls erstaunt die Hartnäckigkeit von Ianto und Jack, wobei Letzterer einen noch lange Grübeln lässt, was genau er erlebt haben muss um zu so einem gnadenlosen Menschen zu werden.