Doctor Who


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:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
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:: 1x01 Everything Changes
:: 1x02 Day One
:: 1x03 Ghost Machine
:: 1x04 Cyberwoman
:: 1x05 Small Worlds
:: 1x06 Countrycide
:: 1x07 Greeks Bearing Gifts
:: 1x08 They Keep Killing Suzie
:: 1x09 Random Shoes
:: 1x10 Out Of Time
:: 1x11 Combat
:: 1x12 Captain Jack Harkness
:: 1x13 End of Days


Torchwood Episodenguide


1x02 "Day One"

[Tag eins]


 ź Kurzinhalt :: Inhalt :: Review :: Eure Meinung (13)  

Regie:
Brian Kelly
Drehbuch:
Chris Chibnall

Hauptdarsteller:
John Barrowman (Jack Harkness)
Eve Myles (Gwen Cooper)
Burn Gorman (Owen Harper)
Naoko Mori (Toshiko Sato)
Gareth David-Lloyd (Ianto Jones)

Gaststars:
Tom Price (PC Andy)
Adrian Christopher (Private Moriarty)
Ross O'Hennessy (Sgt. Johnson)
Sara Lloyd Gregory (Carys)
Ceri Mear (Banksy)
Justin McDonald (Matt)
Brendan Charleson (Ivan Fletcher)
Rob Storr (Gavin)
Alex Parry (Eddie Gwynne)
Felicity Rhys (Bethan)
Naomi Martell (Receptionist)
David Longden (Mr. Weston)

 Kurzinhalt
Gwen Cooper wird auf ihrem ersten Einsatz mit Torchwood mit einem soeben eingeschlagenen Meteoriten konfrontiert, aus dem sie versehentlich eine au├čerirdische Lebensform befreit. Das Lebewesen nistet sich in einer jungen Frau ein. Doch es braucht zum ├ťberleben die Energie, die durch einen Orgasmus frei wird. Leider verl├Ąuft der Akt f├╝r die Partner nicht so gewinnbringend. W├Ąhrend der Rest des Teams vor allem dem Alien zu Leibe r├╝cken will, sorgt sich Gwen um dessen Wirtin.


 Inhalt
Gwen ist abends mit ihrem Freund unterwegs, als ein Meteor ├╝ber den Himmel rast und ganz in der N├Ąhe einschl├Ągt. Da klingelt auch schon ihr Handy - Torchwood erwartet sie. Der mit allem computer-technischen Schnick-Schnack ausger├╝stete Einsatzwagen bringt das Team zur Einschlagstelle.

Vorbei an Polizei und Milit├Ąr gehen sie zu dem etwa mannshohen Meteoriten, den Owen sogleich analysiert. Jack ordnet an, Probenmaterial zu entnehmen und schleunigst wieder zu verschwinden. Das Werkzeug wird ausgepackt und vorsichtig kratzt man etwas von er Oberfl├Ąche ab. Als Owen Gwen gegen├╝ber einen etwas reichlich lockeren Ton anschl├Ągt, pariert sie, indem sie ihm einen kleinen Mei├čel mit dem Kommentar: "Fang, Sweetheart", zuwirft. Doch der Mei├čel bohrt sich statt dessen in den Meteoriten, worauf eine violette Dampfwolke entweicht, die sich sofort entfernt.

In einer Seitengasse nahe einem Nachtclub steht Carys, eine junge Frau, die ihrem Ex-Freund w├╝tend und entt├Ąuscht eine Nachricht auf die Mail-Box spricht. Pl├Âtzlich steht die violette Wolke vor ihr, scheint sie zu inspizieren und verschwindet im Mund der entsetzten, aber handlungsunf├Ąhigen jungen Frau.

Sie geht zur├╝ck zum Club, wo der T├╝rsteher sie nicht ohne weiteres wieder hineinlassen will. Sie ergreift ihn, k├╝sst ihn und der perplexe junge Mann starrt ihr hinterher, als er sie anstandslos passieren l├Ąsst. Im Club greift sie sich den ersten "freien" jungen Mann, zerrt ihn in die Damentoilette und kommt unumwunden "zur Sache". Als er den H├Âhepunkt erreicht, l├Âst er sich allerdings in eine Wolke silbrigen Staubs auf, dessen Energie die junge Frau absorbiert. ├ťbrig bleibt ein H├Ąufchen Sand am Boden.

Unterdessen versucht Gwen sich im Torchwood-Quartier f├╝r ihre Unbedachtheit zu entschuldigen. Immerhin hat sie einen Alien freigesetzt, doch Jack stellt fest, jeder w├╝rde mal Fehler machen. Ianto kommt dazu und informiert sie ├╝ber einen etwas seltsamen Todesfall in einem Nachtclub. Vorbei an ihrem Ex-Polizeipartner Andy, mit dem Gwen - jetzt SpecOps, wie er etwas misstrauisch bemerkt - ein paar schnelle Worte wechselt, gelangen sie in die Damentoilette.

Als sie, begleitet von dem T├╝rsteher, vor dem Sandh├Ąufchen stehen, fragt Jack, wie er wissen will, dass es mal ein K├Ârper war. Der Mann muss jetzt gestehen, dass er vor dem Monitor der ├ťberwachungskamera, die das Ganze aufgenommen hat, sich selber auch ein bisschen Spa├č verschafft hat - bis es in einem Schock f├╝r ihn endete. Das Team sieht sich die Aufzeichnung an nach der Jack sich die Bemerkung: "Tja - er kam, und er ging", nicht verkneifen kann. Gwen w├╝rde gerne etwas ├╝ber das M├Ądchen erfahren, doch der T├╝rsteher kann ihr da nicht weiterhelfen. Gwen ist alles andere als begeistert als Jack ihr dalegt, sie w├╝rden eine unbekannte Leiche beschaffen und glaubhaft machen, der junge Mann habe Selbstmord begangen.

Jack fahndet mit seinen Scan-Werkzeugen weiter und findet den Ort, an dem die ├ťbernahme des Aliens stattgefunden hat. Auch dort gibt es eine Kamera und sie erhalten das Bild der Frau. Gwen macht sich wieder Vorw├╝rfe und stellt fest, das sie es nicht noch einmal t├Âten lassen d├╝rften.

Carys leidet offensichtlich unter dem, was mit ihr passiert ist, w├Ąhrend das Team in der Basis alle technischen Hebel in Bewegung setzt und die Spuren verarbeitet, um sie zu finden. Dabei erf├Ąhrt Gwen in der Unterhaltung, dass au├čer ihr keiner der Kollegen einen Partner hat.

Indessen qu├Ąlen Carys k├Ârperliche Schmerzen. Es klingelt an der T├╝r. Der Postbote wird von ihr aggressiv aufs Bett geworfen und sie beginnt, ihn regelrecht zu vergewaltigen, als mehrere T├╝ren aufgesto├čen werden. In Schutzkleidung mit Pistolen im Anschlag verschafft das Torchwood-Team sich Einlass. Der Postbote macht, dass er Land gewinnt. Auch Carys will fliehen. Doch Owen hat ein nettes 'Alienspielzeug' in der Tasche, dass er vor ihr auf den Boden wirft. Wie eine Muschel aussehend entfaltet es im n├Ąchsten Moment eine Energiespirale, in der die Frau festsitzt. Er f├Ąngt sich zwar damit eine R├╝ge des Chefs ein, der ja angeordnet hatte, dass das Zeug ohne seine Genehmigung die heiligen Hallen nicht verlassen d├╝rfe, doch zumindest kann man Carys nun abf├╝hren.

In der Basis bringt Gwen die junge Frau in eine der Zellen. Carys will wissen, weshalb man das tue und Gwen erkl├Ąrt, sie w├╝ssten, dass eine Kreatur in ihr wohne und was sie getan h├Ątte. Der Alien ├╝bernimmt das Wort und l├Ąsst Gwen wissen, das er nichts erobern wolle sondern hier sei, weil er die menschlicher orgastischer Energie brauche. Heftiger Schmerz ergreift wieder Carys' K├Ârper. Sie kauert sich in einer Ecke zusammen und bittet um Hilfe. Gwen geht zu ihr und schon beginnen die beiden Frauen, sich zu umarmen und leidenschaftlich zu k├╝ssen. Als Owen das auf seinem Monitor sieht wundert er sich - Gwen h├Ątte doch einen Freund. Jack kann darauf nur amerken, in was f├╝r kleinlichen Kategorien man doch denken k├Ânne.

Er rei├čt sich von dem Bild los, um zu den Zellen zu laufen. Doch Carys wehrt indessen Gwen, die die Leidenschaft gepackt hat, selber ab. Das Wesen in ihr stellt fest, dass da etwas nicht richtig sei. Carys kr├╝mmt sich wieder in Schmerzen. Gwen verspricht ihr, ihr zu helfen und verl├Ąsst die Zelle um einen Anruf ihres Freundes entgegenzunehmen.

Als Owen sich ├╝ber das Geschehene am├╝siert wird Gwen sehr w├╝tend und erkl├Ąrt, dass die Tatsache, dass diese junge Frau leide, nicht lustig sei. Da kommt Ianto mit einer Ladung Essen und man setzt sich an einen Tisch und macht sich dar├╝ber her. Als Jack kurz hinausgeht, wird Gwen sofort mit Fragen ├╝ber ihn ├╝berfallen. Die anderen wissen praktisch gar nichts ├╝ber sein Leben. Au├čer, dass er m├Âglicherweise schwul sei, stellt Owen fest. Worauf Toshiko erg├Ąnzt, dass zumindest Owen das denke und Ianto schnell versichert, ihn interessiere das nicht. Er werde schon seine Gr├╝nde haben, stellt Gwen fest, wenn er sein Leben so geheimhalte.

Jetzt vernehmen sie ein wimmern und auf dem Monitor sieht man, dass Carys sich auf dem Zellenboden zusammenkr├╝mmt. W├Ąhrend Gwen dieses Bild sehr bek├╝mmert macht, l├Ąsst es die anderen offensichtlich sachlich kalt. Gwen stellt fest, dass sie duch das ganze Studium der Aliens den Kontakt zu den Menschen verloren h├Ątten. Gwen sammelt jetzt alle m├Âglichen Informationen ├╝ber Carys Leben um Jack zu zeigen was es hei├čt, ein Mensch des 21. Jahrhunderts zu sein. Jack ist sichtlich beeindruckt. Gwen ermahnt ihn, dass es nicht nur um den Alien ginge, sondern dem M├Ądchen niemand helfen k├Ânne au├čer ihnen.

Toshiko hat unterdessen ermittelt, dass der Alien eine wahre Pheromon-Wolke um Carys vebreitet. Das erkl├Ąrt auch Gwens Reaktion. Jetzt f├Ąllt ihnen auf, dass Owen fehlt und sie finden ihn nackt, eingesperrt in die Zelle. Jack versucht, die fl├╝chtende Carys in der Basis zu stellen, doch sie ergreift den Beh├Ąlter mit der Hand, was Jack, f├╝r den sie sehr bedeutungsvoll ist, erheblich aufregt. Sie geht damit zum Ausgang. Dort wirft sie den Beh├Ąlter zu Boden, er zerbricht und Jack starrt die nun "schutzlose" Hand an. Die anderen laufen Carys hinterher, k├Ânnen sie aber nicht mehr finden.

Jack hat die Hand wieder versorgt und empfiehlt Gwen, die sich nur wundert, das er daf├╝r Carys laufen lie├č, jene zu finden. Owen hat unterdessen festgestellt, dass der Alien f├╝r Carys selbst tats├Ąchlich lebensgef├Ąhrlich werden k├Ânnte. Bei der ├ťberlegung, wohin sie gegangen sein kann, kommen sie auf Eddie, ihren Ex. Als sie seine Wohnung erreichen hat Carys bereits Rache an ihm genommen, nur ein H├Ąufchen Sand ist ├╝brig.

Bei der weiteren Suche finden sie heraus, dass Carys in der Rezeption einer Samenbank gearbeitet hatte. Der ideale Ort um orgastische Energie zu sammeln. Carys ist bereits dort. Als das Torchwood-Team eintrifft, findet es diverse Sandh├Ąufchen in den R├Ąumen. Schlie├člich finden sie Carys, ganz von dem Alien eingenommen und geplagt. Auf dem Boden kauernd bittet sie Gwen, ihr noch einen zu geben, damit sie sich lebendig f├╝hle. Doch Gwen sagt, das k├Ânne sie nicht. "Aber ich kann", meldet sich Jack, der gen├╝gend Lebensenergie zu bieten hat. Er k├╝sst Carys und der K├Ârper der Frau beginnt zu gl├╝hen. Und das sei nur ein Kuss gewesen, bemerkt Jack bedeutungsvoll. Carys verliert das Bewusstsein - genau dass hat Jack bezweckt.

Gwen bietet dem Alien jetzt ihren K├Ârper an, denn sie hat das Ganze ja verschuldet. Sie sei st├Ąrker, erkl├Ąrt sie Jack und vielleicht gel├Ąnge es ihnen dann ja, sie zu retten. Zum Erstaunen der Kollegen l├Ąsst Jack es tats├Ąchlich zu. Doch als der Alien Carys' K├Ârper verlassen hat wirft er die Energiefalle auf den Boden und der Alien ist darin gefangen und geht zugrunde. ├ťbrig bleibt ein H├Ąufchen Sand. Gwen gibt Jack einen spontanen Dankeskuss. Jacks Gesichtausdruck wechselt von ├╝berrascht zu gedankenvoll.

Jack und Gwen bringen Carys zu ihrem Vater nach Hause. Sie f├Ąllt ihm in den Arm und weint sich erstmal aus - was Gwen mit einem leisen L├Ącheln registriert. Zur├╝ck in der Basis r├Ąumt Gwen noch die Sachen zusammen. Jack wundert sich, dass sie so sp├Ąt noch da ist. Er sei es ja auch noch, stellt Gwen fest und fragt: "Wer bist du Jack?" Er tut, als verst├╝nde er die Frage nicht. Er k├Ânne nicht sterben, sage, im 21. Jahrhundert werde sich alles ├Ąndern. Woher er das wisse - wer er sei? Statt eine Antwort zu geben bittet Jack sie, zu ihrem Freund nach Hause zu gehen, ganz normal zu sein und sich nicht von dem Job auffressen zu lassen. Sie solle es f├╝r ihn tun.

Und das macht sie auch. Sie isst mit Rhys zu Abend und als sie einen Moment lang in sich gekehrt ist und er fragt, ob er sie langweile, k├╝sst sie ihn und sagt l├Ąchelnd: " Lass uns zu Bett gehen."


 Review
von Gisa von Delft

Zu dieser Folge f├Ąllt mir genau genommen nur eines ein: voll daneben. Sicherlich ist es nicht ganz einfach, in den Rahmen dieses Serienkonzepts stimmige Geschichten zu f├╝llen. Denn der ungew├Âhnliche Genre-Mix l├Ąsst zwar vieles zu, gew├Ąhrleistet also eine gro├če Bandbreite, kann aber auch schnell dazu f├╝hren, dass das Ergebnis nicht stimmig ist und man sich fragt, womit man es nun eigentlich zu tun hat.

Habe ich nach der Pilotfolge noch die Frage gestellt, wie weit man sich an Dr. Who orientieren sollte, oder ob man Torchwood eine "ganz eigene" Chance geben soll, komme ich doch schon jetzt nicht darum herum, einen Vergleich zu bem├╝hen. Aber das ist ja in sofern legitim, als im Vorfeld nat├╝rlich auf einiges hingewiesen wurde, was diese Serie unterscheiden soll und schlie├člich wird es als Spin-off gehandelt.

Dunkler sollte sie werden und f├╝r ein erwachsenes Publikum. Nun, wenn wir jetzt das gesehen haben, was mit 'f├╝r Erwachsene' gemeint war, kann man sich das weitere Anschauen getrost sparen - und sich statt dessen einem Softporno zuwenden, wenn's denn Not tut. Es kommt einem wirklich so vor, als h├Ątten die Macher endlich mal da zuschlagen wollen, wo sie bei Dr. Who nicht durften. Muss sich wohl um einen Drehbuchschreiber-Hormonstau handeln ;).

Unter diesem Nachholbedarf litt dann auch die ganze Folge. Das alles war einfach nur abstrus, weil es so gequ├Ąlt auf das Thema Sex zentriert war. Selbst Gwen musste noch als Objekt der Begierde (oder umgekehrt) hinhalten. Da kann ich nur feststellen, dass ich diese Folge hoffentlich sehr schnell als schlichten Fehlgriff, als misslungenen Versuch, wieder vergessen darf. Wenn man schon meint (und das finde ich eigentlich schon schlimm genug), Sex geh├Âre zwingend in eine "Erwachsenen"-Serie, m├Âge man zumindest darunter nicht die ganze Story zugrunde gehen lassen.

Das einzig wirklich interessante war die Hand, die Jack so viel bedeutet. Torchwood sammelt alles, was an Alien-Zeug angeschwemmt wird. Der Doctor verlor w├Ąhrend seines Kampfes mit dem Sycorax eine Hand. Torchwood hat daf├╝r gesorgt, dass das Schiff zerst├Ârt wurde und sie sollten wohl die runtergekommenen Einzelteile aufgesammelt haben. Ich bin gespannt, wann wir dazu etwas erfahren.