Regie:
Toby Haynes
Drehbuch:
Steven Moffat
Darsteller:
Matt Smith (The Doctor)
Karen Gillan (Amy Pond)
Arthur Darvill (Rory Williams)
Katherine Jenkins (Abigail Pettigrew)
Michael Gambon (Kazran/Elliot Sardick)
Micah Balfour (Co-pilot)
Pooky Quesnel (Captain)
Leo Bill (Pilot)
Laurence Belcher (Young Kazran)
Bailey Pepper (Boy and Benjamin)
Steve North (Old Benjamin)
Laura Rogers (Isabella)
Meg Wynn-Owen (Old Isabella)
Danny Horn (Teenage Kazran)
Nick Malinowski (Eric)
Tim Plester (Servant)
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Amy und Rory befinden sich während ihrer Hochzeitsreise auf einem Kreuzfahrtschiff. In der Atmosphäre eines Planeten gerät es aber in gefährliche Turbulenzen. Das Schiff ist nicht mehr zu navigieren und droht, auf der Oberfläche aufschlagen. Amy ruft den Doctor zu Hilfe.
Der eilt zwar herbei, kann das Schiff mit der TARDIS jedoch nicht aus der Gefahrenzone ziehen. Schließlich sucht er auf dem Planeten nach der Ursache der Turbulenzen. Er findet eine Kolonie vor, deren Bewohner von dem Griesgram Kazran Sardick tyrannisiert werden. Sardick kontrolliert die Wolken in der Atmosphäre, in denen sich kleine Fische, aber auch bösartige Haie tummeln. Die Schwingungen in den Wolken werden von einer von dessen Vater erbauten, genetisch auf Sardick kallibrierten, Maschine verursacht.
Sardick ist es gleichgültig, dass die mehr als 4000 auf dem Kreuzfahrtschiff befindlichen Menschen in den Tod stürzen werden. Sardick ist auf ganzer Linie Misantroph. So steckt er beispielsweise als Sicherheit für vergebene Kredite ein Familienmitglied des Schuldners in eine Kältekammer. Dort befindet sich auch die junge Abigail Pettigrew, über deren Wohl und Wehe er gerade mit der Familie verhandelt, als der Doctor ihn besucht.
Der Doctor stellt fest, dass Kazran auch nur ein Produkt seiner Erziehung ist und macht sich daran, ihn in schönster timey wimey Manier umzuerziehen.
von Gisa von Delft
Dieses Christmas Special ist, wie der Titel schon suggeriert, an die Weihnachtsgeschichte des von mir sehr geschätzten Charles Dickens angelehnt. Es ist das bisher schönste und weihnachtlichste aller Specials.
Zugegeben, es ist grottenunlogisch und widersetzt sich allen bisherigen Doctor-Who-Direktiven (ich höre förmlich Chris Eccleston raunen: 'Don't touch the baby!'). Aber es war eine schöne Geschichte mit einer schönen Atmosphäre und einer sehr gelungenen Mischung aus ernst-nachdenklich und heiter-lustig.
Michael Gambon hat, wie zu erwarten war, seine Rolle mit Bravour gespielt und auch Mrs Jenkins passte ganz gut ins Geschehen (auch wenn ich persönlich die etwas dick aufgetragene Gesangsnummer nicht unbedingt gebraucht hätte).
Besonders bemerkenswert fand ich aber Klein-Kazran Laurence Belcher in der Interaktion mit Matt Smith. Die beiden harmonierten ähnlich gut wie zu Beginn der 5. Staffel Klein-Amelia Caitlin Blackwood (und auch der Karten-Trick-Junge) und der Doctor. Dadurch ist mir erneut aufgefallen, dass ich sehr gut auf Karen Gillan als Companion verzichten könnte. Zum Glück hatte sie hier ja nur einen recht kleinen Part beizutragen.
So lautet mein Fazit: Ein völlig unorthodoxes, aber inhaltlich, atmosphärisch und schauspielerisch ansprechendes Christmas Special, das seinem Sendeplatz gerecht wurde. |