Doctor Who


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:: 5x01 The Eleventh Hour
:: 5x02 The Beast Below
:: 5x03 Victory of the Daleks
:: 5x04 The Time of Angels (1)
:: 5x05 Flesh and Stone (2)
:: 5x06 Vampires of Venice
:: 5x07 Amy's Choice
:: 5x08 The Hungry Earth (1)
:: 5x09 Cold Blood (2)
:: 5x10 Vincent and the Doctor
:: 5x11 The Lodger
:: 5x12 The Pandorica Opens (1)
:: 5x13 The Big Bang (2)
:: 5x97 Space
:: 5x98 Time
:: 5x99 A Christmas Carol


Doctor Who Episodenguide


5x10 "Vincent and the Doctor"

[Vincent und der Doktor]


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Regie:
Jonny Campbell
Drehbuch:
Richard Curtis

Darsteller:
Matt Smith (The Doctor)
Karen Gillan (Amy Pond)
Tony Curran (Vincent Van Gogh)
Bill Nighy (Dr Black)
Nik Howden (Maurice)
Sarah Counsell (Waitress)
Chrissie Cotterill (Mother)

 Kurzinhalt
Der Doctor besucht mit Amy das Musée d'Orsay in Paris, wo sie einem Vortrag über Vincent van Gogh lauschen. Das eigentliche Interesse des Doctors aber weckt das Gemälde 'Kirche von Auvers', auf dem er in einem Kirchenfenster ein Gesicht erkennen kann. Er beschließt, den Maler in der Zeit zu besuchen, in der er dieses Bild erstellte.

Amy und der Doctor erwischen Vincent 1890 in einem Café in Arles ('Das Nachtcafé'), wo er um die Zeche verhandelt, die er nicht zahlen kann. Auch nicht in Form eines Selbstportraits, weil niemand seine Bilder haben will. Sie begleiten den Maler heim und lernen neben seiner inneren Zerrissenheit auch ein Alienmonster kennen, das nur für Vincent sichtbar ist.


 Review
von Gisa von Delft

Auf eine solche Folge habe ich lange gewartet. Sie war einfach rundum gelungen. Da ist als Erstes die liebevolle Ausstattung der Sets zu erwähnen: Hier wurden die Bilder van Goghs tatsächlich lebendig und verbreiteten eine unglaubliche Atmosphäre. Ganz großartig! Dann Tony Curran als Vincent - wenn das keine Idealbesetzung war! Er brachte die Zerrissenheit des Malers ganz hervorragend zur Geltung.

Mal abgesehen von dem Hühnerhabicht-Monster, das irgendwie im unsichtbaren Zustand deutlich beängstigender rüberkam, war des Doctors Jagd auf den Krafayis einfach köstlich. Angefangen mit der Mistgabel bis zu der wunderlichen Apparatur (inkl. Referenzen an die Vorgänger) hat das großen Spaß gemacht und einen zwischendurch - in den dunklen Gassen - auch ein wenig gegruselt. Alles in allem war der Doctor ganz einfach wunderbar 'doctoresk'.

Auch Amy hat mir dieses Mal wieder deutlich besser gefallen, wenn ich mir auch nicht sicher bin, ob sie nicht einfach gut in die Geschichte passte. Da gilt es, einfach mal abwarten, wie sie weiterhin wirkt. Es war im Übrigen auch ausreichend, dass auf das 'große Mysterium' nur mit einem hintergründigen Satz und einem kleinen Versprecher hingewiesen wurde.

Die ganze Geschichte war - fast möchte man sagen, trotz Monsterjagd - sehr schön erzählt. Man kann sich diesen 'verrückten' Künstler wirklich so vorstellen. Eine nette Zugabe war es dann noch, Vincent mitzunehmen in das Museum (auch wenn es die Geschichte nicht verändern konnte...). Irgendwie ist das tatsächlich Verrückte an der ganzen Angelegenheit eigentlich doch, dass dieser Mann zu Lebzeiten wegen seiner Bilder nur verlacht wurde.

Nun, mehr muss zu dieser Episode gar nicht gesagt werden, außer: Wenn Herr Curtis nochmal etwas Zeit übrig haben sollte, darf er uns gern die Geschichte präsentieren, wie der Doctor versucht, Picasso klarzumachen, dass ein Gesicht auf jeder Seite ein Auge hat.