Doctor Who


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel Fünf
:: Staffel Sechs
:: Staffel Sieben


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier


:: 5x01 The Eleventh Hour
:: 5x02 The Beast Below
:: 5x03 Victory of the Daleks
:: 5x04 The Time of Angels (1)
:: 5x05 Flesh and Stone (2)
:: 5x06 Vampires of Venice
:: 5x07 Amy's Choice
:: 5x08 The Hungry Earth (1)
:: 5x09 Cold Blood (2)
:: 5x10 Vincent and the Doctor
:: 5x11 The Lodger
:: 5x12 The Pandorica Opens (1)
:: 5x13 The Big Bang (2)
:: 5x97 Space
:: 5x98 Time
:: 5x99 A Christmas Carol


Doctor Who Episodenguide


5x07 "Amy's Choice"

[Amys Entscheidung]


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Regie:
Catherine Morshead
Drehbuch:
Simon Nye

Darsteller:
Matt Smith (The Doctor)
Karen Gillan (Amy Pond)
Arthur Darvill (Rory)
Audrey Ardington (Mrs Poggit)
Toby Jones (Dream Lord)
Joan Linder (Mrs Hamill)
Nick Hobbs (Stunt Performer)

 Kurzinhalt
Die TARDIS materialisiert im Garten des bekannten Hauses in Leadworth. Hier lebt Amy Pond mit ihrem Mann Rory. Amys Bauch verrät, dass es nur noch Tage dauern kann, bis sich Nachwuchs einstellen wird. Der Doctor besucht das Paar, fünf Jahre sind vergangen, seit sie zuletzt zusammen gereist sind. Als sie sich auf eine Bank setzten, um die idyllische Landruhe zu genießen, schlafen die drei plötzlich ein...

Und erwachen in der TARDIS, die allerdings ohne funktionierende Maschinen auf einen Eisstern zutreibt. Ein Mann erscheint, der sich als Dream Lord vorstellt und ihnen erklärt, in beiden Welten würde große Gefahr auf sie lauern, doch nur eine der Welten sei real. Sie müssten sich entscheiden, welche das sei, um den Schaden abzuwenden.


 Review
von Gisa von Delft

This is a tricky one...oh ja. Doch nachdem der Beziehungsdreiecks-Kram irgendwie an die Wand gefahren wurde, war diese Episode eine schöne Gelegenheit, das Ganze in ein gutes Fahrwasser zu bringen. Interessant fand ich auch, was sich ein Gastschreiber so für diese Serie einfallen ließ und in der Tat war das Ergebnis ja höchst eigenwillig, was aber keineswegs negativ gemeint ist.

Solche Traumgeschichten sind natürlich nichts Neues, aber der Dreh, dass keine von beiden Welten die richtige war, kam schon ziemlich gut. Ich muss gestehen, dass ich doch die ganzen Zeit über gerätselt habe, ob nicht doch die schwangere Amy...aber wie hätte man das auflösen wollen... - also ich konnt mich tatsächlich nicht auf eine festlegen. Dabei waren beide Schauplätze, und vor allem auch das Pendeln dazwischen, wirklich sehr stimmungsvoll. Als alter 'Barnaby'-Fan habe ich ohnehin einen Faible für britisches Landleben und die dazugehörigen Gestalten. Die innewohnenden Aliens fand ich jetzt nicht so besonders zum Fürchten, aber etwas Verlust ist halt überall. Mehr gruselig war dafür die 'auf Eis gelegte' TARDIS. Diese Box, die immer die letzte Rettung vor den Unbillen des Universums darstellt als tötliche Falle zu sehen, war schon ein bemerkenswerter Plot. Der Kontrast der beiden Welten tat dann das Übrige.

Auch wenn klar war, dass Amy sich nicht anders als für Rory entscheiden 'durfte', ist es doch schön, dass jetzt die Fronten wirklich geklärt sind und man damit zukünftig keinen 'Unfug' mehr anstellen kann. Ich bin darüber hinaus auch sehr erfreut, dass uns nun Rory problemlos als Mit-Companion erhalten bleiben kann. Ich mag den Kerl. Außerdem fand ich eine etwas erweiterte TARDIS-Truppe immer ganz gewinnbringend. Auch wenn man vielleicht ein wenig aufpassen sollte, dass man den Doctor nicht um des Gags Willen als etwas dämlich und/oder begriffsstutzig(mal eben das Baby auffangen wenn es rausplumpst...) darstellt, hat er mir auch dieses Mal wieder in seiner sonstigen Schrulligkeit (die ja keineswegs etwas mit Dämlichkeit zu tun haben muss!) gefallen. Allein die Szene auf der Bank, bevor sie das erste mal einschlafen - köstlich.

Was mir aber inhaltlich besonders gefallen hat, waren die 'Auskünfte' über den Doctor. Der Dream Lord als Manifestation seiner dunkleren Seite war sehr gelungen, sowohl von der Idee, als auch von der schauspielerischen Umsetzung her. Der smarte Fiesling hat den Doctor in den Gesprächen mit ihm ziemlich gut beschreiben. Die Vorliebe des eigentlich 'alten Knackers' für frisches, eher junges Blut verbunden mit dem Vorwurf, seine Begleiterinnen immer wieder zurückgelassen zu haben kam zur Sprache, aber auch seine Time War-Historie (nur eine Person im Universum, die mich sosehr hasst wie du). Auf diese Weise fand ich es besser erinnert, als durch eine Leidensmiene und depressives Gejammer. Auch die Szene in dem Kinderzimmer kam ziemlich gut. Amys "Save him" - "Then what's the point in you" und des Doctors Hilflosigkeit in diesem Moment waren sehr berührend.

This was a tricky one and it was a good one. Letztlich konnte man durch den guten Gesamteindruck auch die weniger genialen Aliens und vor allem die Hokus-Pokus-Glitzersteinchen verzeihen. Simon Nye darf gerne gelegentlich ein weiteres Drehbuch schreiben und auch die Regisseurin kann bleiben. Da ich den guten Murray Gold in dieser Staffel noch gar nicht erwähnte: In dieser Episode fand ich seine musikalische Untermalung besonders gelungen.