Doctor Who


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel FŁnf
:: Staffel Sechs
:: Staffel Sieben


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier


:: 5x01 The Eleventh Hour
:: 5x02 The Beast Below
:: 5x03 Victory of the Daleks
:: 5x04 The Time of Angels (1)
:: 5x05 Flesh and Stone (2)
:: 5x06 Vampires of Venice
:: 5x07 Amy's Choice
:: 5x08 The Hungry Earth (1)
:: 5x09 Cold Blood (2)
:: 5x10 Vincent and the Doctor
:: 5x11 The Lodger
:: 5x12 The Pandorica Opens (1)
:: 5x13 The Big Bang (2)
:: 5x97 Space
:: 5x98 Time
:: 5x99 A Christmas Carol


Doctor Who Episodenguide


5x01 "The Eleventh Hour "

[F√ľnf vor Zw√∂lf]


 ę Kurzinhalt :: Inhalt :: Review :: Eure Meinung (56) Ľ 

Regie:
Adam Smith
Drehbuch:
Steven Moffat

Darsteller:
Matt Smith (The Doctor)
Karen Gillan (Amy Pond)
Arthur Darvill (Rory Williams)
Caitlin Blackwood (Young Amelia)
Nina Wadia (Dr Ramsden)
Annette Crosbie (Mrs. Angelo)
Marcello Magni (Barney Collins)
Arthur Cox (Mr Henderson)
Perry Benson (Ice Cream Man)
Tom Hopper (Jeff)
Peter Moyles (Patient)
Olivia Colman (Mother)
Patrick Moore (Himself)

 Kurzinhalt
Nach der Regeneration bruchlandet die TARDIS im Garten eines Hauses des St√§dtchens Leadworth, in dem die kleine Amelia Pond mit ihrer Tante lebt. Amelia zeigt dem seltsamen, aber irgendwie auch lustigen Kerl, der aus der ramponierten Kiste aussteigt, einen Riss in ihrer Zimmerwand, der sie ziemlich beunruhigt. Der Doctor wei√ü, es handelt sich um einen Raum-Zeit-Riss. Doch bevor er sich darum k√ľmmern kann, muss er zur√ľck zu seiner abgewrackten TARDIS, um sie wieder in Ordnung zu bringen. Er verspricht Amelia, in f√ľnf Minuten zur√ľck zu sein, doch so ganz klappt es nicht mit dem Timing.


 Inhalt
Der frisch regenerierte Doctor h√§ngt au√üen an seiner demolierten TARDIS, die √ľber London trudelt. M√ľhsam schafft er es, sich irgendwie festzuklammern und der Turmspitze Big Bens knapp zu entgehen. Schlie√ülich bruchlandet er in einem Garten in dem kleinen Stadtchen Leadworth.

In dem dazugeh√∂rigen Haus hat sich die siebenj√§hrige Amelia Pond gerade im Nachthemd vor ihr Bett gekniet, um in einem Gebet den Weihnachtsmann um Hilfe zu bitten. Zwar sei es Ostern, doch es handele sich um einen Notfall, l√§sst sie ihn wissen. Da sei dieser h√∂chst beunruhigende Riss in ihrer Zimmerwand aus dem Stimmen k√§men und er m√∂ge jemanden schicken, ihn zu reparieren. Einen Polizisten vielleicht, beginnt sie ihre Vorschlagsliste als sie ein seltsames Ger√§usch aus dem Garten vernimmt. Sie schaut aus dem Fenster, dankt dem Weihnachtsmann f√ľr die promte Erledigung und l√§uft hinaus zu der qualmenden Policebox, die soeben den Gartenschuppen zerlegt hat.

Aus der auf der R√ľckwand liegenden Box schaut, nachdem er sich wie aus der Tiefe zum Rand gearbeitet hat, der Doctor heraus und fragt das verwunderte M√§dchen, ob er einen Apfel haben k√∂nne, er liebe √Ąpfel. Er schiene Gel√ľste zu haben, f√ľgt er hinzu, das h√§tte er nie zuvor erlebt. Damit klettert er aus der Box. Amelia will wissen, ob er in Ordnung sei. Er w√§re in die B√ľcherei gefallen und von dort m√ľhsam heraufgeklettert, l√§sst er das M√§dchen wissen. Aber er sei klitschenass, stellt sie trotz der seltsamen Geschichte unger√ľhrt fest. Das l√§ge daran, dass er in den Swimmungpool gefallen w√§re, erkl√§rt der Doctor. Er h√§tte aber gesagt, widerspricht Amelia, er sei in der Bibliothek gewesen. Das best√§tigt der Doctor, doch dort sei auch der Swimmingpool.

Das Kind sch√ľttelt skeptisch den Kopf und fragt, ob er ein Polizist sei und wegen des Risses in der Wand k√§me. Da f√§llt der Doctor erstmal schmerzgepeinigt zu Boden und windet sich, am Ende einen goldflirrenden R√ľlpser aussto√üend. Das M√§dchen wird skeptischer und fragt, wer er sei. Das wisse er noch nicht, gibt der Doctor zu, er koche noch. Ob sie Angst habe, will der Doctor wissen, doch Amelia verneint. Es sei nur alles etwas seltsam, erkl√§rt sie. Aber der Doctor meinte gar nicht seinen Auftritt, sondern den Riss. Der √§ngstigt das M√§dchen allerdings, was der Doctor mit einem strahlenden L√§cheln, einem H√ľpfer auf die Beine und den Worten: "Keine Zeit zu verlieren", kommentiert. Er sei der Doctor, stellt er sich vor, sie m√∂ge keine billigen Fragen stellen oder abhauen. Damit l√§uft er los und direkt gegen einen Baum.

Als sie schlie√ülich in der K√ľche ankommen fragt Amelia, als sie dem Doctor einen Apfel gibt, warum er behaupte, er sei ein Doktor wenn die Box sage, Polizei. Der Doctor bei√üt, statt einer Antwort, in den Apfel und spuckt das St√ľck sofort wieder aus. So langsam wundert sich Amelia √ľber gar nichts mehr. Sie reicht dem Doctor mehrere seiner angeblichen Lieblingsspeisen, die alle wieder ausspuckt. Schlie√ülich sucht er sich selbst Fischst√§bchen und Vanillesauce aus dem K√ľhlschrank. W√§hrend Amelia sich eine Packung Eiscreme vornimmt, stippt der Doctor den Fisch in die Vanillesauce und ist endlich zufrieden. Er fragt das Kind nach seinem Namen, der ihm sehr gef√§llt und erf√§hrt, dass sie keine Eltern hat und bei ihrer Tante lebt, die allerdings gerade ausgegangen ist. Jetzt will sich der Doctor, dem dieses unerschrockene M√§dchen imponiert, aber den Riss ansehen der sie trotz ihrer Furchtlosigkeit so be√§ngstigt.

Er untersucht die Wand und stellt fest, dass es sich um einen Raum-Zeit-Riss handelt. Man kann eine Stimme h√∂ren die sagt: "Gefangener Null ist entkommen." Jetzt √∂ffnet der Doctor mit seinem Sonic Screwdriver den Riss zu einem gr√∂√üeren Spalt. Dahinter erscheint ein riesiges Auge, die Botschaft wird wiederholt und der Spalt schlie√üt sich wieder. Der Doctor erkl√§rt Amelia, dass es sich wohl um den W√§rter des Gefangenen Null handeln m√ľsse und mutma√üt, dass man ihnen die Botschaft zukommen lie√üe, weil der Gefangene durch diesen Riss entkommen sei. Im Flur versucht der Doctor irgendetwas zu entdecken, was einem normalerweise entgeht, als er die Klosterglocke der TARDIS vernimmt.

Er rennt los, um sich zun√§chst um sein Raum-Zeit-Schiff zu k√ľmmern. Amelia folgt ihm auf den Fersen. Als sie h√∂rt, dass es sich um eine Zeitmaschine handelt, die er zur Stabilisierung der Maschinen in die Zukunft bewegen m√ľsse, fragt sie, ob sie mitkommen k√∂nne. Der Doctor vertr√∂stet sie auf ein andermal, er sei in f√ľnf Minuten zur√ľck, er verspreche es. Das w√ľrden die Leute immer sagen, spricht Amelia wohl aus Erfahrung. Der Doctor beugt sich zu ihr und fragt, ob er 'Leute' sei, oder so aussehe. "Vertrau mir, ich bin der Doctor", versichert er sie und l√§sst das l√§chelnde M√§dchen zur√ľck. Amelia l√§uft ins Haus, zieht einen Kinderkoffer unter ihrem Bett hervor, packt das Notwendige, inkl. Teddyb√§r, ein, zieht einen Mantel und eine M√ľtze √ľber, rennt zur√ľck in den Garten und setzt sich, in Erwartung des gleich wiederkehrenden Doctors, auf ihren Koffer.

Es ist hellichter Tag, als der Doctor in den zerrissenen Kamotten mit seiner immer noch gl√ľhenden, aber stabilisierten TARDIS zur√ľckkehrt. Aufgeregt l√§uft er zum Haus, weil ihm inzwischen etwas eingefallen ist. Er rennt nach Amelia rufend durch das Treppenhaus und verk√ľndet, der Gefangene Null sei hier. Pl√∂tzlich trifft ihn ein Kricketschl√§ger am Kopf und l√§sst ihn bewusstlos zu Boden gehen.

Im Krankenhaus von Leadworth hat ein Krankenpfleger die zust√§ndige √Ąrztin gerufen, weil mit den Komapatienten etwas Seltsames vor sich geht. Sie w√ľrden sprechen, genauer gesagt riefen sie nach ihr. Die √Ąrztin will schon am Verstand des jungen Mannes zweifeln, als sie es selber h√∂rt. Die Komat√∂sen rufen wieder und wieder: "Doctor!" Der Pfleger versucht der √Ąrztin klarzumachen, dass er diese Patienten drau√üen herumlaufen sah, doch das geht der Frau nun doch zu weit. Als er es durch Handy-Fotos beweisen will, werden sie von ihrem Pieper unterbrochen.

Unterdessen erwacht der Doctor in Amelias Haus und findet sich mit Handschellen an die Heizung gefesselt. Ein St√ľck entfernt steht eine junge Polizistin, die gerade Verst√§rkung anfordert. Der Doctor fragt, ob Amelia Pond etwas geschehen sei. Er w√§re nur kurz weg gewesen und wolle sie jetzt sehen. Die junge Frau schaut ihn vorwurfsvoll an und erkl√§rt, Amelia habe ein halbes Jahr gewartet. Der Doctor will das nicht glauben. Die Polizistin sagt, sie lebe jetzt in diesem Haus. Der Doctor macht sie nun auf eine weitere T√ľr auf dem Korridor aufmerksam, die sie noch niemals wahrgenommen hat. Das l√§ge an einem Wahrnehmungsfilter, den etwas, dass sich seit einer Weile hier verstecke, errichtet h√§tte, l√§sst er sie wissen. Die Polizistin geht gegen die ausdr√ľckliche Warnung des Doctors in den Raum, wo sie den Screwdriver, den der Doctor vermisst, auf einem Tisch findet. Nach mehrfachem, immer √§ngstlicher werdendem Umschauen von starrt sie auf ein ein schlangenf√∂rmiges Alienmonster, dass die Z√§hne nach ihr fletscht. Sie rennt hinaus und wirft die T√ľr zu.

Jetzt gesteht sie dem Doctor, dass sie weder Verst√§rkung angefordert habe, noch Polizistin, sondern ein Kissogramm sei. Da fliegt die T√ľr auf und einer der Patienten aus dem Krankenhaus steht mit seinem Hund im Rahmen. Da der Mann beginnt, zu bellen, wei√ü der Doctor sofort, dass der Alien ein Formwandler ist, der die Zusammenh√§nge nicht ganz hinbekommen hat. Er f√§ngt an, den Alien zuzutexten, bis die Stimme des Gef√§ngnisw√§rters zu vernehmen ist, der verk√ľndet, dass die menschliche Behausung zerst√∂rt w√ľrde, wenn der Gefangene Null sich nicht ergebe. Der Doctor l√∂st mit dem Screwdriver seine Handschellen und befiehlt der jungen Frau, zu rennen.

Der Doctor will in die TARDIS, doch der Schl√ľssel passt nicht - sie befindet noch im Wiederherstellung-Prozess. Die 'Polizistin' will ihn weiterzerren, doch der Doctor entdeckt ein intaktes Gartenhaus. Verwundert, da er es doch zerlegt hatte, geht er hin und testet, indem er daran leckt, wie alt es ist. Er sei 12 Jahre zu sp√§t, wendet er sich an die Frau, nicht sechs Monate. Jetzt wird ihm klar, dass es sich bei dieser Frau um Amelia handelt. W√§hrend sie sich vom Haus entfernen, beantwortet Amy, wie sie sich heute nennt, die Fragen das Doctors verst√§ndlicherweise √§u√üerst gereizt und zickig. Schlie√ülich hat er sein Versprechen nicht gehalten, vier Psychotherapeuten hat sie wegen ihm besuchen m√ľssen.

Als sie weiter in den Ort kommen m√ľssen sie feststellen, dass die Ank√ľndigung des Gef√§ngnisw√§rters aus s√§mtlichen Tonquellen der Stadt erschallt. Als der Doctor in ein Haus rennt sieht er dort das gro√üe Auge auf dem Fernseher, der ebenso die Botschaft verk√ľndet und zwar auf allen Kan√§len. Die Bewohnerin, eine alte Dame, begr√ľ√üt Amy freundlich und wundert sich, dass sie nun eine Polizistin und keine Krankenschwester mehr ist. Sie wendet sich zum Doctor und l√§sst ihn wissen, dass sie ihn kenne, was der Doctor f√ľr Unsinn h√§lt, weil er ganz neu sei. Er streitet noch eine Runde mit Amy, bevor er sich wieder freundlich an die alte Dame wendet und mithilfe ihres Radios feststellt, sie w√ľrden in allen Sprachen in die ganze Welt senden.

Ein junger Mann mit einem Laptop unter dem Arm, wohl der Enkel der Dame, kommt herein und fragt den Fremden, ob er der Doctor sei. Der Doctor stutzt, doch die alte Dame best√§tigt strahlend, ja, das sei der Doctor, den sie von all den Zeichnungen der kleinen Amy kennen w√ľrden. Amy ist das sichtlich peinlich. Der Doctor wendet sich jetzt dem Fernseher zu und erkennt kurz darauf, dass die Botschaft sich nicht auf Amys Haus, sondern die ganze Erde bezieht, die abgefackelt werden soll. Er sch√§tzt, in 20 Minuten werde das geschehen.

Im Erdorbit haben sich kristallene, mit einem riesigen Augapfel versehene Raumschiffe versammelt. Der Doctor hetzt durch die Stra√üe, auf der Suche nach irgend einem Angriffspunkt. Doch in diesem Ort ist nichts von Bedeutung zu finden und noch immer sp√ľrt der Doctor die Nachwehen der Regeneration. Amy h√§lt das alles f√ľr einen Schwindel. Kurzerhand setzt sie den Doctor wieder fest, indem sie seine Krawatte in eine Autot√ľr einklemmt. Der Doctor versucht, ihr klarzumachen, dass er der von vor 12 Jahren sei und alles stimmte, was er ihr erz√§hlte. Zum Beweis reicht er ihr einen Apfel mit einem eingeritzern Gesicht, den Klein-Amelia ihm gab. Doch Amy bleibt skeptisch. Jetzt beschw√∂rt der Doctor sie, ihm zumindest f√ľr 20 Minuten zu glauben. Er h√§lt ihr Handgelenk, w√§hrend sie den Apfel anstarrt, dann den Doctor, der seine Bitte wiederholt, und wieder den Apfel. Dann dr√ľckt sie die Fernbedienung f√ľr die Autot√ľr und fragt: "Was machen wir?"

Nachdem der Doctor zuvor auf den Krankenpfleger aufmerksam geworden war, der, anders als die andern Menschen, die ihre Handys zum Himmel richteten, den Patienten mit dem Hund knipste, antwortet er: "Den Pfleger stoppen", und rennt los. Amy folgt ihm. Bei dem Pfleger angekommen fragt der Doctor ihn, warum er dieses Motiv w√§hle. Der junge Mann begr√ľ√üt Amy, die ihn dem Doctor etwas zu hektisch als Rory, ihren - gewisserma√üenen - Freund vorstellt. Statt dem Doctor zu antworten stammelt Rory nur: "Oh mein Gott.." und stellt dann fest, dass es der ausgelassene Doctor sei, der doch nur eine Geschichte, ein Spiel war. Doch er sei zur√ľckgekommen bemerkt Amy verlegen-zickig. Der Doctor will aber viel dringender wissen, warum Rory diese Aufnahmen macht und erf√§hrt, was er schon ahnt: Der Mann k√∂nne nicht hier sein, er liege im Koma.

Der Doctor geht dem Gefangenen Null entgegen, als sich eines der Augen-Raumschiffe √ľber dem Ort senkt und ihn nach au√üeridischer Technologie scannt. Der Doctor hebt seinen Screwdriver, aktiviert oder zerst√∂rt damit einiges an Elektrik, doch dann gibt das Teil Funken spr√ľhend seinen Geist auf. Das Raumschiff dreht ab, der Patient l√∂st sich auf und die Teilchenwolke verschwindet durch einen Gully. Im Krankenhaus setzen sich die Teilchen wieder zur Schlange zusammen.

Die TARDIS ist nicht einsatzfähig, der Schallschrauber kaputt... der Doctor muss nachdenken. Während Rory es immer noch nicht fassen kann, dass der Doctor doch nicht nur eine Fantasiefigur war, fällt dem Doctor eine Möglichkeit ein. Dazu nimmt er Rory das Handy ab und eilt zu Jeff, dem Laptopbesitzer. Amy und Rory schickt er zum Krankenhaus, um dort alle Leute von den Korridoren wegzuschaffen. Danach sollen sie ihn anrufen.

Der Doctor entrei√üt Jeff den Laptop und empfiehlt ihm, nachdem er auf den Monitor schaut, sich eine Freundin zuzulegen. Dann klinkt er sich in die Experten-Videokonferenz ein, die √ľber die bedrohliche Situaton ber√§t. Er weist sich mit seinem Psychic Paper aus und √ľbermittelt zur Best√§tigung seines Expertenwissens ein paar Antworten auf noch ungel√∂ste Fragen der Teilchenphysik. Dann sendet er mit Hilfe des Handys einen Computervirus, der alle digitalen Zifferbl√§tter der Welt auf Null stellt. Diesen Virus sollen die Experten verbreiten. Der Ursprung sei dann zu diesem Ort zu zur√ľck zu verfolgen. Er √ľberl√§sst Jeff die Rolle seines 'Vertrauensmannes', der die M√§nner √ľberzeugen soll, dem Doctor Glauben zu schenken. Damit, verspricht er Jeff, habe er in etwa 10 Minuten einen Status, der ihm die ganze Welt er√∂ffne. Mit dem Rat, noch seine Internet-Historie zu l√∂schen, l√§sst er Jeff mit dem Laptop und den Experten allein.

Amy und Rory haben unterdessen die Leute im Eingang des Krankenhauses versammelt und Amy ruft den Doctor an. Der hat sich gerade ein Feuerwehrauto unter den Nagel gerissen und ist auf dem Weg. Wieder auf dem Korridor treffen Amy und Rory auf eine Frau mit zwei Kindern. Die Frau spricht ihre Besorgnis √ľber den Mann mit Hund aus, w√§hrend Amy dem Doctor durchgibt, dass der Gefangene isoliert sei. Da registriert sie, dass pl√∂tzlich eines der Kinder mit der Stimme der Frau spricht. Gefangener Null bemerkt jetzt auch, dass er wieder etwas durcheinandergebracht hat und Frau und Kinder fletschen jetzt die Z√§hne - die spitzen Alienz√§hne. Amy und Rory rennen los und verschanzen sich in dem Raum mit den Komat√∂sen, von denen nat√ľrlich eine fehlt.

Der Doctor will wissen, hinter welchem Fenster sie sich befinden. Indessen hat das Alien die T√ľr aufgebrochen und durch die Frau stellt es fest, dass es mit Amelia Pond zu tun hat, die es aufwachsen sah, wartend auf die R√ľckkehr ihres magischen Doctors. Als sie gerade beginnt, die Z√§hne zu fletschen, erh√§lt Amy eine SMS: ducken!. Und schon schiebt sich die Feuerwehrleiter durch das Fenster und der Doctor klettert hinein. Die Atraxi w√ľrden es t√∂ten, l√§sst das Alien den Doctor wissen. Der empfiehlt ihm, wieder durch einen Spalt zu verschwinden, noch sei Zeit daf√ľr. Doch das Alien erkl√§rt, es habe den Spalt nicht selber ge√∂ffnet. Ob er nicht wisse, woher die Spr√ľnge in der Haut des Universums k√§men, fragt das Alien herausfordernd und intoniert dann wie einen Kinderspruch: "Der Doctor in der TARDIS wei√ü es nicht - wei√ü es nicht - wei√ü es nicht" und f√ľgt mit der Frauenstimme hinzu: "Das Universum ist aufgebrochen, das Pandoracle wird sich √∂ffnen, Stille wird herabsinken."

Es herrscht einen Moment ratloses Schweigen, doch dann springen die Ziffern der Wanduhr auf Null. Ein Wort, kl√§rt der Doctor das Alien auf, werde gerade √ľber die ganze Welt verbreitet und dieses Wort sei Null. Schon erscheint auch ein Raumschiff √ľber der Quelle des Virus - der Doctor zeigt dem Alien das Handy. Sie h√§tten aber ein Handy geortet, nicht es, l√§sst das Alien den Doctor wissen. Doch das Handy, spielt der Doctor seinen Trumpf aus, sei voller Bilder des Gefangenen in den verschiedenen Komapatienten-Gestalten. Die Begeisterung √ľber sich selbst will allerdings keiner teilen.

Dann m√ľsse es wohl eine neue Form einnehmen, stellt das Alien fest. Doch der Doctor wei√ü, dass es Monate braucht, bis der Gefangene eine entsprechende Verbindung zu dem Wirt aufgebaut hat und dessen Traumbilder in Gestalten umsetzen kann. Aber es habe doch Jahre gehabt, informiert ihn das Alien und schon f√§llt Amy bewusstlos zu Boden. Dem Doctor gelingt es nicht, sie zu wecken. Dann sieht er an der Stelle der Frau mit Kindern einen Mann stehen. Wer das w√§re fragt er Rory, der entgeistert antwortet, das sei er, der Doctor. Der Doctor fragt, wieso das Alien ihn und nicht Amy kopiere. "Das tu ich nicht", lautet die Antwort von Amelia, die jetzt hinter der Gestalt des Doctors, hervortritt. Sie denke an die Entt√§uschung, die der Doctor war. Doch der wei√ü es besser. Sie tr√§ume von ihm, weil sie ihn h√∂ren k√∂nne, stellt er fest, geht zu Amy und redet auf sie ein, sich an die Gestalt in dem unsichtbaren Zimmer zu erinnern. Als sie das tut, verwandelt sich das Alien zur√ľck und wird sogleich von den Atraxi lokalisiert und eingesammelt.

W√§hrend Rory froh ist, dass Amy aufwacht und es ein Ende hat, telefoniert der Doctor mit den Atraxi. Er erinnert an die Shadow Proclamation, nach der sie einen Level 5 Planeten nicht einfach h√§tten ausl√∂schen d√ľrfen. Er befiehlt ihnen, sofort zur√ľckzukommen. Der Doctor geht in einen Umkleideraum und sucht sich ein paar Sachen zusammen. Rory quatscht ihn voll, dass er die t√∂tlichen Aliens zur√ľckgeholt habe und nun auch noch Sachen nehme, die anderen geh√∂ren. Doch der Doctor stellt fest, wenn er die Erde rette wolle er angemessen gekleidet sein. W√§hrend er seine ramponierte Kleidung auszieht, dreht Rory, der das alles irgendwie nicht eingeordnet kriegt, sich um. Er fordert Amy auf, das auch zu tun, doch ihre Reaktion, die sie mit einem √§u√üerst interessierten Blick untermalt, lautet: "Nope!"

Schlie√ülich treten die drei auf das Krankenhausdach, wo das Atraxi-Raumschiff wartet. Der Doctor ruft, er wolle sie jetzt sehen. Ein riesiger Augapfel senkt sich auf die H√∂he des Doctors, scannt ihn und stellt fest, er sei nicht von dieser Welt. W√§hrend der Doctor versucht, zwischen den verschiedenen Krawatten zu entscheiden fragt der Antraxi, ob diese Welt wichtig sei. Hier lebten immerhin Sechsmilliarden Lebewesen, entgegnet der Doctor, doch wesentlicher sei die Frage, ob diese Welt eine Bedrohung f√ľr die Atraxi sei - sie h√§tten sie doch schlie√ülich beobachtet. Projektionen von Geschehnissen laufen ab, worauf die Frage verneint wird. Auch das Verhalten der Menschheit sei im Sinne der Atraxi-Gesetze unbedenklich. Ein Frage hat der Doctor noch: "Ist diese Welt gesch√ľtzt?" Nun laufen Projektionen verschiedenster Aliens und Monster, wie den Daleks, Cybermen ect.. Sie sollten sich fragen, r√§t der Doctor, was mit ihnen geschehen sei. Projektionen einer Doctor-Inkarnation nach der anderen laufen ab bis schlie√ülich das reale Gesicht des 11. Doctors durch das des 10. hindurchkommt. "Hello, I'm the Doctor", stellt er sich vor und erg√§nzt: "basically... run".

W√§hrend Amy lacht und sich freut, dass das Raumschiff z√ľgig abzieht, bemerkt der Doctor etwas in seiner Brusttasche. Er zieht einen goldenleuchtenden TARDIS-Schl√ľssel hervor. Bevor Amy die gesamte Situation umgesetzt hat, ist der Doctor verschwunden. Er eilt zu seiner TARDIS, die in v√∂llig neuem Glanze dasteht. Er √∂ffnet die T√ľr und strahlt √ľber die neue Pracht. Und kaum das Amy im Garten angelangt ist, dematerialisiert sich die TARDIS auch schon und sie hat wieder mal das Nachsehen. Tief entt√§uscht schlie√üt sie die Augen. Kindheitserinnerungen werden wach...

Amy erwacht von dem Ger√§usch der sich materisierenden TARDIS. Sie l√§uft hinaus in die Dunkelheit zu der blauen Box, der Doctor ist herausgekommen und schw√§rmt von seiner Spritztour mit dem neuen Gef√§hrt. Jetzt k√∂nne man wieder richtig loslegen, stellt er zufrieden fest. "Du bist zur√ľckgekommen", begr√ľ√üt ihn Amy eher skeptisch. Das t√§te er immer, bemerkt der Doctor. Er habe die Kleidung mitgenommen, registriert sie und er findet, das h√§tte er f√ľr die Weltrettung verdient. Sie fragt, ob er von einem andern Planeten sei, was er best√§tigt. Dann l√§dt er sie ein, ebenfalls andere Planeten kennenzulernen. Amy scheint fasziniert, doch dann wird sie sauer, denn der Doctor war zwei Jahre fort.

Dann w√§ren es also insgesamt 14 Jahre, addiert der Doctor und konstatiert, dann habe sie lange genug gewartet. Er best√§tigt ihr, dass die Geschichte von damals mit der Bibliothek und dem Swimmingpol stimme, also solle sie jetzt kommen. Amy sagt nein. Aber damals habe sie mitkommen wollen, wundert sich der Doctor. Sie sei erwachsen geworden, erkl√§rt Amy. "Egal, das werde ich schnell in Ordnung bringen", ist der Doctor sicher und schnipst mit schelmischem Gesicht mit den Fingern. Die T√ľr √∂ffnet sich, der Doctor grinst diebisch und Amy tritt fasziniert l√§chelnd in die TARDIS. Mit gro√üen Augen schaut sie sich um w√§hrend der Doctor klarstellt, alles was sie jetzt sagen k√∂nnte, habe er schon geh√∂rt.

Der Doctor tritt an die Konsole. Amy stellt fest, sie sei im Nachthemd. Das mache nichts, beruhigt sie der Doctor, es g√§be Kleidung in der Garderobe und m√∂glicherweise einen Swimmingpool. "Also, alles an Zeit und Raum, alles was jemals geschah oder sein wird, wo willst du anfangen?" Wie er so sicher sein k√∂nne, dass sie mitk√§me, will Amy, jetzt wieder aufs√§ssig, wissen. Nach all den Jahren als schottisches M√§dchen in einer englischen Stadt habe sie immer noch diesen Akzent. Das ist f√ľr ihn Beweis genug, dass sie mitk√§me. Ob sie am kommenden Morgen zur√ľck sein k√∂nnte, fragt Amy. Klar, best√§tigt der Doctor (der zwei mal um Jahre zu sp√§t war), dies sei eine Zeitmaschine. Was am n√§chsten Tag sei, will er wissen, doch Amy entgegnet schnell, gar nichts.

Bevor der Doctor die TARDIS startet, schiebt die Konsole einen neuen Screwdriver heraus. Er bedankt sich und bet√§tigt einige Bedienelemente an der Konsole, w√§hrend Amys Ausdruck von erfreut in ver√§ngstigt wechselt. Warum gerade sie, will sie wissen. Warum nicht, erwidert der Doctor und fragt, ob er einen Grund haben m√ľsse. Schlie√ülich gibt er zu, dass er einsam sei und keine Lust mehr habe, mit sie selbst zu reden. Das sei der einzige Grund, schw√∂rt er. Amy gibt ihr okay. Alles sei so gewesen, wie er seinerzeit gesagt habe, stellt sie etwas verwundert fest, und sie habe gedacht, er sei nur ein Verr√ľckter mit einer Box gewesen. Es g√§be eines, sagt der Doctor ernst, das sie √ľber ihn wissen m√ľsse, vielleicht w√ľrde ihr Leben einmal davon abh√§ngen: Er sei definitiv ein Verr√ľckter mit einer Box. Der Doctor strahlt, Amy lacht und sie starten in das Abenteuer, w√§hrend bei Amy daheim die Bilder und gebastelten Figuren des Doctors und ein Hochzeitskleid zur√ľckbleiben.


 Review
von Gisa von Delft

Gro√üartig - oder um mit meinem bisherigen Lieblingsdoctor zu sprechen: fantastic! Allein diese Episode hat mich f√ľr das gesamte letzte Jahr entsch√§digt. Meine Vermutung, Matt Smith k√∂nnte ein au√üerordentlich guter Doctor werden, bewahrheitet sich. Ich habe es gewagt, den neuen Showrunner mit seinem indirekten Versprechen 'Vertrau mir, ich bin Steven Moffat der Schreiber von Blink und Girl in the Fireplace' beim Wort zu nehmen. Heraus kam ein frischer und nach meinem Bilde 100-prozentiger Doctor. Der etwas verr√ľckte Time Lord, der die Enge seines Planeten mit dessen Regularien ver- und hinter sich gelassen hat und auf abenteuerliche Rettungsaktionen aus ist. Und auf Spa√ü - fun is good.

Wie passt das zu Neun als bisherigem Lieblingsdoctor? Nun, Chris Eccleston gelang es, den d√ľsteren Teil des durch den Time War belasteten Doctors darzustellen. Des zwischen Verzweiflung und einfach vergessen und wieder aufdrehen wollen Schwankenden. Auch Ten hat das einwandfrei hinbekommen, doch da wurde f√ľr meinen Geschmack das Schwere in den Charakterspielen streckenweise √ľberdimensioniert und das Umschwenken kam mitunter zu heftig, irgendwie manisch-depressiv. Matt Smiths Doctor dagegen scheint das Time War-Trauma √ľberwunden zu haben. Er ist erfrischend abgedreht, doch man glaubt diesem jungen Darsteller tats√§chlich auch die Weisheit vieler, vieler gelebter Jahre.

Ebenso fabelhaft ausgew√§hlt ist der Companion. Jung, h√ľbsch, aber mit √§hnlichem Widerspruchsgeist beseelt wie Donna Noble, bilden die beiden wirklich ein so rundes Bild, dass man sich nur an ihnen erfreuen kann. Doch mindestens genauso gut wie Karen/Amy, hat mir Caitlin/Amelia gefallen. Muss wohl was mit dem Blut zu tun haben, schlie√ülich sind sie im wahren Leben Cousinen. Die Szenen zwischen dem Kind und Matt waren absolut herrlich. Voller Spa√ü und Wahrhaftigkeit. Besser geht es ganz einfach nicht.

Mit der erwachsenen Amy schlie√üt sich der Kreis von den Kindheitsszenen in dem Gespr√§ch der beiden mit dem Apfel auf der Stra√üe. Wenn da die Chemie nicht stimmt, wei√ü ich's auch nicht. Das ist dann auch der Moment, in dem Amy bereit ist, das 'trust me' vom Anfang wieder aufzunehmen und ihm die 12 Jahre zu verzeihen. Ihr 'gewisserma√üen' Freund Rory muss dann wohl, √§hnlich wie seinerzeit Mickey, in die R√∂hre gucken. Jetzt ist sie Amy, der Companion. Der entsprechende Moment beim Doctor ist der, als er seine Kleidung ausgesucht hat und dem Alien gegen√ľbertritt. Letztlich wird alles gut, als der Doctor Amy verspricht, das mit dem 'der Kindheit erwachsen sein' wieder hinzukriegen und - angelehnt an die Szene in "Forrest of the Dead" - mit einem Fingerschnipsen die TARDIS-T√ľr √∂ffnet. Die Gesichtsausdr√ľcke der beiden in dieser Szene sind einfach nur k√∂stlich.

Die Weltrettungs-Story an sich, um das auch noch kurz zu erw√§hnen, war solide. Weniger gruselig oder wirklich spannend als vielmehr gespickt mit eher lustigen Einlagen. Sehr sch√∂n war es, noch einiges mehr an Ankn√ľpfpunkten zu finden. Wirklich gelungen nat√ľrlich die Revue als der neue Doctor dem Alien zeigt, wer er ist. Dann lehnt sich der Amelia-Doctor-Anfang zweifellos an Reinette-Ten an ("The Girl in the Fireplace"), das H√§uschen, in dem Amy wohnt hatte etwas von dem verwilderten Anwesen in ("Blink") und Prisoner Zero war einer irdischen Gestalt - dem Anglerfisch - abgeguckt, so wie die Weeping Angels auch. Bez√ľge gab es ebenso in Spr√ľchen und Begriffen wie der 'Shadow Proclamation' oder 'wibbly-wobbly timey-wimey'. Damit genug, das und noch viel mehr untermalte, dass wir es immer noch mit demselben Mann in einer anderen Verpackung zu tun haben.

Und dann die neue TARDIS: Innen nun viel gr√∂√üer als au√üen - ich halte viel davon, an die mehrere-R√§ume-Version aus der Classic-Serie anzukn√ľpfen - doch im ersten Eindruck nicht wirklich fremd, weil man doch die Farb- und Formgebung weitgehend eingehalten hat. Das Raumschiff Orion war dann mir seinem B√ľgeleisen und den Kunststoffbechern an der Decke geradezu ein Waisenknabe gegen Wasserh√§hne, Schreibmaschine, Blaseb√§lge ect. an der TARDIS-Konsole. Klasse, die passt so richtig zum neuen Doctor. Er kommentiert das ja auch wunderbar mit einem strahlenden Staunen und den Worten: "Oh you sexy thing...look at you".

Ich schätze, Matt Smith hat sich bereits jetzt auf die Überholspur begeben und ist dabei, allen vorherigen Dottores den Rang abzulaufen. Möge er fleißig damit fortfahren^^.