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Doctor Who


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:: Staffel Zwei
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:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei


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:: 4x02 The Fires of Pompeii
:: 4x03 Planet of the Ood
:: 4x04 The Sontaran Stratagem (Part 1)
:: 4x05 The Poison Sky (Part 2)
:: 4x06 The Doctor's Daughter
:: 4x07 The Unicorn and the Wasp
:: 4x08 Silence in the Library
:: 4x09 Forest of the Dead
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:: 4x11 Turn Left
:: 4x12 The Stolen Earth
:: 4x13 Journey's End
:: 4x98 Music of the Speres


Doctor Who Episodenguide


4x10 "Midnight"

[dt. Titel noch nicht festgelegt]


 « Kurzinhalt :: Inhalt :: Review :: Eure Meinung (7) » 
Regie:
Alice Troughton
Drehbuch:
Russell T. Davies

Darsteller:
David Tennant (The Doctor)
Catherine Tate (Donna Noble)
Lesley Sharp (Sky Silvestry)
Rakie Ayola (Hostess)
David Troughton (Professor Hobbes)
Ayesha Antoine (Dee Dee Blasco)
Lindsey Coulson (Val Cane)
Daniel Ryan (Biff Cane)
Colin Morgan (Jethro Cane)
Tony Bluto (Driver Joe)
Duane Henry (Mechanic Claude)

 Kurzinhalt
Der Doctor und Donna genehmigen sich einen Urlaub auf dem Planeten Midnight, dessen Lebensraum wegen gefährlicher Strahlung von seiner Sonne komplett von sicherem Glas umgeben ist. Während Donna lieber einfach relaxen möchte, schließt sich der Doctor einer Reisegruppe an, die von einem Shuttle zum Saphir-Wasserfall, einer ganz besonderen Attraktion dieses Planeten, gebracht wird. Doch unterwegs stoppt das Shuttle plötzlich und irgendetwas scheint sich, obgleich draußen angeblich nichts Lebendes existieren kann, seinen Weg in das Shuttle bahnen zu wollen.


 Inhalt
Während eines kleinen Urlaubs auf dem Planeten Midnight, wo alle belebten Räume durch Glas vor der tötlichen Strahlung von der nahen Sonne geschützt sind, möchte der Doctor den Saphir-Wasserfall, eine Attraktion dieser Welt, besuchen. Donna allerdings ist mehr danach, im Wellness-Bereich zu relaxen. So macht sich der Doctor allein auf zum Shuttle, dass die Besucher in vier Stunden zu ihrem Bestimmungsort bringt.

Die Reisegesellschaft besteht aus Professor Hobbes, der diese Welt studiert und bereits einige Male beim Wasserfall war, seiner Assistentin Dee Dee Blasco, der Familie Crane - Val, Biff und ihrem jugendlichen Sohn Jethro - und der Geschäftsfrau Sky Silvestry. Sie werden betreut von einer Hostess, geflogen wird das Shuttle vom Fahrer Joe und dem Mechaniker Claude.

Nachdem im Shuttle das überreichliche Entertainment-Programm gestartet ist, das die Gäste heillos zudröhnt, legt der Doctor diesen Lärm erstmal per Sonic Screwdriver lahm. Die Frage der Mitreisenden, wie sie nun die vier Stunden totschlagen sollen, beantwortet der Doctor mit dem verblüffenden Vorschlag: wir unterhalten uns.

In der Tat haben die Leute jede Menge Spaß beim 'Geschichten aus dem Leben' erzählen und vernehmen, und einem Vortrag des Professors über den Planeten, bis plötzlich das Shuttle den gewohnten Kurs ändert und schließlich stehen bleibt. Der Doctor geht ins Cockpit und kann gemeinsam mit Joe und Claude feststellen, dass alle Technik in Ordnung ist. Da sich dennoch nichts tut, ordert der Fahrer ein Rettungsfahrzeug. Der Doctor überredet Joe, den Schutzschirm vor dem Fenster für einen Moment zu öffnen und die drei werfen einen begeisterten Blick auf ein wunderschönes Panorama, dass noch nie ein Lebewesen gesehen hat. Allerdings glaubt Claude, einen Schatten zu entdecken, der auf das Fahrzeug zu kommt. Doch bevor man sich versichern kann, muss der Schutzschild wieder geschlossen werden.

Der Doctor geht zurück zu den anderen Passagieren und versichert ihnen, dass alles okay und ein Rettungstransporter bestellt sei. Da klopft plötzlich etwas an der Außenhülle des Shuttles. Es wird mehrfach von verschiedenen Stellen angeklopft und als schließlich ein Passagier dagegen klopft, werden die Zeichen von außen wiederholt. Die Gesellschaft ist zunehmend beunruhigt, doch besondere Angst hat Sky Silvestry. In ihrer Panik kommt sie an einen Türkopf. Das Licht erlischt, das Shuttle rumpelt, dass die Leute verzweifelt Halt suchen, Funken stieben. Dann ist es wieder ruhig. Der Doctor schaut sich um, ob es allen gut geht, während auf einem Monitor hinter ihm für einen Moment das Gesicht von Rose erscheint, die lautlos nach dem Doctor ruft.

Die Hostess ruft die Gruppe auf, sich die Taschenlampen aus den Sitzlehen zu nehmen. Im Schein der Lampen sieht man Sky zusammengekauert dasitzen. Der Doctor spricht sie an, doch sie reagiert nicht. Dann stellt die Hostess fest, dass das Cockpit vom Shuttel abgerissen wurde. Wieder macht sich Panik breit, die der Doctor mit seinem Hinweis, ein Rettungstransporter sei schließlich unterwegs, etwas dämpfen kann.

Endlich lässt sich die zusammengekauerte Sky dazu bewegen, sich umzudrehen. Sie schaut die anderen mit erstautem Blick an, sie erkennt offensichtlich niemanden und scheint nicht sie selbst zu sein. Der Doctor spricht sie erneut an, doch das einzige was sie tut, ist, die Worte zu wiederholen. Das gleiche tut sie mit den Worten der anderen - sie wiederholt alles, was gesprochen wird. Die übrigen Passagiere einschließlich der Hostess echauffieren sich in ihrer Angst erneut und wollen Sky aus dem Shuttle werfen. Der Doctor versucht, die Leute zur Raison zu bringen, sie seien wohl etwas besseres als Mörder.

Das panische Durcheinander wird durch das Anspringen des Notsystems, das die Beleuchtung wieder einschaltet, etwas beruhigt. Doch als der Doctor wieder mit Sky sprechen will, geht das 'Spiel' weiter. Jetzt allerdings wiederholt sie nicht mehr, sondern spricht seine Worte synchron, schließlich ist sie ihm sogar voraus. Dem Doctor fehlt jedoch jeder Zugang zu dieser Situation, er hat keine Ahnung, was dieses Bewusstsein, dass offensichtlich Besitz von Sky ergriffen hat, will.

Jetzt richtet sich plötzlich die erste Stimme gegen den Doctor, denn nun sitzt er bewegungslos da und spricht Skys Worte nach. Die Passagiere überlegen, dass das 'Was-immer-es-ist' nun Besitz vom Doctor ergriffen hat. Doch nicht alle sind der Meinung. Sky erklärt weiter - vom Doctor wiederholt - dass 'es' den Fahrer und Mechaniker getötet habe und jetzt sie wolle, nachdem es so lange in der Dunkelheit gewartet hat.

Dee Dee erinnert die anderen, dass der Doctor vorher beschrieben hatte, dass sich das Wesen sozusagen weiterentwickeln, dazulernen würde. Es sei immer noch in Sky, verhielte sich aber jetzt anders und habe den Doctor unter Kontrolle. Die Debatte wird immer hitziger und unkontrollierter, während Sky anfängt zu lächeln. Schließlich verlangt ein Teil der Leute, dass der Doctor aus dem Shuttle geworfen wird. Biff greift den Doctor, doch er schafft es nicht allein und die anderen zögern.

Schließlich erlangt die Hostess in dem ganzen Durcheinandergeschreie und Geringe die Gewissheit, dass das Wesen in Sky des Doctors Stimme an sich gerissen hat. Sie ergreift, Sky, öffnet die Tür und reißt sie mit sich ins Freie. Der Doctor ist nun befreit. Er liegt am Boden und erholt sich langsam, vor den entsetzten und schuldbewussten Blicken der anderen.

20 Minuten später erreicht der Rettungstransporter die schweigenden Passagiere, von denen nicht einer den Namen der Hostess kennt, die sich für sie geopfert hat. Zurück im Wellness-Center nimmt Donna den versteinert wirkenden Doctor in den Arm. Nachdem er berichtet hat und klar ist, dass das Wesen noch irgedwo da draußen sein muss, findet Donna, der Doctor müsse das mitteilen, damit man den Freizeitdom woandershin verlegen könne. Doch den Doctor ohne Stimme kann sie sich beim besten Willen nicht vorstellen. Das sei auch gut so, stellt der Doctor fest. Doch als Donna diese Worte wiederholt bittet er sie eindringlich, so etwas nicht zu tun.


 Review
von Gisa von Delft

Diese spartanische Einzelepisode lässt mich etwas gespalten zurück. Es war sicherlich ein interessantes Kammerspiel über das Verhalten von Menschen und anfänglich sogar recht amüsant. Donna lässt den Doctor einfach mal allein losgehen, was ihren Charakter passgerecht vertieft. Das Abschalten des in unserer jetzigen Zeit typischen Überschüttens mit Unterhaltungsmedien und der Vorschlag, doch einfach mal miteinander zu reden, kam absolut gut.

Überhaupt war die Episode recht kritisch, was das Verhalten von Menschen anbelangt. Soetwas in eine Story einzuflechten ist ohne Frage löblich, doch es wäre deutlich besser gewesen, wenn die ganze Geschichte auch zu irgendwas geführt hätte. Charakterstudien schön und gut, doch das ist für mich nicht der 'Sinn' einer Doctor-Episode. Ebenso gab es einen schönen Thrill-Moment, als die Frau dort so zusammengekauert saß und man keine Ahnung hatte, was passieren würde, wenn sie sich umdreht. Doch anders als Steven Moffat vermochte Davies daraus wohl nichts Nachhaltiges zu basteln. So war die Spannung dann doch recht schnell weder verflogen.

Nun mag es ja sein, dass es mir nur so vorkommt, als sei die Sache mit dem 'Wesen' im Sande - um nicht zu sagen im Glashaus - verlaufen. Sollte ich mich da allerdings täuschen, nehme ich alles zurück. Wenn das nur ein Einfädeln einer lauernden Gefahr sein sollte, die jetzt richtig zur Sache käme, hätte das natürlich einen anderen Stellenwert. Doch das mag ich bis hierhin nicht recht glauben, das einzig Einfädelnde war wohl (mal wieder) Roses stummer und unregistrierter Ruf nach ihrem Doctor... und das finde ich ehrlich gesagt etwas billig.

So kann man diese Episode wohl nur als Solitär stehen lassen, dessen kurzzeitig aufschimmernder Glanz leider recht schnell wieder verflogen war.