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Doctor Who


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
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:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei


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:: 4x02 The Fires of Pompeii
:: 4x03 Planet of the Ood
:: 4x04 The Sontaran Stratagem (Part 1)
:: 4x05 The Poison Sky (Part 2)
:: 4x06 The Doctor's Daughter
:: 4x07 The Unicorn and the Wasp
:: 4x08 Silence in the Library
:: 4x09 Forest of the Dead
:: 4x10 Midnight
:: 4x11 Turn Left
:: 4x12 The Stolen Earth
:: 4x13 Journey's End


Doctor Who Episodenguide


4x06 "The Doctor's Daughter"

[dt. Titel noch nicht festgelegt]


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Regie:
Alice Troughton
Drehbuch:
Stephen Greenhorn

Darsteller:
David Tennant (The Doctor)
Catherine Tate (Donna Noble)
Freema Agyeman (Martha Jones)
Georgia Moffett (Jenny)
Nigel Terry (Cobb)
Joe Dempsie (Cline)
Paul Kasey (Hath Peck)
Ruari Mears (Hath Gable)
Akin Gazi (Carter)
Olalekan Lawal Jr (Soldier)

 Kurzinhalt
Die TARDIS bringt den Doctor mit Donna und Martha auf den Planeten Messaline. Hier leben zwei militante Völker, menschliche Kolonisten und Hath in stetigem Kampf miteinander. Die menschlichen Soldaten werden aus einzelnen Zellen generiert und kommen, bereits erwachsen und mit der Mentalität eines Soldaten, aus dem Generierungs-Gerät.

Das passiert auch mit einer Zelle des Doctors, die ihm bei der Ankunft entnommen wird. Die so entstandene 'Tochter' bringt den Doctor nach einem Angriff der Hath in einige Konflikte. Bei diesem Angriff wird Martha von den Hath verschleppt. Doch es gelingt ihr, sich mit einem von ihnen anzufreundenen. Schließlich findet der Doctor ein Relikt, das eine entscheidende Rolle für die Kriegsparteien spielt.


 Inhalt
Die selbstständig ein Ziel ansteuernde TARDIS materialisiert in einem Lagerraum auf dem Planeten Messaline. Dort werden der Doctor, Donna und Martha sofort von ein paar Soldaten in Empfang genommen. Sie nehmen den Doctor und stecken seinen Arm in ein Gerät, als wollten die damit irgendwelche Daten von ihm ermitteln. Tatsächlich aber entnehmen sie ihm Körperzellen. Von diesem Gerät aus führen Kabel und Schläuche zu großen, schrankartigen Kapseln.

Eine öffnet sich nun und aus dem Dunst tritt eine junge Frau heraus, die als erstes ein Maschinengewehr in die Hand gedrückt bekommt. Der Doctor beantwortet Donnas Frage, woher die Frau kommt mit einem erstaunten "von mir". Donna versteht nicht. "Nun ja", ergänzt er, "sie ist meine Tochter." Jene lädt wie selbstverständlich, nachdem, sie es nur kurz inspiziert hat, das Gewehr, strahlt den Doctor an und sagt: "Hello, Daddy."

Das Reproduktionswesen, dass aus einer Elter-Zelle entsteht, ist von vorneherein mit allem militärischen Wissen ausgestattet. Der Doctor erklärt seinen Begleiterinnen den Vorgang: Eine diploide Zelle wird in zwei haploide aufgesplittet und in anderer Anordnung wieder zusammengesetzt. Diese wächst dann - und zwar verdammt schnell, wie er skeptisch feststellt.

Die Soldatin hat sich mit ein paar Kollegen vor einem Tunnel in gedeckte Stellung gebracht. Da heraus stürmen nun Soldaten eines anderen Volkes, der Hath, humanoide Wesen mit fischartigen Köpfen, die statt eines Mundes oder Mauls eine Art Gefäß vor dem Gesicht tragen, dass eine Flüssigkeit enthält. Auf beiden Seiten wird wild gefeuert. Ein Hath greift sich Martha und schleppt sie in den Tunnel, dessen Öffnung direkt darauf von der jungen Soldatin gesprengt wird. Den Verlust Marthas bezeichnet sie schlicht als Kollateralschaden. Nicht nur der Doctor ist sauer, Donna weist seine 'Tochter' auf's heftigste Zurecht, so über ein Lebewesen zu sprechen. Nun heißt es, Martha wiederzufinden. Doch ein junger Soldat ist beunruhigt, weil er diese ganz und gar unmilitärischen Leute nicht einordnen kann. Er nimmt sie deshalb erstmal mit zu General Cobb.

Unterdessen erwacht Martha unverletzt zwischen Trümmern. Ihren Entführer hat es härter getroffen, er hat sich die Schulter ausgerenkt. Ganz Ärztin beruhigt und untersucht Martha ihn und registriert, dass sich diese Wesen vermittels der Flüsigkeit durch Blubberlaute verständigen. Inzwischen sind andere Hath mit Waffen im Anschlag herangekommen, doch Martha kann sich soviel Authorität verschaffen, dass man sie gewähren lässt. Als sie jetzt die Schulter wieder reponiert - ein schmerzhafter Vorgang - werden die Waffen geladen. Doch ihr 'Patient' gebietet Einhalt und seine Kameraden begreifen, dass Martha ihm geholfen hat.

Unterwegs zum Kommandierenden der Kolonisten spricht Donna mit des Doctors 'Tochter'. Da sie keinen Namen hat und nur über militärisches Wissen verfügt bezeichnet der Doctor sie als 'generated anormalie' was Donna schlicht zu dem Namen 'Jenny' zusammenkürzt. Das gefällt der jungen Frau. Derweil kabbeln sich der Doctor und Donna über die 'Rechtmäßigkeit' der Vaterschaft, bis sie einen belebten alten Theatersaal erreichen, in dem weitere Krieger generiert werden. Hier werden sie dem General vorgestellt. Der Doctor will wissen, wer die Hath sind, mit denen sich die Kolonisten seit Generationen im Krieg befinden.

Auf deren Seite der Untergrundstadt wird Martha in einen Saal gebracht, in dem sich exakt die gleichen Dinge abspielen. Sie ist schnell umringt von Hath, die erstaunt und neugierig ihre Schultern und Haare befühlen.

General Cobb erklärt, dass unsprünglich auf diesem Planeten eine Kolonie gegründet wurde, wo Menschen und Hath friedlich zusammenleben sollten. Doch dann, macht er die Gegenseite verantwortlich, hätten die Hath alles für sich haben wollen. Sie hätten zurückgeschlagen und begonnen, Soldaten zu reproduzieren. Das ginge bereits seit Generationen. Jenny ergänzt, dass alle neuen Generationen lediglich mit dem Wissen, wie zu kämpfen und zu sterben auf die Welt kämen. Donna entdeckt indessen ein Fenster, unter dem ein Schild mit Ziffern hängt. Dieses stamme ebenfalls von den Vorfahren, erfährt sie und auf der Planetenoberfläche sei es zu gefährlich.

Auf beiden Seiten werden nun holografische Bilder des unterirdischen System gezeigt. Der General erklärt, dass man auf der Suche sei nach einem Weg zu dem seit Generationen im außerhalb liegenden Tempel aufbewahrten 'Quell', der die Herrschaft über den Planeten sichern werde. Als der Doctor den Plan mit dem Sonic Screwdriver manipuliert, wird ein erweiterter Plan sichtbar. Über diese Tunnel kann der Tempel unterirdisch erreicht werden, was man am folgenden Tag in Angriff nehmen will. Mit Hilfe des 'Quells' könne man die Hath auslöschen. Da der Doctor insistiert und eine friedliche Lösung mit den Hath, statt eines Genozids anmahnt, lässt der General ihn und 'seine' beiden Frauen kurzerhand einsperren.

Auch auf Seiten der Hath können die bisher verborgenen Gebiete der unterirdischen Stadt in Augenschein genommen werden. Und auch hier werden siegessicher die Waffen ergriffen.

Auch in der Zelle betrachtet Donna ein Schild mit Ziffern, während der Doctor überlegt, was es mit diesem mystischen 'Quell' auf sich haben kann, was sich hinter diesem Namen wohl verbirgt. Weiter überlegt er, wie man die Gruppen von diesem Krieg abbringen kann. Jenny stellt fasziniert fest, dass er sich zwar als 'Antikrieger' bezeichnet, jedoch das strategische Denken eines Generals an den Tag legt. So recht ist der Doctor nicht imstande, sie von diesen Gedanken abzubringen, was Donna ziemlich amüsiert.

Der Doctor erreicht Martha über das Handy, froh zu hören, dass sie lebt. Sie berichtet ihm, dass die Hath ebenfalls auf der Jagd nach dem Quell sind. Doch bevor Weiteres besprochen werden kann, ist die Verbindung unterbrochen. Kampfparolen sind zu hören und der Doctor stellt fest, dass sie aktiv werden müssten. Jenny will er bei den Soldaten belassen, doch Donna stellt rigoros fest, dass sie zum Doctor und ihr gehöre. Kurzerhand fragt sie den Doctor nach seinem Stethoskop und beweist ihm, dass Jenny zwei Herzen hat, wie es sich für einen Time Lord, oder wie immer man die weibliche Entsprechung nenne, gehört. Doch noch immer will der Doctor in Jenny nicht das sehen, was sein Volk darstellte, auch wenn Jenny das nach der Erwähnung des Time Wars schwerlich nachvollziehen kann.

Unterdessen stellt Martha gemeinsam mit ihrem neuen Hath-Freund fest, dass der Tempel über die Planetenoberfläche viel schneller zu erreichen sei. Auch die Bedingungen im Freien sprechen nicht gegen einen kürzeren Aufenthalt dort. Ihr Hath ist bereit, mitzukommen.

Jenny benutzt einen kleinen Flirt mit dem Wachsoldaten, um sie aus der Zelle zu befreien. Als Donna mit weiblichen Tricks den nächsten Wachmann überlisten will, kommt der Doctor ihr zuvor und benutzt seinerseits eine Aufziehmaus um ihn aus dem Konzept zu bringen.

Martha klettert unterdessen an die rauhe Planetenoberfläche, gefolgt von dem erst noch zögerlichen Hath. Sie können die urprüngliche Stadt sehen und machen sich auf den nicht ganz unbeschwerlichen Weg.

Auf dem Weg durch die Tunnel entdeckt Donna mehr von den Ziffernschildern. Während der Doctor einen verborgenen Durchgang öffnet, fragt ihn Jenny über ihn selbst, die Time Lords und das, was er tut aus. Der verärgerte General ist ihnen bereits mit einem Trupp auf den Fersen, als sie an einen durch vernichtende Strahlen gesicherten Tunnel kommen. Während der Doctor sie auszuschalten versucht, sichert Jenny sie mit dem Maschinengewehr nach hinten ab - auch wenn der Doctor sie vor dem Selbstverständlichwerden des Tötens warnt und Donna ihm klar macht, dass sie doch nur helfen will. Doch immerhin wird Jenny dabei ziemlich nachdenklich.

Als der Doctor sie ruft, weil der Weg jetzt frei ist, eilt sie zu dem Abschitt, den er und Donna bereits durchquert haben. Doch die Strahlung ist wieder eingeschaltet. Jetzt gelingt es Jenny durch körperliches Geschick, sich durch die Strahlenlücken hindurch zu katapultieren. Nun ist Daddy doch höchst beeindruckt von der Leistung seiner Tochter und er schließt sie glücklich in die Arme. Zudem kann sie ihm noch berichten, dass sie General Cobb nicht erschossen hat, obwohl sich ihr die Möglichkeit bot.

Auf der rauhen Planetenoberfläche kommt Martha an einem Abhang ins Rutschen und landet in einem Tümpel mit einer fließsandähnlichen Brühe. Der Hath kommt nicht nah genug heran, um sie herauszuziehen, also springt er hinein und schiebt sie ans Ufer. Leider schafft er es nicht, selber ebenfalls wieder herauszukommen und versinkt zu Marthas Entsetzen und Kummer in der zähen Brühe.

Donna erzählt Jenny auf dem weiteren Weg über das Reisen mit dem Doctor, was die junge Frau sehr fasziniert. Also legt Donna dem Doctor gewissermaßen in den Mund, das Mädchen zum mitreisen einzuladen, was sie nur allzugerne annimmt. Überhaupt beginnt er langsam, sich wie ein Vater zu benehmen. Doch dann registriert Donna einen Blick, der ihr nicht gefällt. Der Doctor offenbart ihr, dass er schon einmal Vater war. Sein Problem ist, dass er nicht sicher ist es auszuhalten wenn er dieses Mädchen, dass ihn stets an sein verlorenes Volk erinnern würde, ständig an seiner Seite hätte. Doch Donna vesichert, sie beide würden ihm dabei helfen und lässt nicht gelten, dass er diesen Teil seines Lebens für immer vergessen will. Als nun Jenny von ihrem Spähausflug zurückkommt und erklärt, sie müssten wieder rennen und sie liebe das Rennen, kann der Doctor ein erfreutes Strahlen nicht verhindern.

Während Martha nun von außen den Tempel erreicht, findet der Doctor eine geheime Tür, die den Durchgang zum Tempel darstellen muss und die er mit dem Screwdriver öffnet. Wieder fällt Donna ein Ziffernschild auf. Sie können knapp vor ihren Verfolgern die Luke schließen und registrieren, dass sie sich in einem Raumschiff befinden. Der Doctor kann auf einer Konsole einiges über dessen Ankunft erfahren. Nachdem der Commander tot war, ergab sich ein Machtvacuum, wodurch die Siedler sich in zwei Gruppen aufgespalten haben. Auch hier eine Ziffernreihe entdeckend wird Donna klar, was das bedeutet. Es sind Daten. Angefangen mit dem Ankunftsdatum wurde beim Bau der Stadt heruntergezählt.

Tatsächlich bedeutet diese Erkenntniss, dass seit der Ankunft erst sieben Tage vergangen sind. Durch des Erzeugen der vielen Kriegergenerationen kommt es den hier Lebenden aber wie eine lange Zeit vor. Als sie sich nun weiter umschauen treffen sie erstmal auf Martha. Dann finden sie das, was als 'Quell' bezeichnet wurde. In einer mit reicher Flora versehenen Halle gibt es seine Glaskugel mit flirrendem Inhalt, die der Doctor als Terraforminggerät identifiziert, das ursprünglich den Planeten bewohnbar machen sollte.

Doch nun dringen von zwei Seiten die verfeindeten Gruppen ein. Der Doctor bremst sie und erklärt, was der 'Quell' ist. Es sei also nichts um zu töten, sondern um Leben zu bringen. Sie alle könnten hinaus aus den dunklen Tunneln ins helle Sonnenlicht. Er greift die Kugel, erklärt den Krieg für beendet und wirft sie auf den Boden, dass sie zerschellt und die Gase und Substanzen frei werden. Fasziniert schauen die Krieger beider Fraktionen auf die sich ausbreitende golden schimmernde Wolke und legen ihre Waffen nieder.

Einzig General Cobb kann die Zerstörung seines Lebensinhalts, nämlich den Krieg zu befehligen, nicht verkraften. Er hebt die Waffe. Als Jenny das sieht brüllt sie "nein!" und baut sich vor ihrem Dad auf. Doch Cobb drückt ab, bevor die anderen ihn hindern können.

Nun hält der Doctor seine gerade erst liebgewonnene, sterbende Tochter im Arm. Er beschwört sie, durchzuhalten, sie hätten noch soviel zusammen zu erleben. Doch unter seinen liebevollen Anspornungen stirbt sie. Einen verzweifelten Moment hält er inne und drück sie an sich. Dann schaut er erwartungsvoll zu Martha, doch sie kann ihm keine Hoffnung auf Regeneration machen. Sie sei wohl doch nicht genug wie er. Doch er ist anderer Meinung, sie sei zu sehr wie er gewesen, sagt er, drückt das Mädchen noch einmal an sich und legt es dann zu Boden.

Der Doctor steht auf und richtet voller Wut die Pistole, die Cobb entfallen ist, auf dessen Kopf. Einen gespannten Moment bleibt er schweratmend so stehen, dann nimmt er die Waffe runter und sagt, er würde niemals. Wenn sie diese neue Welt gemeinsam beginnen würden, richtet er jetzt das Wort an alle, sollten sie sich daran erinnern. So jemanden sollten sie zum Führer ihrer Gründung machen: einen 'Mann, der niemals würde'.

Als Jenny aufgebart ist, fällt plötzlich Licht durch die Fenster. Das Terraforming entfaltet seine Wirkung und Menschen und Hatch wollen gemeinsam Jenny eine würdige Zeremonie zukommen lassen.

Die TARDIS bringt ihre Besatzung heim und Martha erklärt Donna, dass sie nicht wieder mit will. Sie könne das nicht mehr. Donna versteht zwar nicht, wie man je wieder zum normalen Leben zurückkehren könne, wenn man mit dem Doctor unterwegs war, doch die beiden Frauen verabschieden sich herzlich. Einen Moment habe sie gedacht, verrät Martha dem Doctor, er habe endlich etwas gefunden, wofür es sich zu leben lohne. So jemanden gäbe es doch immer, widerspricht der Doctor und verabschiedet sich ebenfalls von 'Doctor Jones'.

Als man Jennys Körper für die Zeremonie zurechtmachen will, entweicht aus ihrem Mund eine goldene Wolke, sie schlägt die Augen auf und sagt: "Hello boys". Dann setzt sie sich in ein Shuttle und erklärt den Boys, sie könne nicht bleiben, sie habe das ganze Universum - Planeten zu retten, Zivilisationen zu befreien, Wesen zu füttern... sie hätte furchtbar viele Dinge zu tun. Damit erhebt sich das Shuttle mit einer strahlenden Time Lady in den Himmel.


 Review
von Gisa von Delft

Ein bisschen 'Angst' hatte ich ja, was man aus diesem Thema wohl basteln würde, doch ich war durchaus positiv überrascht. Zwar darf man, wenn man sich z.B. gerade mit der Serie LOST beschäftigt und dort die Logikfragen beleuchtet hat, hier wieder nicht so genau nachdenken. Denn ein Klon soll dieses Mädel ja nicht sein (kann ja auch nicht, beim gegenteiligen Geschlecht) aber es ist halt auch kein 'normaler' Nachkomme, wie ich es beim Titel dieser Folge eigentlich erwartet hatte. Auch der Anfang, die TARDIS übernimmt das Kommando, macht für mich keinen Sinn, weil ja die Tochter da noch nicht existierte. Aber...nicht drüber nachdenken.

Nett am Rande: Die Schauspielerin Georgia Moffett ist im wahren Leben die Tochter des 5. Doctors Peter Davison. Im Confidential zu dieser Folge hat er sein Vergnügen daran geäußert, dass ihr erster Satz lautete: "Hello Dad".

Die Geschichte, die sich nun aber um dieses Reproduktionswesen rankt, ist eine sehr anständige. Eine, die des Doctors Dilemma noch einmal sehr eingänglich beleuchtet. Und eine, die Donna erneut als fabelhafte Gefährtin ('nein, wir sind kein Paar') bestätigt. Eine Begleiterin, die dem Doctor im besten Sinne Kontra bietet und ihm den Spiegel vorhält. Wirklich klasse die Szenen in denen es um die Bedeutung von Jenny geht, z.B. des Doctors Gehaspel beim Telefonat mit Martha oder der Trick mit dem Stethoskop: "Komm her, horche und dann sag mir, zu wem sie gehört!" Welcher andere Companion wäre so mit dem Doctor umgesprungen? Aber auch sein Dilemma mit seinem Volk wird in diesen Szenen großartig übermittelt. Außerdem macht es wirklich Spaß, nachzuverfolgen, wie sich der Doctor und Jenny einander nach und nach annähern.

Schön gelöst war auch diesesmal wieder das 'Zwei-Companion-Problem', indem man Martha wieder von den anderen separierte. Jetzt aber zu einer weitaus beeindruckenderen Mission, die mir ausgesprochen gefallen und in der sie mich absolut überzeugt hat.

Der Brüller in dieser Folge (nach der Gasmaske in der letzten) war ja wohl die Aufziehmaus. Die sorgte diesesmal für lautes Gelächter... ich liebe es.

Dafür wurden dann später alle gegenteiligen Register gezogen. Doch auch wenn die Sterbeszene etwas stereotyp an die des Masters angelehnt war, war sie doch wieder sehr ergreifend. Da konnte man das Taschentuch nach den Lachtränen direkt nochmal verwenden. Aber auch diese emotionalen und mitunter etwas pathetischen Szenen machen eine Teil dessen aus, was viele (ich eingeschlossen) am Doctor lieben.

Und dank Steven Moffat, der für die Wiederbelebung Jennys plädiert hatte, werden wir ja vielleicht noch erleben dürfen, wie Vater und Tocher sich irgendwo in Raum und Zeit wiedertreffen. Ich jedenfalls bin dafür, dass sie es tun.

Über die Botschaft dieser Folge brauche ich wohl nicht weiter zu referieren - da stimme ich doch lieber ein Weiters mal das passende Lied an: "War - uh - yeah - what is good for absolutely nothing!" Say it again ;).