Regie:
James Hawes
Drehbuch:
Russel T. Davies
Darsteller:
David Tennant (The Doctor)
Billie Piper (Rose Tyler)
Camille Coduri (Jackie Tyler)
Noel Clarke (Mickey Smith)
Zoe Wanamaker (Cassandra)
Sean Gallager (Chip)
Dona Croll (Matron Casp)
Michael Fitzgerald (Duke of Manhattan)
Lucy Robinson (Frau Clovis)
Adjona Andoh (Sister Jatt)
Anna Hope (Novice Hame)
Simon Ludders (Patient)
Struan Rodger (Face of Boe)
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Der Doctor reist mit Rose in das Jahr 5.000.000.023. Die Erde existiert nicht mehr, doch dafür gibt es die 'Neue Erde'. Sie besuchen dort ein Krankenhaus, das von den katzenartigen Schwestern von Plenitude geführt wird. Ihnen ist es offenbar möglich, jede Krankheit zu heilen. In den Katakomben des Hospitals findet sich allerdings eine alte Feindin des Doctors wieder, mit der sie sich herumschlagen müssen, während sie versuchen, das Geheimnis der Schwesternschaft zu enthüllen.
Rose verabschiedet sich von ihrer Mutter und Mickey, die an der sich auflösenden TARDIS traurig zurückbleiben. Doch Rose ist guter Dinge. Sie will wissen, wohin die Reise geht. Der Doctor verspricht ihr, sie werden weiter reisen als jemals zuvor.
Die TARDIS landet im Jahre 5.000.000.023 auf der "Neuen Erde". Nachdem die alte Erde zerstört war, erklärt der Doctor, hätten die Menschen Sehnsucht nach ihr gehabt und sich auf einem Planeten mit ähnlichen Bedingungen in der Galaxie M87 angesiedelt. Rose ist beeindruckt von dem Anblick, der sich ihr bietet. Das Gras riecht nach Äpfeln und die Skyline von New New York ist atemberaubend.
Doch sie werden beobachtet. Kleine Roboterspinnen senden die Bilder an Chip, den mehrfach geklonten Diener von Lady Cassandra, die tatsächlich immer noch existiert und Rose sofort erkennt.
Der Doctor und Rose machen sich auf den Weg zu einem großen Krankenhaus, aus dem der Doctor auf seinem Psychic Paper eine telepathische Botschaft bekam. Er soll zur Station 26 kommen. Das Hospital wird geleitet von den humanoiden, mit katzenartigem Gesicht versehenen Schwestern des Ordens von Plenitude. Um die richtige Station zu finden, betreten der Doctor und Rose unterschiedliche Lifte. Drinnen werden sie zunächst einer Desinfektionsdusche unterzogen. Roses Lift wird jedoch von Chip in die unterste Abteilung geleitet. Dort beobachtet und ruft er sie - was sie ziemlich skeptisch macht.
Unterdessen hat der Doctor die richtige Station erreicht und wird von einer der Schwestern geführt. Er stellt fest, das alle Patienten dort eigentlich unheilbare Krankheiten haben, die aber hier geheilt werden können. Allerdings kann er nicht herauskriegen, was sich in den farbigen Infusionen befindet, die ihnen verabreicht werden. Dann aber erfährt er, wer ihn gerufen hat: the Face of Boe, der infolge seines hohen Alters nun sterben wird. Er wird von einer Novizin betreut.
In den Kellergewölben trifft Rose schließlich auf Cassandra - oder besser: auf ihr Gehirn und das Stück Haut mit Gesicht, das genauso wieder hergestellt ist, wie Rose es bereits kennt. Sie hat sich von Chip in dieses Hospital schmuggeln lassen, wo irgendetwas vor sich geht, das sie herausfinden möchte. Doch dazu braucht sie einen Körper - Roses Körper. Sie überträgt mit einem Gerät ihr Bewusstsein über das von Rose. und lässt ihr Gehirn nun sterben. Erst etwas irritiert, stellt Cassandra dann fest, dass der Körper ausreichend attraktiv ist für sie.
Der Doctor erfährt unterdessen die Legende um das Face of Boe. Es werde tausende oder gar millionen Jahre leben und schließlich im Sterben seine Botschaft an einen heimatlosen Reisenden weitergeben den "einsamen Gott". Der Doctor stellt fest, dass die Beschreibung dieses Reisenden auf ihn passt, doch er behält es für sich. Cassandra hat inzwischen aus Roses Gedanken ermittelt, dass sie mit dem Doctor hier ist, der jedoch jetzt ein anderes Gesicht hat.
Als sie ihn gefunden hat, ist der Doctor zunächst irritiert durch ihr seltsames, aufdringliches Verhalten. Auch weiß sie eigentlich zuviel über dieses Hospital. Doch dann konzentriert sich der Doctor auf seine Aufgabe und sie gelangen auf die Intensiv-Station, wo sie das schreckliche Geheimnis der Schwestern lüften. Sie finden eine Unmenge an Behältern in denen alle möglichen Menschen mit den unterschiedlichsten Krankheiten verwahrt werden. Aus ihnen züchten die Schwestern sozusagen Impf-, oder Heilstoffe. Wenn diese Menschen selber gesund genug sind um sich zu wehren, werden sie getötet. Als der Doctor furchtbar wütend die Schwestern, die hinter ihnen erscheinen, zur Rede stellt, teilt man ihm mit, dass diese Subjekte nur Fleisch seien. Sie seien nötig um mit der großen Zahl an Patienten und Krankheiten fertig zu werden.
Als der Doctor nun auch wissen will, was sie mit Rose gemacht haben, gibt Cassandra sich zu erkennen und setzt ihn mit einem Betäubungsspray außer gefecht. Sie verfrachtet ihn in eines der Behältnisse und will die Schwester um Geld erpressen, dass sie ihr Stillschweigen hielte. Doch die Schwester attackiert sie körperlich und "Rose" lässt den Doctor - und mit ihm ein paar andere zur Ablenkung - wieder frei. Die Freigelassenen öffnen ihrerseits weitere Behältnisse. Die Kranken ziehen los wie eine Plage und infizieren oder töten alle, die ihnen un den Weg kommen. Das Hospital wird unter Quarantäne gesetzt.
Auf der Flucht vor den sie verfolgenden Kranken und der Suche nach einem Ausweg aus den Katakomben des Hospitals springt Cassandras Bewusstsein zunächst auf den Doctor über, dann auf einen Kranken, dann wieder auf Rose. Der Doctor konnte unterdessen mit seinem Sonic Screwdriver eine Lifttür öffnen, während Rose überwältigt ist von den traurigen Gedanken der einsamen Infizierten.
Der Doctor und "Rose" erreichen Station 26, die bisher von den Infizierten verschont blieb. Hier rafft der Doctor alle Infusionsbeutel zusammen und schüttet die Flüssigkeiten in das Desinfektionsbehältnis für den Lift. Dann öffnet er beidseitig die Lifttüren und lockt die Infizierten an, während "Rose" die Dusche in Funktion versetzt. Durch die Desinfektion werden die Infizierten geheilt. Die Schwestern, die das Chaos überlebt haben, werden festgenommen.
Jetzt fällt dem Doctor das Face of Boe wieder ein. Es hat sich erholt und teilt ihm auf telepathischem Wege mit, dass es des Daseins müde gewesen sei, durch den Doctor aber ermutigt wurde, einen neuen Blick auf das Universum zu richten. Er fragt es nach seiner Botschaft, doch das Face of Boe erwidert nur geheimnisvoll, dass könne warten bis zu ihrer dritten und letzten Begegnung. Damit teleportiert es sich fort.
Der Doctor befiehlt nun Cassandra, Roses Körper zu verlassen. Chip ist indessen überaus bereit, ihr Bewusstsein aufzunehmen. Doch da sein Körper bereits mehrfach geklont ist, verkraftet er die Übertragung nicht und verfällt zusehens. Cassandra ist nun bereit, ihren Tod tatsächlich anzunehmen denn sie hat festgestellt, dass sie auf der Neuen Erde keinen Platz findet. Der Doctor erweist ihr einen letzten Dienst, indem er sie in der TARDIS zu einer Party in früherer Zeit bringt, wo ihr zum letzten mal jemand gesagt hat, wie schön sie ist. Als sie die TARDIS verlassen geht Chip auf die jüngere Cassandra zu und macht ihr eben jenes Kompliment. Dann bricht er zusammen und stirbt in den Armen Cassandras, die ihn festhält und tröstet. Ganz leise gehen Rose und der Doctor in die TARDIS zurück und verlassen den Ort.
von Gisa von Delft
Nachdem die seine Einführung recht gut gelungen war, erleben wir den 10. Doctor nun erstmal in der fernen Zukunft. Dabei ist es ein netter Coup, den Menschen Sehnsucht nach ihrer "guten alten" Erde zuzubilligen, der sie derzeit so brutal zusetzen.
Das Nutzen der Figur 'Cassandra', um Rose etwas anderes sein zu lassen als sie ist, fand ich allerdings ziemlich daneben. Cassandra an sich ist eine nette Idee - dieses ums Verrecken nicht loslassen können ist ja schon in der Folge "End of the World" ganz erfolgreich eingesetzt worden. Anrührend war hier auch das Ende dieser "Frau". Doch Rose als Vamp aufzufahren, die dem Doctor "an die Wäsche" geht.... musste das wirklich sein?
Dabei hätte man um die Frage nach 'Ethik in der Medizin', die ja eine sehr interessante Grundlage für die Folge bot, wirklich mehr machen können. Alles in allem war es in dieser Aufbereitung eine eher mäßige Geschichte, die allenfalls durch das Auftauchen bekannter Figuren noch ihren Reiz erhielt, besonders durch das Face of Boe, das allerdings doch in bisschen kurz kam.
Auch wenn mir persönlich Christopher Eccleston noch ein bisschen fehlt, der 10. Doctor macht seine Sache wirklich anständig und ich beginne doch, mich an ihn zu gewöhnen. Nur die Geschichten sollten etwas besser werden... |