Regie:
Joe Ahearne
Drehbuch:
Russell T. Davies
Darsteller:
Christopher Eccleston (The Doctor)
Billie Piper (Rose Tyler)
John Barrowman (Jack Harkness)
Jo Joyner (Linda)
Jamie Bradley (Strood)
Abi Eniola (Crosbie)
Davina McCall (Voice of Davinadroid)
Paterson Joseph (Rodrick)
Jenna Russell (Floor Manager)
Anne Robinson (Voice of Anne Droid)
Trinny Woodall (Voice of Trine-E)
Susannah Constantine (Voice of ZuZana)
Nisha Nayar (Female Programmer)
Dominic Gurgess (Agorax)
Karren Winchester (Fitch)
Kate Loustau (Colleen)
Sebastian Armesto (Broff)
Martha Cope (Controller)
Sam Callis (Security Guard)
Nicholas Briggs (Dalek Voice)
Noel Clarke (Mickey Smith)
Camille Coduri (Jackie)
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Während die Reisenden der TARDIS in einem Labyrinth aus Gameshows kaltgestellt sind, beginnen die am Rande des Sonnensystems versammelten Daleks mit der Invasion der Erde. Während Captain Jack versucht den Feind aufzuhalten, nutzt der Doctor die Zeit um eine Waffe zu bauen. Die Chancen stehen schlecht und so schickt der Doctor Rose mit der TARDIS in ihre Zeit zurück, wohl wissend, dass es für ihn selbst kein Entkommen gibt.
Fortsetzung von Bad Wolf
Rose wurde von Station 5 aus auf das Flaggschiff der Daleks entführt. Der Doctor und Captain Jack Harkness folgen ihr mit der TARDIS. Normalerweise ist der Time Lord mit seinem Schiff nicht vor seinen Erzfeinden sicher, doch dieses mal kann er den Extrapolator nutzen, der von Margaret dem Slitheen gebaut wurde (siehe Episode Boomtown).
Er nutzt die Energie der TARDIS und baut ein Kraftfeld auf, dass es dem Doctor ermöglicht, sein Schiff zu verlassen und in Ruhe mit den Daleks zu sprechen. Es interessiert ihn, wie es ihnen gelang der Vernichtung während des Zeitkrieges zu entrinnen.
Es stellt sich heraus, dass der Imperator der Daleks damals entkam und mit seinem beschädigten Schiff durch Zeit und Raum fiel. Er regenerierte sich und lernte neue Daleks zu erschaffen. Er nutzt die Körper toter, verbannter oder unerwünschter Menschen, all jener die niemand vermisste, und veränderte sie so lange bis er neue Gefolgsleute kreiert hatte. Die Daleks die dabei entstanden, hassen ihre eigene Existenz abgrundtief, weil sie aus dem hervor gegangen sind, was sie am wenigsten wünschen. Der Imperator hingegen nimmt für sich das Recht in Anspruch als Gott verehrt zu werden, denn schließlich können nur Götter Leben erschaffen.
Der Doctor verlässt das Hauptschiff und kehrt auf Station 5 zurück um dort sein weiteres Vorgehen zu planen. Es gibt nicht viel was sie gegen eine solche Übermacht ausrichten können.
Das Feld des Extrapolators schützt den größten Teil der Station vor der Vernichtung durch die Daleks, ihr Eindringen kann er jedoch nicht verhindern. Der Doctor beginnt damit, die riesige Sendestation so umzubauen, dass sie eine Delta-Welle abstrahlt, die den Feind vernichten würde. Jack Aufgabe ist es, die Daleks so lange aufzuhalten, bis der Doctor seinen Plan durchführen kann. Er nimmt alle Waffen die er finden kann, dazu ein paar Freiwillige, die trotz Evakuierung auf der Station geblieben sind und lässt sich auf den gefährlichen Nahkampf mit den Daleks ein. Zuvor verabschiedet er sich von Rose und dem Doktor. Er war lange beim Militär und weiß sehr gut wie seine Chancen gegen einen so überlegenen Feind stehen.
Der Doktor baut weiter an seiner Vorrichtung. Unter einem Vorwand lockt er Rose in die TARDIS und startet diese dann mittels Fernbedienung. Rose wird in ihre eigene Zeit zurück geschickt. Die Botschaft des Doctors ist eindeutig. Er kann diesen Kampf unmöglich gewinnen. Und da er Rose nicht gefährden will und auch nicht zulassen kann, dass sein Zeitschiff in falsche Hände fällt, hat er entschieden beide fortzuschicken.
Aber Rose kann das nicht akzeptieren. Mit ihrem Freund Mickey und ihrer Mutter versucht sie an das Herz der TARDIS zu gelangen, damit sie mit dem lebenden Schiff direkt in Kontakt treten kann. Nur so kann sie zurückkommen um den Doctor zu retten. Sie glaubt fest daran, dass es ihr möglich ist, denn eine Botschaft findet sich überall in ihrer Zeit: Bad Wolf. Immer wieder begegneten Rose und dem Doctor diese Worten. In allen Zeiten und an verschiedenen Orten, wie ein roter Faden. Rose ist fest davor überzeugt, dass es ein positiv gemeinter Hinweis ist.
Schließlich gelingt es ihr, in das Herz der TARDIS zu blicken und tatsächlich bringt diese sie zum Doctor zurück.
Der sieht sich vom Imperator der Daleks in die Enge gedrängt. Jack hat die Daleks so lange aufgehalten wie er konnte, aber letzten Endes musste er den Kampf verlieren. Die Delta-Welle ist zwar einsatzbereit, aber sie tötet alles, was sich in ihrer Reichweite befindet, einschließlich der Menschen auf der nahen Erde. Der Doctor bringt es nicht fertig.
In dieser Situation taucht die TARDIS mit Rose auf, die den gesamte Zeitvortex in ihrem Kopf hat. Sie durchschaut nun alle vergangen, gegenwärtigen und zukünftigen Ereignisse und hat die Macht, in die Zeitlinie einzugreifen und die Botschaft des Bad Wolf über Zeit und Raum zu verstreuen. Alles was sie will ist, den Doctor vor den Daleks zu schützen. Der Imperator teilt ihr mit, dass das nicht möglich sei, denn er sei unsterblich. Doch Rose belehrt ihn eines Besseren: mit einem Winken ihrer Hand zerlegt sie die Daleks und ihre Schiffe in Atome und zerstreut sie. Die Toten aus dem Kampf hingegen erweckt sie wieder zum Leben. Aber der Zeitvortex ist zu mächtig. Obgleich er sie zu verbrennen droht, kann sie ihn aus eigener Kraft nicht loslassen.
Indem er Rose in die Arme nimmt und küsst, absorbiert der Doctor jetzt die Energie des Vortex, aber auch für ihn bleibt das nicht ohne Folgen. Die Zellen in seinem Körper sterben und nur durch eine Regeneration kann er dem Tod entrinnen.
von Gisa von Delft
Hier haben wir zum Staffelfinale nochmal eine spannende "Weit-weg-von-Zuhause" Geschichte, die sich gewaschen hat. Ein würdiges Ende für Christopher Eccleston - aber doch leider das Ende. Aber dafür wurde dann zumindest ordentlich aufgefahren.
Das sollte nun also wohl endgültig der letzte Kampf gegen die Daleks gewesen sein, oder? Nun, bei dieser Serie weiß man das wohl nie so genau - schließlich hat man schonmal gedacht, das war's jetzt mit den "netten" Kerlchen. Aber zumindest hat man doch so etwas wie eine "plausible" Erklärung gefunden, warum sie immer noch existierten. Und zum Glück muss man ja nicht befürchten, desweiteren ganz auf das vertraute "EXTERMINATE" verzichten zu müssen, diese Folge spielte ja weit, weit in der Zukunft.
Ansonsten war es eine spannende und auch hintersinnige Episode. Auch eine sehr emotionale Folge war es - mit Roses unglaublichen Bemühungen, den Doctor nicht im Stich zu lassen. Genau genommen hat sie ja ihr Leben für ihn riskiert. Aber am Ende bekommt das Ganze dann doch wieder den Twist ins Lustige - 'wo war ich stehengeblieben, ach ja, Barcelona' - und hebt sich damit wieder raus aus der geballten Ladung Gefühl. Dieser Trick, damit sozusagen die Waage auszugleichen, gelingt doch immer wieder gut.
Sehr hintersinnig war der Beginn der Doppelfolge: das Volk - hier gar die ganze Menschheit - vermittels Reality-Shows zu verdummen. Wer weiß, vielleicht sind wir davon ja gar nicht so weit entfernt. Clever die Idee, durch ein Teil, dass jemand anderes in die TARDIS gebracht hatte, einen eigentlich undenkbaren Kontakt zu ermöglichen. Da hat Slitheen-Margaret letztlich tatsächlich der Menschheit noch einen Dienst erwiesen mit ihrem Extrapolator.
Aber genau genommen war es ja diesesmal nicht der Doctor, sondern Rose, die die Menschheit gerettet hat. Mit ihrer starken Verbundenheit zum Doctor - mögen mich alle alten Doctor Who-Hasen jetzt schlagen, aber sowas nennt man doch wohl Liebe - und dem unbeugsamen Willen, ihr Versprechen zu halten, immer bei ihm zu bleiben, hat diese einfache junge Frau quasi ein Wunder vollbracht. Und der Doctor opfert sich, oder doch einen Teil seiner selbst, um wiederum sie zu retten. Wie im Märchen - und das sind die Doctor Who Geschichten ja wohl auch, eine neue Art von Märchen. Spannend, schön, gefühlvoll, ein bisschen abgedreht - fantastic :).
Bye bye, Christopher, wir werden dich vermissen! The Doctor is dead - long live the Doctor! Mal sehen, wie wir uns an David Tennant gewöhnen werden. |