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Doctor Who


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei


:: 1x01 Rose
:: 1x02 The End of the World
:: 1x03 The unquiet Dead
:: 1x04 Aliens of London (Part 1)
:: 1x05 World War Three (Part 2)
:: 1x06 Dalek
:: 1x07 The Long Game
:: 1x08 Father's Day
:: 1x09 The Empty Child (Part 1)
:: 1x10 The Doctor Dances (Part 2)
:: 1x11 Boom Town
:: 1x12 Bad Wolf (Part 1)
:: 1x13 The Parting of the Ways (Part 2)
:: 1x98 Children in Need
:: 1x99 Christmas Invasion


Doctor Who Episodenguide


1x11 "Boom Town"

[Der Spalt]


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Regie:
Joe Ahearne
Drehbuch:
Russell T. Davies

Darsteller:
Christopher Eccleston (The Doctor)
Billie Piper (Rose Tyler)
John Barrowman (Jack Harkness)
William Thomas (Mr. Cleaver)
Annette Badland (Margaret)
Noel Clarke (Mickey Smith)
Mali Harries (Cathy)
Aled Padrick (Idris Hopper)
Alan Ruscoe (Slitheen)

 Kurzinhalt
Wieder führt die Reise nach Cardiff. Rose und der Doctor haben vor nicht allzu langer Zeit eine Invasion durch die außerirdischen Slitheen verhindert. Sie entdecken, dass einer von ihnen überlebt hat und nun den Bau eines Reaktors mitten in der Stadt vorantreibt. Der Reaktor soll einen Zeitriss erzeugen, der zu einer Katastrophe führen wird. Der Doctor würde den Slitheen gern nach Hause bringen, doch dort droht jenem die Todesstrafe


 Inhalt
Vor einiger Zeit haben Rose und der Doctor die Übernahme der Erde durch die außerirdische profitgierige Slitheen-Familie verhindert. Sie hatten beabsichtigt Downing Street zu unterwandern, was die Leben der meisten hochrangigen Regierungsmitglieder kostete. Die Abgeordnete Harriet Jones half ihnen damals tatkräftig (s. Aliens of London). Nun kehren Rose, der Doctor und Captain Jack nach Cardiff zurück. 1869 waren sie schon einmal hier und verschlossen einen interdimensionalen Riss (s. The unquiet Dead).

Eine Narbe ist allerdings von diesem Riss zurückgebleiben und gibt weiterhin große Mengen Energie ab. Also nutzt die TARDIS die Gelegenheit sich zu regenerieren. Die Energie wird aufgeladen, und Jack, der außergewöhnliches technisches Geschick an den Tag legt, macht sich mit dem Doctor daran, einige Teile zu reparieren. Die Crew macht es sich gemütlich und plant einen netten Tag zu verbringen. Rose hat ihren Freund Mickey eingeladen, der mit dem Zug anreist.

Doch dann ändert sich etwas. Während die drei essen sind, entdeckt der Doctor eine Zeitung die das Konterfei der örtlichen Bürgermeisterin zeigt. Ein Gesicht, dass ihnen nicht unbekannt ist, handelt es sich dabei doch um einen der Slitheen, die versucht hatten Downing Street unter ihre Kontrolle zu bringen. In Cardiff, erfährt er aus dem Bericht, soll ein neues Kraftwerk mitten in der Stadt gebaut werden, doch es gibt Bedenken wegen der Sicherheit. Besonders die Bürgermeisterin setzt sich für den Bau dieses Projekts, dem sie den walisischen Namen für "Bad Wolf" verpasst hat, ein, offenbar auch mit nicht ganz lauteren Mitteln.

Rose wundert sich über diesen Projektnamen, schließlich ist ihnen der Begriff "Bad Wolf" schon häufiger begegnet, doch der Doctor hält es für Zufall. Mickey, Rose, Jack und der Doctor statten ihr einen Besucht in ihrem Amtssitz ab. Zwar versucht sie, ihnen zu entkommen, doch gegen den Doctor haben ihre Tricks keine Chance und sie wird von der Crew in die TARDIS gebracht. Rose und Mickey, die hier jetzt nicht gebraucht werden, entschließen sich, die Zeit für einen Stadtbummel zu nutzen.

Es stellt sich heraus, dass die Slitheen den Bau des Kraftwerkes nur vorantreibt, um den Riss erneut zu öffnen und auf der sich bildenden Stoßwelle vermittelt eines Extrapolators - einer Art intergalaktischem Surfbaord - durch das Universum an einen anderen Ort zu reisen. Leider würde dabei als Nebenwirkung die Erde zerstört. Der Doctor beschließt nun, statt dessen Margaret (so der Name der menschlichen Hülle, mit der sich der Slitheen tarnt) mit der TARDIS nach Hause zu bringen. Dort würde sie allerdings die Todesstrafe erwarten und so versucht sie, ihn umzustimmen.

Sie bittet den Doctor ihr einen letzten Wunsch zu erfüllen. Da sie die Art der Menschen, zu kochen, so liebe, soll er mit ihr in eine Restaurant gehen. Jack versorgt die beiden vorsichtshalber mit elektronischen Fußfesseln, so dass Margaret auf keinen Fall entkommen kann. Im Restaurant versucht sie zunächst, den Doctor zu überlisten, dann aus der Reserve zu locken und an sein Gewissen und sein Mitleid zu appellieren. Sie wolle weiter nichts, als irgendwo einen ihrer Sippe zu finden und ein ruhiges Leben zu führen.

Überraschend beginnt sich nun der Riss erneut zu öffnen, mit der TARDIS in ihrem Mittelpunkt und offensichtlich als Ursache. Der Doktor eilt also mit Margaret dorthin zurück, ebenso Rose und Mickey. Es dauert einen Moment, aber es stellt sich heraus, dass Margaret gerissener ist, als es scheint. Für den Fall, dass aus irgendeinem Grund ihr Reaktor-Projekt nicht klappen würde hatte sie eine Alternative. Das Kernstück der Vorrichtung die von ihr gebaut wurde, um sich auf der Stoßwelle wegtragen zu lasssen, der Extrapolator, kann auch jede fremdartige Alienenergie anzapfen und den Riss auf diese Weise öffnen.

Margaret, die sich jetzt auf den Extrapolator stellt, greift sich Rose als Geisel und kann daher nicht so einfach überwältigt werden. Doch dann fällt ihr Blick auf das Herz, das lebende Innere der TARDIS. Sie ist völlig überwältigt von dem, was ihr geschieht und dankt den Doctor. Dann fällt die Menschenhülle auf dem Extrapolator in sich zusammen. Der Doctor ergreift die Chance um alle Funktionen auszuschalten und der Energiestrom kommt zur Ruhe.

Jetzt wundert man sich, was aus dem Slitheen geworden ist. Der Doctor ist sicher, dass er nicht zu Tode gekommen sein kann. Doch auch er weiß nicht genau, was vom Herzen der TARDIS ausgeht. Auf jeden Fall wirkt es auf telepathischem Wege und könnte alles erdenkliche zur Folge haben. Jetzt schaut er sich die Menschenhülle genauer an und entdeckt in ihr ein Ei.

Der Slitheen ist sozusagen in seine Kindheit zurückverwandelt. Wenn man ihn nun nach Hause bringe und zu einer neuen Familie, erklärt der Doctor, könne er ganz neu beginnen. Dann läge es an ihm, wie er die neue Chance nutze.

Mickey hat die TARDIS bereits verlassen und Rose will ihn besser nicht zurückholen. So macht sich der Rest nun auf den Weg, um Margaret den Slitheen einem neuen Anfang zuzuführen.


 Review
von Gisa von Delft

Irgendwie war das eine nette, familiäre Episode. Man nimmt sich frei, bummelt durch die Stadt, bringt die Bude mal ein bisschen auf Vordermann, tauscht lustige "Schläge" ab. Besonders ulkig fand ich dabei die Szene, in der der Doctor Captain Jack "anbaggert" als der etwas sehnsüchtig Rose und Mickey beobachtet. Also eine Menge Witz war auf jeden Fall dabei.

So spektakulär war diese Jetztzeit-Erd-Episode nun nicht, aber doch ganz unterhaltend. Die Idee von Margaret, die letzlich nur wieder nach Hause wollte (ja, okay, ET war da etwas niedlicher und harmloser) und die Tricks, die sie dabei auffährt, das war nicht schlecht. Ausgesprochen interessant war das Gespräch zwischen Margaret und dem Doctor, wobei sie einiges anspricht, das auch den Doctor in einem durchaus zwiespältigen Licht dastehen lässt.

Deutlich im Mittelpunkt stand aber auch die Unklarheit zwischen Rose und Mickey. Der arme Kerl sollte sich vielleicht doch besser nach einer anderen Freundin umsehen, statt sich mit der "Notnagel"-Position abzufinden.

Letztlich wurden hier dann auch noch einige Elemente aus vergangenen Folgen wieder aufgegriffen: der Dimensionsriss, der Slitheen, auch "Bad Wolf" taucht wieder auf. Diese Wiedererkennungseffekte der in der neuen Serie angelegten Dinge haben sicher auch speziell für Zuschauer, die die Classics nicht kennen, etwas Angenehmes.

Eine eher durchschnittliche Folge also, aber mit gutem Unterhaltungswert, vor allem durch die spaßigen Einlagen und die guten Akteure.