Regie:
James Hawes
Drehbuch:
Steven Moffat
Darsteller:
Christopher Eccleston (The Doctor)
Billie Piper (Rose Tyler)
John Barrowman (Jack Harkness)
Kate Harvey (Nightclub Singer)
Albert Valentine (The Child)
Florence Hoath (Nancy)
Cheryl Fergison (Mrs. Lloyd)
Damian Samuels (Mr. Lloyd)
Robert Hands (Algy)
Joseph Tremain (Jim)
Jordan Murphy (Ernie)
Brandon Miller (Alf)
Richard Wilson (Dr. Constantine)
Noah Johnson (Voice of The Empty Child)
Dian Perry (Computer Voice)
Vilma Hollingbery (Mrs. Hollingbery)
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Captain Jack Harkness weiß, was der Doctor in London im Jahr 1941 sucht und bietet ihm das gesuchte Objekt zum Kauf an. Doch der ist nicht an einem Kauf interessiert, sondern lediglich daran herauszufinden, was die Menschen mit einer Seuche infiziert, die sie in eine Art Zombies mit Gasmasken verwandelt. Die Spur führt in ein Krankenhaus und hier macht der Doktor eine erschreckende Entdeckung. Das gesuchte Objekt ist schließlich der Schlüssel zur Lösung des Problems.
Fortsetzung von The Empty Child
Nach einer ziemlich heftigen Verfolgungsjagd durch die Untoten entfernt sich Jack Harkness mit seinem Notfall-Teleporter. Der Doctor versucht unterdessen, von Rose zu erfahren, wie sie an Jack gekommen ist. Ihrer Auskunft nach sei er jemand wie der Doctor, nur dass er tanzen könne. Dann holt Jack den Doctor und Rose mit Hilfe seines Schiffes aus dem Hospital.
Sie erfahren, dass Jack seinen Dienst bei der Zeitbehörde selbst quittiert hat. Sein kleines Schiff ist jetzt sein Zuhause und deshalb mit einigen Annehmlichkeiten ausgestattet, unter anderem mit solchen, die sein Leben im Notfall retten können. In der Tat ist dieses das Chula-Kriegsschiff. Das gesuchte Objekt ist eine Chula-Ambulanz. Zusammen gelingt es dem Doctor, Jack und Rose, sie zu finden. Auch das Mädchen Nancy wurde von Soldaten in der Nähe der Absturzstelle aufgegriffen und festgenommen, und so führen alle Wege in der Nähe des Schiffes zusammen.
Es stellt sich heraus, dass die Ambulanz den Schlüssel zur Lösung all der Rätsel darstellt. Nancy, die immer behauptet hat, dass jenes kleine Kind mit der Gasmaske ihr Bruder sei, hat ein Geheimnis. Der kleine Junge ist ihr Sohn. Er kam in der Nacht um, als das Schiff mitten in London abstürzte. Das Schiff hatte Nanobots an Bord, genug um eine ganze Spezies zu rekonstruieren.
Die Bots wussten nicht, was Menschen sind und versuchten die Schäden an dem Jungen nach besten Kräften zu reparieren, doch sie bauten zwangsläufig einen Fehler ein. Seitdem reparieren sie alle Menschen nach dem Vorbild des Jungen, inclusive der Gasmaske, die er trug. Als der Doctor gerade beginnt, die Zusammenhänge zu begreifen, erfahren sie, dass eine deutsche Bombe im Anmarsch ist. Obgleich Rose hofft, Jack könnte sie vermittels der Funktionen seines Raumschiffs retten, teleportiert er zu ihrer Enttäuschung nur sich selbst davon.
Der Doctor hat unterdessen herausgebracht, dass Nancy es sich als alleinstehende Mutter im Teenageralter nie leisten konnte, zuzugeben, dass sie ein Kind hat. Als sie ihrem Sohn, der nichts anderes tat als ständig jeden zu fragen, ob er seine Mutter sei, nun wahrheitsgemäß antwortet und ihn in die Arme schließt, erkennen die Nanobots die übergeordnete Information in ihren Genen und beginnen ihren Fehler bei dem Jungen zu korrigieren. Der Doctor ist überglücklich, als er ihm die Gasmaske abnimmt und das normale Gesicht eines kleinen Jamie darunter findet.
Nun erinnert ihn Rose an die drohende Bombe, doch jene wird aufgehalten durch ein blaues Kraftfeld. Jack in dem Lichttunnel, mit dem er anfänglich Rose gerettet hatte. Der Doctor bittet ihn, dafür zu sorgen, dass die Bombe an einem sicheren Ort unschädlich gemacht würde. Jack verspricht es, verabschiedet sich nun auch von Rose und verschwindet.
Der Doctor sammelt nun die Nanobots, um sie auf die noch wartenden Zombies zu werfen. Dort verrichten sie ihre Arbeit und die Gruppe nimmt zu seiner großen Freude wieder normale Gestalt an. Und nicht nur das: alle Verletzungen, die die Menschen zu Dr. Constantine geführt hatten, sind geheilt. Da die Nanobots vom Doctor auf Selbstzerstörung programmiert wurden, ist ihr Job nun erledigt und der Doctor ist höchstzufrieden.
Nun müsse nur noch das Ambulanz-Schiff in die Luft gejagd werden, erklärt er Rose, denn hier habe, so weiß es die Geschichte, eine Explosion stattgefunden. Und wer er sei, gegen die Geschichte zu argumentieren. Für gewöhnlich der Allererste, stellt Rose grinsend fest.
Jack Harkness allerdings hat mit dem Transport der Bombe eine große Gefahr auf sich genommen, da er nicht weiß, wie lange er sie in Stasis halten kann und wie er sie loswerden soll. Er will schon einen Abschiedsdrink nehmen, als die TARDIS auf seinem Schiff landet und er die Musik von Glen Miller vernimmt, zu der Rose gerade versucht, dem Doctor ein paar Tanzschritte beizubringen. Man fordert ihn auf, einzutreten und die Tür zu schließen, bevor sein Schiff explodiere. Mit großen Augen tritt Jack in die geräumige Police-Box, wo dem Doctor soeben wieder einfällt, wie das mit dem Tanzen ging und er eine perfekte Sohle mit Rose auf das TARDIS-Parkett legt.
von Gisa von Delft
Eine tolle Doppelfolge von Steven Moffat (dem ich vorgreifend auf die nächsten Staffeln mal bescheinigen möchte, dass er wirklich ganz 'besondere' Folgen schreibt). Gruselig, lustig, locker, enthusiastisch - da war alles drin.
Überhaupt war die ganze Szenerie im kriegsgebeutelten London mal etwas ganz anderes und auch das allein hatte ja schon einen Schaudereffekt.
Ziemlich gruselig war dann im ersten Teil der kleine gasmasken-gesichtige Junge, den man ja zunächst mal so gar nicht zuordnen konnte. Dieses subtile Grauen, dass hier tatsächlich von einem kleinen Kind ausgeht - das ist wirklich meisterhaft. Auch die Szenen in dem Hospital hatten es in sich. Dann aber wieder der Ausgleich durch den Humor, Stichwort 'letzte Worte', 'Bananen', das gelingt wirklich großartig. Genauso großartig wie das Spiel Ecclestons - die Anwandlung von Eifersucht bezüglich Captain Jack und vor allem diese ungeheuere Freude am Ende, als er feststellt, es ist gelungen und "everyone lives". Dann noch die Geschichte um das Tanzen - sehr schön.
Und natürlich Captain Jack. Mit seinem tollen Raumschiff bringt er erstmal den SF-Charakter in die Geschichte. Dann die Gespräche (nett die Regel zum Parken unsichtbarer Schiffe) und der Flirt mit Rose (in ihrem tollen T-Shirt) vor Big Ben und dazu die Dialoge und Interaktionen mit dem Doctor. Das hat wirklich Spaß gemacht und wunderbar funktioniert. Auch die Auflösung der Geschichte hatte es in sich.
Hier gab es wirklich eine gelungene Mischung von allen Elementen, die diese Serie so sehenwert machen. Auf jeden Fall gehört diese Doppelfolge zur oberen Klasse dieser Staffel. |